#102: Mut.Menschen.Märkte: Vom Azubi zum Unternehmer
Shownotes
102: Mut.Menschen.Märkte: Vom Azubi zum Unternehmer
Mit: Armin Lenzen, Kaufmann mit zwei Märkten in Brühl und Köln
Mit dieser Episode der WESTside Stories starten wir unsere neue Serie. Wir stellen euch nach und nach die unterschiedlichen Karrieren unserer Kolleg:innen aus der Märkten vor. Wie wird aus einem Aushilfsjob mit 16 Jahren eine erfolgreiche Selbstständigkeit im Lebensmitteleinzelhandel? Unser Gast Armin Lenzen spricht offen über seinen Weg: von den ersten Schichten im Markt bis zu zwei eigenen REWE‑Standorten in Köln und Brühl.
Armin erzählt, warum er sich bewusst gegen ein klassisches BWL‑Studium und für das Abiturientenprogramm bei REWE entschieden hat, welche Herausforderungen ihn bei der Übernahme seines ersten großen Marktes erwartet haben und wie aus einem ehemaligen Baumarkt am Kölner Barbarossaplatz ein außergewöhnlicher REWE‑Standort wurde.
Neben unternehmerischen Einblicken geht es auch um Persönliches: den Weg zurück zu den Wurzeln, besondere Momente im Marktalltag und warum ein geöffneter Markt am Rosenmontag für viele ein echtes Highlight war.
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Die nächste Folge der WESTside Stories erscheint am 25. März 2026.
Gast: Armin Lenzen
Moderation: Christiane Preisen
Redakteurinnen: Jasmin Roussel, Marie Demmer
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Armin Lenzen: Die Perspektiven, die einem eröffnet wurden, ja vor allen Dingen die Möglichkeit, sich selbstständig zu machen, war immer ein Grund für mich, mich gar nicht umzuschauen. Als Kaufmann von heute auf morgen alleine dazustehen oder seine Entscheidungen zumindest alleine zu vertreten, das war am Anfang sehr herausfordernd. Ich habe auch wirklich ein ganz, ganz tolles Team. Die Mitarbeiter, die jetzt dazugehören, die komplettieren mein Team in Brühl wirklich mega. Fange ich jetzt in Köln an und gründen eine Inklusionsabteilung, um die Arbeit am Menschen anzupassen und nicht andersrum.
Christiane: Ja, hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge der Westside Stories. Ich bin die Christiane und freue mich sehr auf meinen Gast. Heute. Wie wir schon in unserer hundertste Folge angekündigt haben, wollen wir euch ja in den nächsten Monaten verschiedene Kaufleute und Managerinnen aus der Region vorstellen und mit ihnen vor allem über den Werdegang sprechen. Und heute starten wir das Ganze mit Armin Lenzen. Armin ist schon lange bei der Rewe und heute Kaufmann mit zwei Märkten in Köln und in Brühl. Hallo Armin.
Armin Lenzen: Hi Christiane, danke für die Einladung.
Christiane: Ja, sehr gerne. Wir starten einfach mal direkt rein, würde ich sagen. Erzähl doch mal ein bisschen von dir. Also, wie bist du zu Rewe gekommen? Ist jetzt ein bisschen komisch, weil wir uns schon Ultralange kennen aus meinem alten Leben noch in der Personalentwicklung. Also das kannst du aber gleich selbst erzählen, wie du zu Rewe gekommen bist. Ja, und? Gab es vielleicht auch eine Zeit schon vor Rewe?
Armin Lenzen: Ja, also zu Rewe gekommen und nicht mehr weggegangen. Kann man eigentlich sagen. Angefangen habe ich damals, da war ich gerade 16 geworden. Früher hieß das Ganze noch toom-Markt oder toom- SB Warenhaus. Unheimlich große Märkte, unser Markt, wo ich als Aushilfe früher anfing. Ich habe Leergut gemacht und die waren Verräumung in der Getränkeabteilung sichergestellt hatte über 4000 Quadratmeter und 40.000 Artikel. Das war schon ein Riesenschiff, was wir da hatten. Ja, und bei der Rewe geblieben? Genau. Ich habe dann mit 18 meine Ausbildung begonnen, nach dem Abitur. Habe Abitur nebenbei gemacht. Andere Arbeitgeber hatte ich eigentlich nur einen und das war Zeitungen austragen natürlich die Rewe Zeitung oder die Toom Prospekte.
Armin Lenzen: Ja, super.
Christiane: Ja, genau. Noch mal, du hast es gerade schon so ein bisschen angesprochen. Du hast quasi angefangen in einem sehr großen Markt. Die Warenhäuser gibt es ja heute nicht mehr. Man kennt Toom als Baumarkt, der auch zu Rewe gehört. Vielleicht kannst du noch mal kurz so den Unterschied erklären. Außer die Größe vielleicht. Natürlich.
Armin Lenzen: Diese Frage werde ich ganz oft gefragt. Da wurde ich früher ganz oft gefragt. Ach toom Das ist doch der Baumarkt. Ja, ja, auch. Also wir hatten ja die Toom Warenhäuser und die Baumärkte. Wir hatten eine ganz andere Abteilungsgröße in den Märkten, wie wir es jetzt bei der Rewe eigentlich kennen. Also so eine Obst und Gemüseabteilung, die hat dann gerne mal sechs Vollzeitmitarbeiter gehabt. Okay. In dem Markt, wo ich damals begonnen habe, hatten wir zwei Etagen. Bin ja dann in einen sogar noch größeren Markt gewechselt zu Beginn der Ausbildung. Der Markt in Alfter hat, glaube ich, über 5000 Quadratmeter. Und damals zu der Zeit 150 Mitarbeiter. Das ist schon eine andere Struktur, wie man es von uns heutzutage kennt.
Armin Lenzen: Vor allen Dingen Artikel, Umfang und die Sortimente sind eigentlich das, was den Markt von früher so auszeichnet. Wir hatten immer gerne alles von A bis Z, von Ananas bis Zeichenblock. Aber das kriegt man in meinen Märkten heutzutage auch. Deshalb kann man das eigentlich eher vergleichen, auch vom Farbfernseher bis zur Spülmaschine.
Christiane: Verstehe. Also hier ist schon mal eine kleine Werbung für deine heutigen Märkte. Da kann man aber später noch zu.
Armin Lenzen: Sehr gerne.
Christiane: Wie war das denn? Also hast du dir schon immer vorgestellt. Okay, ich habe Bock darauf, irgendwie einen Job im Einzelhandel zu haben. Also auch als deine spätere Karriere im Einzelhandel zu beginnen, Oder war das eher so? Okay, ich brauche ein bisschen Geld nebenbei und und mach mal Leergut und dann bist du da so reingerutscht. Wie war.
Armin Lenzen: Das? Also es war so ich wollte damals BWL studieren. Lange überlegt, ob ich das mache. Mein Abitur war zwar gut, aber es war nicht sehr gut, so dass ich sehr weit zu einer Universität hätte fahren müssen und bin dann im Endeffekt sehr froh gewesen, dass wir über Tom und die Rewe das Abiturienten Programm angeboten haben, was das Ganze ja auch so ein bisschen kombiniert hat.
Armin Lenzen: Wir haben ja nicht nur die Ausbildung zum Kaufmann dann da sehr gut betreut absolviert. Ich weiß gar nicht, was meine Ausbilderin von früher heutzutage sie hat, glaube ich, dann den Job an den Nagel gehangen.
Christiane: Es liegt aber nicht an dir.
Armin Lenzen: Ja, und dann vor allen Dingen die Perspektiven, die einem eröffnet wurden. Also Handelsfachwirt war ja nur einer. Ich habe mit verschiedenen Jungs damals das Handelsfachwirt Programm durchlaufen, die jetzt heute auch hier in der Rewe West sitzen. Der andre Bäcker, der hat ja noch ein Betriebswirt drangehangen. Also dementsprechend hatten wir schon alle Türen offen, um da eine schöne Karriere zu machen, eine Ausbildung zu durchlaufen und vor allen Dingen die Möglichkeit sich selbstständig zu machen, war immer ein Grund für mich, mich gar nicht umzuschauen. Also erstens Unternehmenskultur ist ja immer die Sache, die man an jeder Ecke hört. Ja, die ist bei uns einfach einmalig. Kann man, glaube ich, so sagen. Und wie gesagt, die Möglichkeit dann auch mit seinen Märkten in die Selbstständigkeit gehen zu können oder sich auf Standorte zu bewerben.
Christiane: Ist super gut. Vielleicht noch mal ganz kurz ein Abriss. Was ist das Abiturientenprogramm, falls Menschen gerade zuhören, die jetzt gerade in der Phase sind? Kurz mal Abi, vielleicht auch nicht studieren oder nicht? Das heißt, man muss ein Abi haben oder ein Fachabi hat dann eine sehr stark verkürzte Ausbildung auf eineinhalb Jahre und alles, was man sonst in der Berufsschule lernt. Also man muss nicht mehr in die Berufsschule gehen, man ist quasi befreit. Dafür wird von meinen Kolleginnen und Kollegen im Kompetenzcenter abgedeckt. Das heißt Lernen in einer kleinen Gruppe im Seminar und da wird man dann genau auf die Prüfungen vorbereitet.
Armin Lenzen: Genau wie das jetzt schon gesagt hat, wir hatten keine Berufsschule damals. Ausbildung wurde sogar noch mal verkürzt von zwei Jahren ohne Berufsschule auf anderthalb zum Kaufmann. Das ganze wurde dann. Ich glaube alle drei oder vier Wochen mit einer Seminarwoche begleitet, so dass man den Schulinhalt dann im Endeffekt einmal präsentiert bekommt, aber viel auch selbst erarbeiten muss. Ja, direkt angeknüpft war ein halbes Jahr Marktzeit, wo man Zeit hat, einen Ausbilderschein abzuschließen oder alle Scheine, die wir so brauchen, Arzneimittelschein und und und.
Armin Lenzen: Ja, und dann der HandelsFachwirt, der ist ja über die Rewe Akademie dann gelaufen, sodass ich den Kollegen ein bisschen auf den Nerv gehen konnte, wo du es nicht mehr gemacht hast.
Christiane: Ja, das lass ich mal so stehen.
Armin Lenzen: Sind aber alle noch dabei? Ja, muss ich noch dazu sagen.
Christiane: Ja, das finde ich auch immer schön. Man sieht natürlich auch nachher als Kaufleute oder in der Leitungsfunktion in den Märkten. Also das freut mich immer sehr natürlich, dass aus allen was geworden ist. Also du hast das Abiturientenprogramm gemacht, alle Seminare, HandelsFachwirt usw und bist dann irgendwann zu deinem ersten eigenen Markt als Markt Manager gekommen? Genau. Also wie war der Weg damals?
Armin Lenzen: Das ging tatsächlich holterdipolter, sagt man ja so schön. Ich erinnere mich genau daran, dass ich damals in der HandelsFachwirt Fortbildung war und ein Anruf erhielt, dass ich am nächsten Tag meinen ersten Markt als Marktmanager betreuen durfte und durfte, sollte, musste. Ich habe mich auf jeden Fall auf die Aufgabe sehr gefreut. War natürlich neben dem Studium dann schon ein Brett, was man stemmen musste.
Armin Lenzen: Aber wie gesagt, die Zeit war intensiv. Es war auch während des Rewe Big Bang damals die Umstellung, wo ich die Chance bekam und habe dann als Marktmanager meinen ersten Markt in Brühl. Über fast sechs Jahre habe ich den betreut, war damals auch ein Rewe Center mit 3000 Quadratmetern. Habe den Markt dann mit Ziel Wunsch in die Selbstständigkeit zu gehen nach den fast sechs Jahren abgegeben.
Christiane: Verstehe. Noch mal kurz zum Big Bang. Also 2006 war der ganz grob erklärt. Das war der Moment, an dem die unterschiedlichsten Vertriebslinien. Also früher gab es ja auch zum Beispiel minimalistischen Rewe Märkte, dass die unter einem Oberbegriff als REWE firmiert und das war quasi über Nacht, wurden die Märkte umgepflügt. Das war auch ein ganz spannendes Ereignis.
Armin Lenzen: Richtig, Genau das haben wir auch bei uns auch gemacht. Ja, der Neue Markt, den ich dann im Büro betreut habe, den haben wir wirklich auch über Nacht umgestellt. Spannende Sache.
Christiane: Ja, und ich weiß noch irgendwann. Du sagst es ja gerade Sechs Jahre habe ich den Markt in Brühl geleitet, als Marktmanager.
Christiane: Dann bist du an einem sehr exponierten Standort in Köln gelandet, nämlich dem Rewe am Barbarossaplatz, genau da, wo früher der Bauhaus war. Es hieß auch noch lange der Bauhaus. Das war irgendwie auch ganz witzig. Genau. Wir sind ja jetzt noch von der Zeit her relativ nah am Karneval. Das ist da eine sehr spannende Geschichte. Das stimmt, aber ja. Der Markt hat ja auch noch ganz, ganz viele andere Besonderheiten.
Armin Lenzen: Ja, ist ja auch gerade umgebaut worden. Mein Nachfolger, der Manuel Kellermann, der hat den Markt ja letztes Jahr einmal auf links gekrempelt mit dem Team hier und der Regionszentrale. Ich war letzte Woche das erste Mal da, während der Karnevalszeit, auch um es mir mal anzuschauen. Ich bin von der Hochstraße einmal rüberspaziert. Toll geworden. Aber zu damals vielleicht noch kurz. Also wir haben den Markt Eröffnet mit dem Wissen, es war ein Baumarkt, sehr, sehr lang. Ich weiß gar nicht, wie lange. 15 Jahre an genau dieser Stelle und haben uns da auch vom Sortiment dran orientiert.
Armin Lenzen: Also wir waren der erste REWE Markt, der eine eigene Baumarkt Ecke hatte. Das war wirklich eine Herausforderung für mich, da an Sortimente zu kommen. Da habe ich dann unheimlich viel gelernt. Also von Sortimente sich im Internet zusammensuchen, mit Herstellern und mit Verkehrbringern in Kontakt treten. Dass ich vor allen Dingen dieses Baumarktsortiment bekomme, denn wir hatten uns ja eben schon kurz über Toom Baumarkt unterhalten. Es ist gar nicht so einfach, obwohl wir unter einem Dach arbeiten. Von den Kollegen Ware zu beziehen, denn da gibt es auch Bestellrhythmen, die eingehalten werden müssen, damit wir die Ware nicht ja im Endeffekt weg verkaufen und die Märkte dann nichts mehr haben. Okay. Ja, also das Baumarktklischee, das hat mich, bis ich den Markt dann abgab vor. Wie lange ist das? Inzwischen ist das, glaube ich, auch schon vier Jahre her. Ja. Ja. Habe ich das verfolgt? Ja, Ja, aber war eine schöne Zeit. Genau. Und Karneval? Ich glaube, viel zentraler kann man am Karneval nicht teilnehmen wie an der Adresse oder jetzt auch mal einen neuen Standort auf der Straße.
Christiane: Der Wahnsinn, Da können wir auch gleich noch zu. Ja, wie kam es denn dann dazu, dass du dir gedacht hast okay, jetzt ist der Zeitpunkt für mich, ich möchte mich selbstständig machen. Du hast ja eben schon gesagt, das war für dich auch als du bei Rewe dann in die Ausbildung eingestiegen bist, eine Perspektive. Das fand ich so gut, dass das angeboten wird, überhaupt. Aber irgendwann kam ja so der Zeitpunkt, wo du für dich dann gedacht hast okay, jetzt, aber jetzt greife ich an!
Armin Lenzen: Also das ist tatsächlich passiert, als mein erster Markt in Brühl in die Ausschreibung kam. Ich habe nur gelesen Brühl Und da war mir schon klar, Auf dem Markt wirst du dich bewerben. Ich hatte noch gar nicht genau gesehen, auf welchen Brühl ist eigentlich ging.
Christiane: Ist das der, wo du damals deine Ausbildung gemacht hast?
Armin Lenzen: Denn die Manager? ZEIT Meinst du genau der, den ich jetzt hatte? Der am Balthasar Neumann Platz sehr zentral gelegen. Also wir haben vielleicht kurz zum Markt. Der Markt hat 1040 Quadratmeter, ist ein voll SB Markt, Liegt an einer Bahnhaltestelle, da auch spezielle Kunden zum Teil unterwegs.
Armin Lenzen: Ich sage das aber in diesem Zuge immer sehr gerne, weil wir haben mit dem Markt. Von der Lage her liegen wir zwischen drei weiterführenden Schulen, einer Berufsschule, zwei Seniorenheimen und auf einem Platz, wo sämtliche Behörden sitzen und die ganzen Behördenbüros sind. Also ich habe jeden Kunden, genau jeden Kunden, den man sich vorstellen kann. In der Woche sind das so ungefähr 11.000 Kundenkontakte. Vom Schüler bis zum Senior ist da alles dabei? Und meine Entscheidung, nach Brühl zu gehen, fußt natürlich auf der einen Seite darauf, dass ich den Markt als Manager schon in der Vergangenheit in einer anderen Ecke von Brühl betreut hatte, aber auch selber, das kann man hier vielleicht noch sagen in Brühl geboren und aufgewachsen bin. Das war dann für mich back to the roots. Endlich nach Hause. Genau. Ja, okay. Ja, ja. Und dann vor allen Dingen, als der Markt ausgeschrieben wurde. Klar, da fährt man hin. Guckt euch das Ganze an, erkennt das Potenzial. Was mache ich anders? Wie kann ich mich entwickeln mit dem Standort? Und das hat ganz gut funktioniert, glaube ich.
Christiane: Ja. Gab es denn auch Herausforderungen für dich auf dem Weg in die Selbstständigkeit?
Armin Lenzen: Die Herausforderung in erster Linie war, was man in dem Studium und der Fortbildung lernt, dann in Anführungszeichen alleine einsetzen zu müssen. Also ich hatte ja in meiner Zeit am Barbarossaplatz noch fünf Jahre oder sechs Jahre, wo ich den Markt geführt habe, eine sehr gute Betreuung über den Außendienst, die einem ja auch immer unter die Arme greifen, bei Entscheidungen helfen, aber im Endeffekt dann als Kaufmann von heute auf morgen alleine dazustehen oder seine Entscheidungen zumindest alleine zu vertreten, das war am Anfang sehr herausfordernd. Ich persönlich musste mich auch erst mal wieder in Brühl einfinden. Ich war ja auch fast sechs Jahre in Köln. Und auch wenn er von der Lage natürlich im Markt ist, der den Barbarossaplatz ein bisschen ähnelt, auch Bahnhaltestelle ähnlicher Kunde, ist es schon was anderes, wieder in Anführungszeichen auf dem Land zu arbeiten als in der Großstadt. Ja.
Christiane: Das ist schon eine super Überleitung, weil dann kam es ja dazu, dass du dir gesagt hast So ganz ohne Köln ist auch nichts.
Armin Lenzen: Das hat nicht funktioniert. Also du hast ja jetzt schon angesprochen, Ich habe den zweiten Markt Mitte letzten Jahres übernehmen dürfen auf der Hochstraße in Köln. Super Team, sehr herzliche Menschen. Hat mich wirklich vom ersten Tag an wieder zu Hause in Anführungszeichen gefühlt. Ja, und ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir einfach, als ich in Brühl war, dieses ja, wie soll man sagen, das kölsche Gefühl sagt man ja, glaube ich. Ja, das hat mir einfach komplett gefehlt. Das war in der Form gibt es das glaube ich, wirklich nur in Köln? Ja, das kann man so sagen. Ja, alleine auch die kleinen Momente. Ich bin in der Regel zwei Tage die Woche in Köln, zwei in Brühl. Wenn ich an der Warenannahme morgens stehe um sechs und meinen Kaffee trinke mit Domblick. Ja, das eröffnet das Herz.
Christiane: Auf jeden Fall. Und du hast sogar eine Rosenmontagszug.
Armin Lenzen: Das kommt jetzt noch dazu. Wir haben dieses Jahr tatsächlich das erste Mal seit, ich glaube, acht Jahren hatte der Markt Rosenmontag geschlossen und wir haben geöffnet.
Armin Lenzen: Ich habe einfach mal mit Ende offen auf 18:00 geschielt. Zugemacht haben wir dann um 4:30, als der Zug sich auflöste. Aber auch da der Kunde und die Mitarbeiter hatten so einen. Also die Mitarbeiter hatten so einen Bock am Rosenmontag zu öffnen, da habe ich gar nicht mit gerechnet am Anfang. Okay, klar. Acht Jahre lang geschlossen. Ja, aber da sieht man richtig, dass die Menschen, die dort arbeiten, für den Markt leben und auch vom Herzen her Kölner sind. Und der Kunde war auch unheimlich dankbar. Denn wenn man sieht, wie die Preise sich entwickeln, gerade in der Gastro und wir dann als Nahversorger, weil viel näher, kann man glaube ich den Kunden nicht versorgen als Nahversorger zumindest dann bis am späten Nachmittag offen hat. Das war schon viel wert.
Christiane: Wir kommen zu unserem neuen Spiel. Das heißt dies oder das. Im Prinzip ganz einfach. Also ich stelle immer zwei Optionen zur Verfügung Einfach nicht lange nachdenken, sondern dich für eins entscheiden. Alles klar. Also maximal halt, dass du sagst Nee, beides nicht oder so.
Armin Lenzen: Habe ich verstanden.
Multiple Speakers: Genau so.
Christiane: Also bereit? Ja. Super. Dies oder das. Großeinkauf. Oder mehrmals die Woche einkaufen.
Armin Lenzen: Auf jeden Fall mehrmals die Woche. Bin ja jeden Tag im Geschäft. Ja, in den schönsten REWE Märkten von ganz Deutschland. Selbstverständlich nehme ich natürlich gerne jeden Tag was mit.
Christiane: Okay, eher Kaffee oder Tee.
Armin Lenzen: Kaffee? Fünf Ausrufezeichen. Kaffee. Tee gibt es für mich nur, wenn ich krank bin. Okay.
Multiple Speakers: Ja, genau.
Christiane: Erste kritische Frage.
Multiple Speakers: Ja.
Christiane: Nutella Mit oder ohne Butter?
Multiple Speakers: Oha.
Armin Lenzen: Ja, Okay. Also, ich habe tatsächlich mit meiner Tochter gefrühstückt. Und jetzt gab es heute Morgen kein Nutella, denn wir fasten Nutella. Aber ja. Aber bei ihr nur mit Butter und bei mir ohne. Und sie hat einmal hinter meinem Rücken die Brote getauscht. Ja.
Multiple Speakers: Das geht gar nicht.
Christiane: Ah ja, okay, bei mir geht das sehr selten. Aber wenn, dann tatsächlich auch mit.
Multiple Speakers: Okay, alles klar.
Christiane: Okay, eine Nachfrage kurz zwischendrin, das heißt Fasten.
Christiane: Aber es wird nur ein Teller gefastet oder auch andere Dinge.
Armin Lenzen: Sie fastet Nutella. Ich faste tatsächlich dann auch mein Bierchen am Wochenende.
Christiane: Ah ja, okay, dann toi, toi, toi dafür.
Multiple Speakers: Danke schön.
Christiane: Ja, Podcast oder Buch?
Armin Lenzen: Beides. Also ich am Strand, wenn wir im Urlaub sind. Ich bin ja nicht nur am Strand, da wäre ich gerne. Aber dort höre ich tatsächlich gerne im Podcast und abends zum Runterkommen auf der Couch oder im Bett dann ein gutes Buch.
Christiane: Auch ein bisschen kritisch vielleicht. Es geht um Pizza. Darf da Ananas drauf oder eher nicht?
Armin Lenzen: Das ist sehr gesund hier heute, was du alles fragst.
Multiple Speakers: Ich muss sagen.
Armin Lenzen: Auf jeden Fall mit Ananas, weil in der Regel. Ich erinnere mich daran, ich verbrenne mir immer den Gaumen an der Ananas und dann hat man da länger was von.
Multiple Speakers: Also muss man sich ärgern.
Christiane: Okay, so kann man das auch sehen.
Multiple Speakers: Ja, gut, ne?
Armin Lenzen: Kann mit Ananas.
Multiple Speakers: Sein. Ja.
Christiane: Okay, wir sind wieder beim Frühstück.
Christiane: Es geht um Cornflakes. Kommen zuerst die Cornflakes in die Schüssel oder zuerst die Milch?
Armin Lenzen: Genauso gesund. Die Nutella kommt zuerst in die Schüssel. Ich würde erst die Cornflakes reintun, weil sonst weiß ich ja gar nicht, wenn die in der Milch versinken. Wie viel Cornflakes ich in der Schale habe, weiß ich nicht.
Christiane: Finde ich auch. Ich würde auch zuerst die Cornflakes rein, aber es gibt da wirklich zwei Läger, sag ich mal. Also es gibt Menschen, die sagen Nein, auf gar keinen Fall zu erste Milch rein.
Armin Lenzen: Ich esse morgens Bananen, einfach nur Bananen und fertig.
Christiane: Dann haben wir auch mal was.
Multiple Speakers: Was gesundes Obst.
Christiane: Und Gemüsiges mit dabei. Genau. Wenn du einkaufen gehst mit dem Einkaufszettel oder eher spontan.
Multiple Speakers: Mit der App.
Armin Lenzen: Ich kaufe mit der App ein. Also die Vorbereitung ist immer alles. Ja. Man sitzt dann zu Hause und denkt sich ja, das brauchen wir noch und das und das und das Und dann hat man irgendwie doch am Ende vom Tag zehn Artikel mehr im Einkaufskorb, als es eigentlich sein sollten.
Christiane: Ja, genau. Fährst du eher mit dem Auto oder mit Öffis?
Armin Lenzen: Tatsächlich mit dem Auto? Also mit den Öffis fahre ich, wenn ich muss. Also ich bin ja leidenschaftlicher Konzertbesucher und Konzertgänger. War jetzt auch letzte Woche auf meinem ersten Konzert dieses Jahr und habe zwei Stunden auf die Bahn gewartet.
Multiple Speakers: Oh ja.
Christiane: Das ist aber sehr lang. Darf man fragen, wo du warst?
Armin Lenzen: Ja, ich war bei Knorkator.
Multiple Speakers: Ach.
Armin Lenzen: Ein bisschen. Ein bisschen Metal zwischendurch einmal.
Multiple Speakers: Wacken kennt jeder.
Christiane: Selber scannen oder die klassische Kasse scannen.
Armin Lenzen: Also ich nutze Scan and Go auch. Vor allen Dingen bei mir im Markt in Brühl unheimlich gerne. Da ich aber bei jedem Einkauf kontrolliert werde ich falle also immer genau in dieses Kontrollmuster rein. Ja, habe ich im Endeffekt auch noch den Kassierer Kontakt.
Multiple Speakers: Okay.
Christiane: So, jetzt sind wir auch wirklich mal bei Obst und Gemüse. Muss das für dich perfekt aussehen oder darf das auch mal krumm sein?
Multiple Speakers: Nee, das darf.
Armin Lenzen: Auch krumm sein. Also das ist Nobody's Perfect, haben wir eben schon gesagt.
Armin Lenzen: Deshalb Hauptsache es schmeckt und trägt ein bisschen der Gesundheit bei.
Christiane: Selbst kochen oder Restaurant.
Armin Lenzen: Selbst kochen lassen.
Multiple Speakers: Okay, das ist.
Christiane: Restaurant at home.
Multiple Speakers: Restaurant.
Armin Lenzen: At home. Genau.
Christiane: Okay, Und schon die letzte Frage. Wir sind beim Thema Sport. Gerade sind ja auch die Olympischen Spiele vorbei. Also echter Athlet oder eher Couchpotato?
Armin Lenzen: Das Schöne bei einem Podcast ist ja, man sieht mich nicht als Athlet. Natürlich ja tatsächlich früher mal unheimlich viel Sport. Ich habe jetzt auch wieder angefangen, aber leider ist es im Moment dann ein bisschen eher der Couchpotato geworden.
Christiane: Okay, Armin, vielen Dank fürs Mitspielen.
Multiple Speakers: Gerne.
Christiane: So, noch mal zurück zu deinen beiden Märkten Brühl und Köln Hochstraße. Ja, wie geht es denn jetzt damit mit beiden Märkten? Also ist es so, wie du es dir vorgestellt hast? Ist irgendwas anders wie Wie funktioniert das so mit zweien?
Armin Lenzen: Also mir geht es sehr gut. Ich bin zufrieden und habe vor allen Dingen jetzt auch wirklich reichlich zu tun. Ich hatte vorher schon gut zu tun, ich meine, als Kaufmann, ich habe eben schon gesagt, ich selber verwirklichen und ja, viele Dinge auch umkrempeln, wo man so seine eigene Note drunter setzen möchte.
Armin Lenzen: Da war ich in Brühl jetzt an einem Punkt angekommen, wo wir mit Vereinen arbeiten und dem Markt sehr viel individuelles Sortiment haben. Ich mich in der Nachbarschaft integriere als Nahversorger und jetzt mit Köln eine neue Herausforderung gesucht habe. Gefunden habe. Ich habe, wie ich gerade sagte, schon viel zu tun. Aber ich habe auch wirklich ein ganz, ganz tolles Team. Die Mitarbeiter, die ich jetzt in mein Team aufgenommen habe, die jetzt dazugehören, die komplettieren mein Team in Brühl wirklich mega. Also wir haben auch schon den ein oder anderen Mitarbeiter aus Köln ins Dorf in Anführungszeichen eingesetzt. Auf Wunsch hin auch, weil natürlich Köln. Ich habe da einen jungen Mann jetzt von Köln nach Brühl eingesetzt, der mal was anderes gesucht hat, das auch zu viel geworden ist seit sieben Jahren in der Innenstadt. Und da braucht man einen Tapetenwechsel. Und das kommt den Kollegen natürlich sehr zugute. Austausch, Ideen, alles super.
Christiane: Ja, ist natürlich auch super, dass du das so machen kannst, dass du auch in deinem Unternehmen quasi mit den beiden Märkten hin und her tauschen kannst.
Christiane: Hast du auch mal in die andere Richtung?
Multiple Speakers: Ja, das.
Armin Lenzen: Haben wir auch gemacht. Ich habe eine junge Frau, Also der junge Mann ist aus der Stadt, aufs Dorf, in Anführungszeichen. Aufs Land.
Multiple Speakers: Aufs Land? Ja, genau.
Armin Lenzen: Ja, und andersrum habe ich eine junge Frau, die genau das gesucht hat. Also der war. Das war zu ländlich.
Multiple Speakers: Zu.
Armin Lenzen: Ruhig. Trotz der 11.000 Kontakte in der Woche haben wir in Köln dann doch noch ein bisschen mehr Durchlauf Und gerade auch an der Location wirklich auch im Sommer. Vor allen Dingen auch zu den ganzen Straßenfesten, die jetzt alle so kommen. Karneval, CSD, Gamescom, also alles, was im Endeffekt auch mit Messen und so verbunden ist mit Menschen, ist das schon ein bisschen mehr Druck auf der Leitung. Und das hat sie gebraucht?
Christiane: Ja, super. Es war perfekt. Sag doch noch mal ganz kurz so die Parameter von den beiden Märkten. Also Quadratmeteranzahl, Mitarbeitende.
Armin Lenzen: In meinem Land Markt in Brühl haben wir 1040 Quadratmeter. Ist ein Voll SB Markt.
Armin Lenzen: Wir haben dort ungefähr 28 Mitarbeiter inklusive der Aushilfskräfte. Und in Köln haben wir nur 705 Quadratmeter. Ist aber auch ein Voll SB Markt. Also die Märkte unterscheiden sich zwar vom Kundenstamm und von der Lage doch ein wenig, aber sowohl von der Größe als auch wie gesagt, durch die volle SB Verfügbarkeit ist das ähnlich. Der Markt in Köln liegt auf der Hauptstraße, habe ich ja schon gesagt, Ecke Schildergasse. Ja, und auch dort haben wir die Besonderheit. Wir haben ein Parkhaus direkt über dem Markt.
Christiane: Ein sehr enges Parkhaus.
Multiple Speakers: Ein.
Armin Lenzen: Sehr enges Parkhaus. Genau. Ich bin sehr froh, dass ich einen Dauerparkplatz im Keller habe. Ich muss da nicht hoch fahren. In Brühl haben wir ein Parkplatz vor der Tür. Also ich habe das Glück in Anführungszeichen, dass der Kunde bei mir auch in der Innenstadt vor allen Dingen einen Parkplatz findet. Ja, es ist ja für die Kollegen, die auf den Ring sind, natürlich manchmal auch eine Herausforderung.
Christiane: Ja, kannst du vielleicht für unsere Zuhörerinnen, die nicht im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind, noch mal kurz erklären, was voll SB bedeutet?
Multiple Speakers: Ja klar.
Armin Lenzen: Voll SB. Volle Selbstbedienung bedeutet, dass wir gerade auch durch das Fehlen einer Servicetheke die Artikel vor abgepackt dem Kunden anbieten können. In Brühl ist es so, dass ich direkt wurde Ich. Zur Übernahme damals gefragt, ob ich Interesse hätte, bei einem möglichen Umbau der Service Theke einzubauen. Wir haben allerdings in Brühl direkt nebenan. Also ich gehe aus meinem Markt raus und sofort links zur Tür rein. Einen sehr guten Metzger, der uns vom Sortiment perfekt ergänzt.
Multiple Speakers: Ja.
Armin Lenzen: Genau. Und in Köln ist es ähnlich.
Christiane: Ja, ja, verstehe. Verstehe. Wie unterscheiden sich die Märkte denn ansonsten noch? Also jetzt. Abgesehen von den ganzen Parametern. Du hast ja schon erzählt. Also, du hast halt ein Parkhaus in der Hochstraße. Aber wie sind so die Menschen, die kommen, hast du gesagt. Irgendwie von Schüler bis Senior, was ja auch total unterschiedlich ist. Was gibt es da so für Unterschiede?
Armin Lenzen: Zu Brühl hab ich ja gerade schon was gesagt. In Köln habe ich sehr viele, wie sagt man Hipster in Anführungszeichen.
Armin Lenzen: Ja, da ist einfach das Thema auch Trend Sortimente viel, viel wichtiger. Und auch da ist auch vor allen Dingen viel mehr die Nachfrage drauf als auf dem Land. Also wenn ich in Brühl einen Artikel im Regal stehen habe oder anbieten kann. Schlüsselwort Dubai. Schokolade hatten wir ja damals. Ja, das ist in Köln ist das schon eine andere Nummer. Da wirft man schon ganz andere Mengen abgefragt, auch durch den Durchlauf. Ansonsten unterscheidet sich der Kunde in Anführungszeichen dann im Alter. Also ich habe in Brühl wie gesagt viele Schüler und in Köln dann auch sehr viele Touristen, die dann durch die Domnähe natürlich auch gerade in den Ferien die Stadt füllen.
Christiane: Ja, ja, du hast gerade schon erzählt, dass du schon mal Mitarbeitenden die Möglichkeit gegeben hast, an anderen Standorten zu wechseln. Was würdest du denn sagen, wenn jetzt jemand dich hört in dem Podcast und sagt Oh, super, da möchte ich auch gerne arbeiten.
Multiple Speakers: Also Bewerbung gerne Immer, immer her damit!
Christiane: Immer her damit! Genau. Was würdest du sagen, brauchen Menschen an den beiden Standorten für Charaktereigenschaften oder für einen Background?
Multiple Speakers: Ja, also.
Armin Lenzen: Vorweg ganz wichtig ist ja auch im Endeffekt das, was man mir vor ich weiß gar nicht über 20 Jahren mal in der Ausbildung eingetrichtert hat. Man muss sich immer als Dienstleister sehen. Gerade wenn man mit Menschen zusammenarbeiten möchte und sich aktiv für eine Arbeit im Lebensmitteleinzelhandel entscheidet, ist es einfach auch wichtig, dass man das nie vergisst. Egal, was für Menschen vor einem stehen. In Köln haben wir einen sehr, sehr schnellen Kunden und auch sehr viele Touristen, die vor allen Dingen gar kein Deutsch sprechen. Japaner haben wir jetzt in Messen unheimlich viel im Markt gehabt, wo man auch bereit sein muss zu unterstützen. Und in Brühl braucht man einfach Nähe. Das ist das Wichtige. Also dass man der Frau Schneider, die direkt über dem Markt wohnt, nicht nur als Kunden begegnet, sondern die ja schon fast irgendwie ja eine gute Freundin ist, die einkaufen kommt.
Christiane: Ja, ja. Noch mal zurück zu dir ganz persönlich Was sind denn eigentlich deine Pläne für die Zukunft?
Multiple Speakers: Meine Pläne? Ja.
Christiane: Möchtest du die Märkte verdoppeln?
Multiple Speakers: Wie lange.
Armin Lenzen: Geht die.
Multiple Speakers: Sendung?
Armin Lenzen: Ja. Also, ich habe eigentlich schon seit vielen, vielen Jahren den großen Wunsch gehabt, mal drei Märkte zu betreiben. Ein anderer Kaufmann, Kollege von mir, der hatte mal den Wunsch, zwei Märkte zu betreiben. Jetzt hat er, glaube ich, fünf oder sechs. Ich denke einfach, dass ich mich mit dem Wunsch eines dritten Marktes, der dann auch gerne ein bisschen größer sein darf. Also ich habe ja eben schon erwähnt, ich komme von der Großfläche und würde mich dann auch freuen. Wieder eine Mischung aus Stadt und Land, so an die 2000 Quadratmeter. Das wäre so mein nächster Wunsch.
Multiple Speakers: Sag ich mal ja, ja.
Christiane: Und hast du auch konkrete Pläne mit deinen beiden Märkten, die in deinem Bestand sind?
Armin Lenzen: Ja, die habe ich in der Tat. Ich fange vielleicht mal mit Köln an, wir sind im Moment aktiv in der Umbauplanung in Köln. Thema Inklusion spielt hier tatsächlich auch eine große Rolle. Wenn es um die Umbauten, um die Planung im Moment geht, kann ich auch gerne kurz noch was zu sagen.
Armin Lenzen: Das Interessante in Köln ist ja, dass der Standort jetzt auch, ich glaube schon zehn Jahre nicht mehr umgebaut wurde. Also da jetzt was passieren sollte und ich natürlich durch die Lage den Markt schon ganz gut einschätzen kann, aber ja, mich mit einigen Themen im Moment vielleicht noch ein bisschen schwer tue und mir noch andere Märkte anschauen möchte, die da schon umgebaut wurden.
Multiple Speakers: In.
Armin Lenzen: Verschiedenen Konzepten. In Brühl ist mir wichtig, dass wir vor allen Dingen das Thema Azubigewinnung weiter nach vorne treiben können. Also ich habe in Brühl bereits, als ich ein Jahr Kaufmann war, angefangen auszubilden. Den jungen Mann jetzt auch bei mir im Team als Vollzeitmitarbeiter eingesetzt. Er rutscht jetzt auch in die Marktleitung nach Köln und habe letztes Jahr eine Auszubildende eingestellt, die dann dieses Jahr durch eine weitere Auszubildende und einen Azubi unterstützt wird.
Christiane: Super.
Multiple Speakers: Ja.
Armin Lenzen: Also Mitarbeitergewinnung und vor allen Dingen Haltung.
Multiple Speakers: Das ist ja.
Armin Lenzen: Das, was heutzutage zählt.
Multiple Speakers: Genau.
Christiane: Also noch mal hier, liebe Leute, bewerbt euch.
Multiple Speakers: Ja immer her damit.
Christiane: Auf Rewe.de findet ihr in der Karriereseite da Also gerne Bewerbungen einreichen.
Multiple Speakers: Sehr gerne.
Christiane: Du hattest es eben kurz angesprochen, das Thema Inklusion. Das fand ich noch ganz spannend. Wenn du da noch kurz sagen möchtest.
Armin Lenzen: Ja sehr gerne machst. Inklusion ist ja ein Thema, das uns alle betrifft und ich vor allen Dingen mit meinen beiden Märkten ein bisschen was dazu beitragen möchte. Ich bin auch sehr froh und dankbar. Ich werde vom Kollegen Roderich Dörner unheimlich unterstützt, hier aus der Rewe West, auch da. Liebe Grüße, mein lieber Roderich. Ja, und dadurch, dass wir halt Barrierefreiheit, Zugänglichkeit, Gleichbehandlung und und und da unheimlich den Fokus drauf setzen, fange ich jetzt in Köln an und gründen eine Inklusionsabteilung. Einfach um den Menschen. Ich habe jetzt zwei Mitarbeiter eingestellt, um die Arbeit am Menschen anzupassen und nicht andersrum. Und das ist auch im Endeffekt genau das, was uns bei der Marktplanung im Umbau beschäftigt. Ja, es geht um die Mitarbeiter beim Thema Inklusion. Es geht aber auch um die Kunden. Das ist auf der einen Seite eine Herausforderung, das Ganze so zu planen, aber es macht auch unheimlich viel Spaß.
Christiane: Das glaube ich. Und auch ganz viel Erfolg dabei. Ja, Armin, wir sind schon fast am Ende angekommen. Ja, aber ein paar Sachen habe ich schon. Und zwar wir können zusammenfassen unter einer Rubrik Tipps und Tricks sozusagen. Vielleicht erst mal für angehende Kaufleute oder auch Zuhörerinnen, die sagen, was der Armin jetzt so erzählt hat. Das hört sich alles total spannend an, kann ich mir auch vorstellen. Was hast du da für Tipps und Tricks in der Karriere Bei Rewe? Sag ich mal so ja.
Armin Lenzen: Also ich habe jetzt ein bisschen was zu mir erzählen können. Dadurch, dass ich ja jetzt schon seit annähernd 25 Jahren, sogar schon darüber hinaus bei der REWE beschäftigt bin und so ziemlich alles gesehen habe und durchlaufen habe, was man machen kann, ist einfach unheimlich wichtig, Dass man seinen Fokus nicht verliert, aber sich auch vor allen Dingen connected und austauscht. Und das ist auch das, was mir die Zeit jetzt gerade die Einstiegszeit als Kaufmann viel zurückgegeben hat. Es gibt ganz tolle Seminare und Lerngruppen, die man hat im Zuge der Einarbeitung als Kaufmann.
Armin Lenzen: Ich habe da wirklich Menschen kennengelernt, die gar nicht bei uns in der Region sind, wo wir trotzdem einmal die Woche miteinander telefonieren und uns austauschen. Oder jetzt zum Beispiel auch die angebotenen Studienfahrten, wo man sich einfach mal ein Bild machen kann, Wie läuft das eigentlich in einer anderen Region ab? Wir arbeiten die Kollegen gerade für mich jetzt als in Anführungszeichen frischer MPU Betriebsunternehmer ist es ja so, dass wir in der Region West natürlich eine super Vernetzung anbieten, aber der Blick über den Tellerrand hinaus einfach unbezahlbar ist. Ja, also das würde ich als Tipp auf jeden Fall mitgeben, dass man damit nie aufhört. Ja, das passt.
Christiane: So, also hier noch mal zum Dritten Mal Rewe de Karriere. Also gerne melden und euch bewerben. So, und dann möchten wir euch natürlich auch die Möglichkeit geben, jemanden oder ein Thema zu nominieren für unseren Podcast, für die West Side Stories. Hast du vielleicht jemanden oder ein Thema?
Armin Lenzen: Ja doch, ich habe da auf jeden Fall jemanden. Okay, also es wurde mir unter Strafe angedroht, dass wenn ich den Namen fallen lasse, dass wir nicht mehr miteinander reden werden die nächsten Wochen.
Armin Lenzen: Okay, aber ich hätte ganz gerne mal die Stimme von Amazon hier gehört, von meinem ehemaligen Stellvertreter.
Christiane: Okay, der wird jetzt nicht mehr mit mir sprechen, oder?
Armin Lenzen: Wahrscheinlich nicht. Wir haben ja morgen Sitzung. Ja, da schauen wir mal!
Multiple Speakers: Okay, dann gucken wir mal! Alles klar.
Christiane: Okay. Ja. Lieber Himmel. Wir werden uns in Kürze bei dir melden. Und das war's auch schon. Die Zeit ging superschnell vorbei. Armin, Ganz, ganz herzlichen Dank, dass du da warst und Rede und Antwort gestanden hast.
Armin Lenzen: Ja, sehr gerne. Hab mich gefreut.
Christiane: Und wir bedanken uns auch ganz herzlich bei Euch, liebe Zuhörerinnen. Haben euch die Storys gefallen? Dann abonniert uns, Folgt uns, klickt aufs Glöckchen, bewertet uns und teilt uns auf Social Media. Ihr findet uns überall da, wo es Podcasts gibt. Wenn ihr Fragen, Anregungen, Themen oder Vorschläge habt, schreibt einfach eine Mail an podcastwestgroup.com. Wir hören uns wieder in zwei Wochen. Wir freuen uns darauf. Bis dahin eine gute Zeit und bleibt gesund und munter.
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