#103: Mut.Menschen.Märkte: Happy Chef, happy Arbeit
Shownotes
103: Mut.Menschen.Märkte: Happy Chef, happy Arbeit
Was braucht es, um aus einem 15 jährigen Azubi einen selbstständigen Kaufmann zu machen? Die Antwort: Viel Geduld, die einen oder anderen Herausforderungen aber vor allem Menschen, die an einen glauben.
In dieser Folge der WESTside Stories spricht Christiane mit Ünal Eyüboglu, REWE Kaufmann in Simmern (Hunsrück). Ünal erzählt von seinem Weg bei REWE: die ersten Tage im Leergut, Marktwechsel und Umzüge, bis hin zum zu dem Moment, in dem er 2018 die Tür zu seinem eigenen Markt öffnete.
Es ist eine Geschichte vom Dranbleiben, vom Aufstehen nach Rückschlägen und davon, wie wichtig Mentoren, Vertrauen und ein starkes Team sind. Ünal spricht offen über Verantwortung als Führungskraft, moderne Zusammenarbeit, Fehlerkultur und darüber, warum für ihn gilt: Happy Chef, happy Arbeit.
Die Episodenshortcuts:
⭐ Der Einstieg bei REWE mit 15 Jahren
⭐ Weiterbildung, Marktwechsel und prägende Mentoren
⭐ Rückschläge, Absagen und die Kraft, weiterzumachen
⭐ Der Schritt in die Selbstständigkeit
⭐ Führung, Teamkultur und Verantwortung
⭐ Ankommen im eigenen Markt
🎧 Jetzt reinhören!
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Die nächste Folge der WESTside Stories erscheint am 8. März. Februar 2026
Gast: Ünal Eyüboglu
Moderation: Christiane Preisen
Redakteurinnen: Jasmin Roussel, Marie Demmer
Transkript anzeigen
Ünal: Immer aufstehen. Also, man muss wirklich aufstehen. Mund abwischen. Weitermachen, Dran glauben. Also ich hatte ja auch ein Ziel, dass ich das schaffe. Und jetzt sitzen wir hier 20 Jahre. Sagen wir ganz schnell. Ja, aber du und ich können die 20 Jahre erzählen. Natürlich möchte ich gerne ein Team haben, wo ich mich mit wohlfühle, wo die Spaß auf der Arbeit haben, wo die auch auf die Arbeit gerne kommen und sagen das ist ein guter Arbeitgeber, das wird die Zukunft ausmachen. Happy Chef, Happy Arbeit. Und das ist so das untereinander.
Christiane: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge der West Side Stories. Mein Name ist Christiane und ich freue mich sehr, dass ihr heute eingeschaltet habt. Wir haben ja eine neue Serie und zwar stellen wir in der Serie Kaufleute bei REWE vor und sprechen über ihre Karrieren. Heute sind wir im wunderschönen Simmern. Simmern liegt im Mittelgebirge Hunsrück, zwischen Rhein, Mosel und Nahe, also relativ ländlich. Aber ihr ahnt es wahrscheinlich schon In diesem schönen Simmern gibt es einen REWE Markt und dieser REWE Markt wird geführt vom Kaufmann Ünal.
Christiane: Eyüboglu. Hallo Ünal. Hi. Schön, dass wir bei dir sein dürfen.
Ünal: Schön, dass ich mitmachen darf.
Christiane: Sehr, sehr gerne. So, jetzt ist es ja so Wir kennen uns schon sehr, sehr, sehr lange. Damals warst du 15.. Du bist heute 35.. Ja. Und hast damals als Azubi in meinen Seminaren gesessen.
Ünal: Das war ja 2005, als. Ja, kaum zu glauben.
Christiane: Ja, Wahnsinn, oder?
Ünal: Wir beide auch bei der REWE so lange sind? Total. Das muss man auch sagen. Ja, da merkt man, dass die REWE ein sehr, sehr guter Arbeitgeber ist.
Christiane: Auf jeden Fall. Ich habe dieses Jahr 25 jähriges Dienstjubiläum. Nämlich?
Ünal: Oh, dann sage ich dir jetzt schon mal Herzlichen Glückwunsch! Ich wünsche dir noch weitere gute, gesunde 25 Jahre.
Christiane: Danke wünsche ich Dir auch weiterhin gute Zeit bei REWE.
Ünal: Danke. Ja, seit 2005 kennen wir uns.
Christiane: Genau. Und meistens in unserem Podcast fragen wir unsere Gäste, ob es ein Leben vor Rewe schon gegeben hat.
Christiane: Das war bei dir relativ kurz vorher, weil du sehr früh schon angefangen hast im Unternehmen. Wie bist du eigentlich zu REWE gekommen? Überhaupt?
Ünal: Tatsächlich gab es bei mir vorher nur die Schule und dann bin ich direkt in Leergut reingefallen, sozusagen. Ja, ich habe ein Praktikum von der Schule gemacht und durch das Praktikum hat mir die Arbeit Spaß gemacht und ich habe dann einen Ausbildungsplatz bekommen beim REWE Schuster in Daten damals.
Christiane: Ah ja, okay.
Ünal: Ja.
Christiane: Kenne ich auch noch. Und wenn wir jetzt einmal springen von damals, also in der Ausbildung zur heute, Du bist ja heute selbstständiger Kaufmann. Was ist da zwischendrin so passiert? Also was hat dazu geführt, dass du dir irgendwann gesagt hast Ja, eine eigene Macht haben, das möchte ich mal!
Ünal: Ja, also von Anfang an war es ja nicht klar. Man startet mit 15 Jahren in die Ausbildung rein und man arbeitet ja, man macht die Ausbildung. Ja, und ich muss sagen, ich habe zwei Jahre beim Herrn Josef Schuster gelernt. Und zu meinem dritten Jahr kam dann der Christian Schuster dazu, der Sohn, und hat den Markt dann übernommen.
Ünal: Da kam so die Motivation und so auch die Unterhaltung mit ihm hier. Wie sieht es denn aus mit dem Assistenten? Du machst das gut. Damals hat er die Weiterbildung gemacht und hat mir das empfohlen. Und nach dem dritten Jahr der Ausbildung hat er mir auch dazu geholfen, dass ich die Weiterbildung dann bewerbe. 2008 habe ich die Ausbildung beendet und habe dann die Weiterbildung weitergemacht.
Christiane: Genau. Und das ist quasi so ein internes Weiterbildungsprogramm für die jungen Menschen, die mit der Ausbildung fertig sind. Wo man aber schon so das Gefühl hat oder herausgefunden hat, dass die vielleicht als Assistent weiterentwickelt werden können oder vielleicht auch später dann zu Managerinnen, Manager oder auch zu Kaufleuten.
Ünal: Ganz genau. Das ist dann, das sieht man dann die Stärken, wo man hingehört. Also wir haben mit 50 Kollegen auch damals angefangen und da ist auch die Hälfte auch in die Zentrale gegangen und hat in der Zentrale gearbeitet. Also das ist jetzt nicht, dass man unbedingt Makler sein muss. Ja, und da konnten wir uns das aussuchen und das ist so ergeben.
Ünal: Das Schöne dabei war, ich durfte jedes Jahr die Märkte wechseln.
Christiane: Ah, okay.
Ünal: Mhm. Ja. Das heißt, jeder Schritt in der Entwicklung. Also vom Assistenten eins auf Assistenten zwei oder auch zum Marktleiter, zwei auf Marktleiter eins. Ich hatte den Luxus, dass ich jedes Jahr einen Markt sehen durfte.
Christiane: Kannst du dich noch daran erinnern, was damals bei den Wechseln deine prägendste Erfahrung war?
Ünal: Bei vielen Kaufmännern und bei vielen Frauen hatte man wirklich viele prägende Momente. Ja, man konnte wirklich sagen okay, das mache ich so! Das finde ich sehr, sehr gut. Und man hat auch gesagt, das ist auf gar keinen Fall, das ist nicht meine Wellenlinie. Würde ich nie so machen. Ja, aber man war da halt noch jung und man konnte es vielleicht auch nicht verstehen. Warum macht er das in diesem Moment so? Aber zum Schluss geht man seinen Weg.
Christiane: Das auf jeden Fall. Und heute bist du ja hier als selbstständiger Kaufmann und hast halt deinen Weg auch gefunden. Und was waren denn für dich eigentlich so die größten Herausforderungen von damals, sage ich mal, als du noch in den unterschiedlichen Märkten unterwegs warst? Bis heute.
Ünal: Also, wenn man das so nennen. Waren die Umzüge immer so stressig, weil man bis zum Ende des Jahres erst. Man hat erst im November Bescheid bekommen, wo dann Januar der nächste Markt ist. Da musste man halt umziehen. Das war so privat der einzige Stress. Aber ich kann mich nur daran erinnern, dass der erste Wechsel, also wirklich von Daten weg nach Sinzig in den Markt. Da warst du jung, Du gehst erstmal raus, hast deine eigene Wohnung, du bezahlst deine Miete selber, du bezahlst ein Auto selber zu. Die ersten drei Monate. Was? Wo bist du? Ja. Ja, und dann kennst du keine Freunde. Es ist keiner da. Du weißt nicht, wo die Leute sind. Du gehst nur arbeiten, gehst nur nach Hause. Das hat dann schon die ersten drei Monate immer so gesorgt. Und es war ja dunkel. Es war ja auch Winter. Ja, ja, stimmt. Und Richtung Frühling und Sommer hat man dann Leute kennengelernt. Die Leute waren draußen, dann hat man sein Team kennengelernt.
Ünal: Man wurde überall aufgenommen, egal wie. Und dann kann man aber auch die Leute. Und das hat dann so nach dem dritten Monat sehr Spaß gemacht.
Christiane: Ja, das kann ich mir total gut vorstellen. Ja.
Ünal: Durch die vielen Wechsel der Märkte habe ich ja auch Kollegen kennengelernt, die jetzt noch auch heute selbstständig sind. Und ein Kollege hat mich sehr, sehr stark beeinflusst, aber im Positiven. Also er ist mein Mentor, den ich heute immer noch mit Kussarmen begrüße.
Christiane: Und möchtest du ihn nennen? Wollen wir ein Shoutout machen?
Ünal: Wollen wir machen? Ja, ja. Also, das ist der Herr Azhari. Parviz Azhari. Schöne Grüße.
Christiane: Grüße gehen raus.
Ünal: Ja. 2009 war ich zum Ersten Mal in Sinzig bei ihm und habe dann ein Jahr bei ihm gearbeitet. Habe dann wie gesagt jedes Jahr die Märkte gewechselt und 2012 ruft er mich an oder wir waren immer in Kontakt. Also. Ja und hat gesagt, ich werde den Mülheimlich neu bauen. Wie sieht's aus? Hättest du Lust, mit mir das Projekt zu starten? Und daraufhin habe ich gesagt, ohne zu überlegen Ja, sicher.
Ünal: Ja, Also, er ruft mich an und das war für mich sehr, sehr dankbar. Das war eine Wertschätzung, die ich bekommen habe und habe mich direkt 2013 auf den Weg gemacht und habe dann bei ihm angefangen. Und Marktleiter bin ich dann bei ihm geworden und habe ja bis 2018 Juli bei ihm gearbeitet. Und dazwischen in den Jahren habe ich ja gesehen den Erfolg vom KD, wie er arbeitet. Ich habe für mich die Selbstständigkeit als Marktleiter gesehen, wie ich selbstständig arbeite und wir waren ja auch in engem Kontakt mit Mazari haben wir auch besprochen, was ich mal machen kann, kann ich was auch machen Und er hat mir immer zugesprochen. Ja klar, du kannst das ja, mach aber noch paar Jahre, hol dir die Erfahrung. Und daraufhin habe ich mir die Erfahrung auch bei ihm geholt. Und so ist das, dass ich bis 2018 Juli bei ihm geblieben bin, weil 2017 die Ausschreibung für Simmern kam.
Christiane: Kanntest du Simmern vorher als Ort oder war das ganz neu für dich?
Ünal: Nein, als Ort kannte ich den Mann überhaupt nicht, war neu.
Ünal: Ich hatte mich auch damals vorher, also in den Jahren, ich kann es jetzt nicht genau wiedergeben, hatte ich mich auf zwei weitere Standorte beworben. Okay, ich habe da eine Absage bekommen.
Christiane: Das finde ich jetzt ganz spannend, dass du das sagst. Wie war das denn dann für dich oder wie hast du es geschafft, dann trotzdem dranzubleiben? Ich kann mir vorstellen, das ist schon eine Enttäuschung irgendwie, dass man eine Absage bekommt. Also auf der einen Seite hast du einen Mentor, der sagt Ja, auf jeden Fall, du schaffst das. Dann bekommst du aber eine Absage für Standorte und dann noch mal dich zu bewerben. Also alle guten Dinge sind drei, sagt man ja so schön. Was hat dich dazu gebracht?
Ünal: Natürlich, Die erste Absage tut am meisten weh. Ja, das kann ich jedem Kaufleuten, jungen Kaufleuten oder die sich überhaupt mal bewerben möchten. Und das erste Mal klappt nicht. Das tut am meisten weh, aber nur die Harten kommen in den Garten.
Christiane: Ja, stimmt auch wieder.
Ünal: Und immer aufstehen.
Ünal: Also man muss wirklich aufstehen. Mund abwischen. Weitermachen, Dran glauben. Also ich hatte ja auch ein Ziel. Ja, ich wollte ja selbstständig werden und ich hatte auch meinen Umkreis ja nicht so klein gemacht. Ich hatte ja meinen Umkreis vergrößert. Ja, es war. Vorher war es vielleicht nur 20 Kilometer und jetzt waren es auf einmal 100 Kilometer. Also ich war auch bereit, um die Selbstständigkeit bereit umzuziehen. Ja, und dann kam die nächste Absage. Ja, aber das war auch nicht schlimm. Da habe ich dann auch wieder weitergemacht. Ich habe ja auch nicht an meiner Leistung dann nachgelassen und habe mir immer gesagt Okay, das wird nichts. Ja, es ist menschlich, Es kann mir keiner sagen, man mir trauen. Ja, es ist völlig menschlich. Dann geht man unter. Man redet vielleicht mit seiner Familie. Man redet vielleicht mit einem Kumpel. Ja, man hat dann auch wirklich mal so vier, fünf Wochen, wo man dann gedacht hat, warum, Wieso. Man ärgert sich auch darüber, wer den anderen Macht bekommen hat.
Ünal: Muss man auch sagen. Das ist so, ja, aber man gönnt ihm das. Man ärgert sich. Also, es kann mir keiner nehmen. Man gönnt ihm das, aber man ärgert sich, weil man es auch selber sein Ziel hatte. Ja, und dann? Irgendwann kam dann halt auch Zeman in die Standortschreibung als Expansionsmarkt und habe gesagt okay, rede erstmal mit dem Rest. Ich habe erst mit ihm gesprochen, habe ihm das gesagt, hat er gesagt Bewirb dich. Und dann habe ich mich bei Zimmern mal schlau gemacht, wo überhaupt Sinn liegt, ja, was man da machen kann und wie man es machen kann. Habe dann mich erkundigt erstmal, bin dann nach Simmern gefahren, habe mir die Standortanalyse gemacht, habe mich hier umgeschaut was ist hier? Wie sieht es ja aus, wie weit ist das von deinem aktuellen Wohnort? Erstmal, bevor ich überhaupt hier umziehe, kann ich die Strecke fahren. Das hat so zwei Tage gedauert. Ja, und am dritten Tag sage ich Mach es.
Christiane: Okay. Cool.
Ünal: Ja, wirklich sehr schön.
Christiane: Also wieder drei. Ja, es ist meine Lieblingszahl.
Multiple Speakers: Ist so, ist so, ist so!
Christiane: Sag mal was zu deinem Markt. Vielleicht auch. Also, was macht den Standort und den Markt besonders? Zahlen, Daten, Fakten? Wie viele Mitarbeiter hast. Wie groß ist der? Was ist hier eigentlich so im Umkreis Spannendes?
Ünal: Also wir haben ja hier den schönen Hunsrück, hast du ja am Anfang gesagt und der hat mir dann auch sehr, sehr gut gefallen. Deswegen bin ich auch hierhin gezogen. Direkt 2018, am 6. Dezember habe ich eröffnet und Februar 2019 bin ich dann direkt hierhergezogen. Wir haben hier eine Verkaufsfläche von 1480 Quadratmeter. Ja, wir haben auch ein bisschen Lager. Wir haben an die 33 Mitarbeiter, die wir hier tätig haben. Wir sind ein sehr, sehr junges Team, sehr aktives Team. Wir haben hier Multikulti Kundschaft. Ja, darauf ist unser Sortiment auch aufgebaut. Ja, wir haben eine Station, was wir gebaut haben. Wir haben Skogassen. Wir haben eigentlich eine schöne Parkplatzanlage, also muss man wirklich sagen, man kann hier sehr, sehr gut anfahren.
Ünal: Wir haben 220 Parkplätze, weil wir ein Gemeinschaftsparkplatz sind. Nebendran haben wir noch ein paar andere Gebäude, Ja, die dazu gehören. Ja.
Christiane: Spannender Moment. War ja bestimmt, als du so das erste Mal den Schlüssel hier für den Markt umgedreht hast. Also Schlüssel jetzt in Anführungsstrichen. Es ist ja eine automatische Tür, die aufgeht am Eingang. Aber wenn du dich noch mal zurückversetzt nach 2018, der Tag, wo du das erste Mal wahrscheinlich 7:00 morgens den Markt aufgemacht hast. Wahrscheinlich. Früher war es ja noch. Die kommen ja schon.
Ünal: Die Kunden durften wir für die Kunden die Tür öffnen und ich war ja schon um 5:00 hier und es waren auch Kollegen schon da mit mir. Aber ich habe noch den besonderen Moment, wo noch keiner da war, wo ich zum Ersten Mal wirklich zum Ersten Mal die Tür geöffnet habe, hatte ich so einen Cut gemacht, weil da habe ich zum Ersten Mal meine Überstunden, die waren weg. Ja, alle geleisteten Überstunden, alle geleisteten Zeiten, alles war weg. Das war wie so ein Neuanfang für mich, wo ich einfach realisiert habe Hey, es geht los.
Ünal: Es geht für dich los. Es geht für dich. Für deine Familie? Ja, für dein Unternehmen. Es geht jetzt, Jetzt nur für dich los. Und das war so ein Moment. Manchmal bekomme ich Gänsehaut. Ja, so Erinnerungen. Aber das war ein schönes Gefühl. Das habe ich auch noch nicht verloren. Ich komme in den Laden und habe immer noch dieses Gefühl. Es ist dein Laden. Du bist da. Du fühlst dich wohl. Das habe ich immer noch.
Christiane: Ja, auch, dass sich so alles ausgezahlt hat. Vielleicht das Dranbleiben. Das Engagement, sich so reingehangen zu haben?
Ünal: Ja, auf jeden Fall. Guck mal, 2005. Du kennst mich. Da war ich 15, klein und hatte noch keine Haare im Gesicht. Ja. Jetzt, 20 Jahre später, sitzen wir wieder. Und worüber wir sprechen. Also, das ist nicht von heute auf morgen passiert. Da sind sehr, sehr viele Stunden und sehr, sehr viel Lernen und Geduld. Und auch Glauben. Etwas. Wirklich. Ich habe daran geglaubt, dass ich das schaffe.
Ünal: Dass ich das möchte. Und jetzt sitzen wir hier. Das ist nicht einfach. Wir können sagen 20 Jahre. Sagen wir ganz schnell Ja. Aber du und ich können die 20 Jahre erzählen.
Christiane: Du kannst auch auf jeden Fall stolz drauf sein.
Ünal: Ich bin noch sehr jung. Ja, finde ich auch.
Christiane: Wenn ich jetzt zu deinen was gesagt hast. 33 Mitarbeitende ungefähr. Wenn ich jetzt zu denen gehen würde und sagen würde Mensch, was sagt ihr so zu eurem Chef? Was würden die über dich sagen?
Ünal: Eine sehr, sehr schöne Frage. Also ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn die über mich was sagen würden. Aber ich weiß, dass ich sehr ehrliche Mitarbeiter bei mir habe, sehr gute Mitarbeiter bei mir habe. Und wenn ich jetzt Mitarbeiter wäre und ich müsste mich beschreiben, würde ich sagen okay, ich arbeite so, dass er mich heute in Ruhe lässt, weil weil wenn er mich sieht, fragt er mich was geht ab, was machen wir, wie sieht es aus? Und dann kommen die ganzen Fragen.
Ünal: Am besten würde ich ihm auch sagen okay, ich weiß, der ist heute gut drauf. Ja, ich frag mal, wie es geht. Wie steht's? Ja, weil da kommt immer eine lustige Antwort dann darüber. Wenn ich merken sollte, der ist heute wirklich beschäftigt, hat Termine oder sowas. Dann weiß ich, ist er entspannt. Ja, er ist ein lockerer Kerl, ist dabei und achtet auf Kleinigkeiten.
Christiane: Also, du findest, du bist ein guter Chef?
Ünal: Ich auf jeden Fall. Wer was anderes sagt, lügt oder arbeitet nicht bei mir.
Christiane: Wir haben ja ein neues Spiel bei uns im Podcast. Das heißt, dies oder das haben wir natürlich auch für dich mitgebracht. Die Regeln sind total einfach. Ich gebe dir quasi zwei Optionen, von denen du eine auswählen darfst sollst musst. Okay, wenn beides nicht passt, kannst du auch sagen Nee, passt nicht. Aber es geht darum, dass du ganz schnell drauf reagierst. Okay, okay, gut. Also dies oder das. Machst du eher einen Großeinkauf oder mehrmals die Woche?
Ünal: Mehrmals die Woche?
Christiane: Bist ja an der Quelle.
Christiane: Irgendwie auch so?
Ünal: Ja, also.
Christiane: Genau dein Lieblingsgetränk. Kaffee oder Tee?
Ünal: Tee?
Christiane: Eine bestimmte Sorte Oder Schwarztee? Schwarztee? Okay. So, dann schon die erste Frage, die die Menschen spaltet. Wenn du Nutella auf deinem Brot oder Brötchen isst, mit oder ohne Butter?
Ünal: Mit Butter?
Christiane: Sehr gut. Ich fühle es total. Liest du eher ein Buch oder hörst du Podcasts?
Ünal: Podcast. Ich höre Podcasts. Ja. Safe.
Christiane: Hast du einen Favoriten?
Ünal: Im Moment nicht. Also im Moment nicht. Ich bin querbeet, querbeet. Aber ich höre es lieber.
Christiane: Eher Comedy, oder?
Ünal: Kommt auf die Laune an! Also, wenn es Frühling ist. Comedy. Wenn es Herbst ist. So Geschichten. Okay. Ja, wirklich. Also ich bin da wirklich sehr abhängig.
Christiane: Die nächste Frage, die die Gemüter spaltet. Wenn du eine Pizza ist, darf da Ananas drauf oder eher nicht?
Ünal: Darf auch eine Ananas sein.
Christiane: Also bekommt keine Krise?
Ünal: Nein, nein. Ich bekomme eine Krise, wenn da Oliven drauf sind.
Ünal: Was? Ja. Ich brauch keine Oliven auf der Pizza. Nein, auf gar keinen Fall. Auf gar keinen Fall.
Christiane: Okay, gut. Wäre vielleicht eine neue Frage für unser. Dies oder das beim Thema Cornflakes. Wenn du sie zum Frühstück zum Beispiel ist. Zuerst die Cornflakes in die Schale oder zuerst die Milch.
Ünal: Nein, erst die Cornflakes und dann schön die Milch. Erst das typische. Und dann muss es ja.
Christiane: Finde ich nämlich auch. Aber es gibt auch Menschen, die sagen Auf gar keinen Fall. Das muss umgekehrt sein. Verstehe ich überhaupt nicht.
Ünal: Da kann ich doch Babybrei essen, oder?
Christiane: Ja, genau. Kaufst du mit dem Einkaufszettel oder spontan ein?
Ünal: Ich kaufe so ein, was meine Frau mir sagt.
Christiane: Ah, okay. Du bekommst den Zettel geschrieben, Sozusagen. Okay. Ah, okay. Also, es ist jetzt eher so eine städtische Frage, sag ich mal, aber. Also letztlich geht es ja auch. Fährst du eher mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto? Auto? Ja.
Ünal: Ja.
Christiane: Also hier gibt es ja auch Busse, aber die fahren nicht so oft, oder?
Ünal: Ich wohne seit 2019 in Simmern und bin nicht einmal Bus gefahren.
Christiane: Okay, aber es gibt Busse.
Ünal: Oder mehrere. Okay.
Christiane: Stark. Das kannst du selber. Oder? Nutzt du die klassische Kasse?
Ünal: Oh, das ist völlig unterschiedlich. Aber ich habe da keinen. Unterschiedlich.
Christiane: Ja, jetzt auch mal zu etwas Gesundem. Zum Essen, Obst und Gemüse. Muss das perfekt aussehen oder darf das auch Macken haben?
Ünal: Nein, Darf auf jeden Fall Macken haben. Ja, ich bin ein Kind vom Dorf. Äpfel kann Macken haben. Fertig. Okay. Ja.
Christiane: Kochst du gerne selber oder lässt du dich bekochen?
Ünal: Nein. Ich koche tatsächlich auch gerne selber.
Christiane: Dein Lieblingsgericht. Also, was kannst du am besten kochen?
Ünal: Also, ich habe jetzt vielleicht eine lange Pause gemacht, aber ich kann vieles gut kochen. Ja, außer Teiggerichte. Also alles, was mit so einem Teig zu tun hat. Oder Kuchen. Also Backen mäßig.
Christiane: Aber das sagen super viele.
Ünal: Ja. Ja. Also, ich kann aber wirklich, Wenn du möchtest. Mit Nudeln kann ich dir was machen, wenn du möchtest. Also sehr.
Christiane: Viel. Schmeckt alles super bei dir? Wirklich gut. Okay. Ja, gut.
Ünal: Und grillen kann ich.
Christiane: Gut. Okay. Spannend. Oh, da kommen wir schon zur letzten Frage. Auch eine gesunde Frage. Wenn es nur um das Thema Sport geht. Machst du Sport selber oder bist du eher derjenige, der vom Sofa aus zuschaut und kommentiert?
Ünal: Beides. Ja, ich mache beides. Also ich spiele immer noch aktiv Fußball. Durch meine Kinder bin ich auch bei den Trainer in der Jugendmannschaften. Ja, und wenn das Wetter gut ist, weil ich bin kein regen Fahrer, fahre auch gern mal Fahrrad. Aber ich spiele im Regen Fußball. Das ist ja, das mache ich ja. Aber ich bin sportlich da.
Christiane: Okay, alles klar. Vielen Dank.
Ünal: Gerne.
Christiane: Wie geht es dir heute hier in deinem Markt? Also fast sind es ja eigentlich fast acht Jahre nach der Eröffnung.
Ünal: Ganz genau. Sind ja acht Jahre. Jetzt im Dezember wird es genau acht Jahre. Ich muss sagen, sehr, sehr gut. Man hat ja am Anfang die Anfangsschwierigkeiten gehabt, die haben wir Gott sei Dank gut überwunden. Ja, und dann habe ich auch die Phase gehabt, wo auch Corona war. Das kam ja auch noch. Das darf man nicht vergessen. Das ist auch ein paar Jährchen her. Aber die kam. Ich hatte. Nach meiner Eröffnung 2018 hatte ich. Im August 2019 hatte ich einen Brand gehabt, wo mein Markt sechs Wochen geschlossen hatte. Ja, ich habe nicht alles erlebt, aber ich habe vieles erlebt. Das hat mich dann auch noch mal zurück gehauen. Ja, von dem Umsatz her, auch von der Leistung her, auch von der Motivation her. Aber wie gesagt, man steht morgens auf, wäscht man sich ab und geht wieder drauf. Und ich bin jetzt glücklich, dass ich hier auch in Simmern angekommen bin. Ja, die Kunden mögen uns. Wir sind eine Marke als Rewe, als Rewe.
Ünal: Überall bin ich auch persönlich in der Marke. Und darauf bin ich sehr, sehr stolz.
Christiane: Das glaube ich gerne. Wir haben es auch gemerkt. Wir haben einen kleinen Markt Rundgang eben gemacht, dass ihr euch auch alle untereinander kennt und total freundlich begrüßt und so. Also es hat so das Gefühl gehabt, dass viele Kunden auch fast täglich wahrscheinlich hier sind.
Ünal: Ja, auch wenn die nicht zum Einkaufen kommen, kommen die hier zu unserer Bäckerei. Ja, die Bäckerei Jung, die wir hier haben. Die setzen sich dann auch da. Die haben sogar ihren Stammtisch. Also man kann wirklich 10:30, einen Stammtisch um 11:00 und um 12:30 sind verschiedene Gruppen verschiedene Altersgruppen. Die sind aber da. Die freuen sich hier und mit denen trinke ich auch gern Kaffee. Da gehen wir in die Runde und fragen Und, wie geht's? Alles gut? Ja, aber das ist wirklich. Es ist gewachsen. Das ist wirklich sehr, sehr gewachsen. Ich bin auch da glücklich darüber, dass ich Kunden habe, mit denen ich auch lachen kann.
Christiane: Total schön. Ja, wenn du noch mal daran denkst, wie du dir das damals vorgestellt hast. So wird es sein, wenn ich mal selbstständig bin und wie es jetzt tatsächlich geworden ist. Gibt es da Unterschiede? Hattest du vielleicht andere Vorstellungen, als sie tatsächlich sind oder deckt es sich ungefähr?
Ünal: Ja, das ist schwer so zu sagen. Also ich habe mich ja mit 28 selbstständig gemacht und ich bin jetzt 35, er ist jetzt nicht so ein Altersunterschied, aber durch das Leben, durch die Familie, auch durch Corona haben sich ja auch Sachen geändert und man wächst rein. Man ändert sich. Das ist definitiv. Ich kann jetzt nicht sagen Oh, das habe ich beim Chef damals gesehen. Würde ich nie machen. Mache ich heute nicht. Das und das, weil wir sind doch moderner geworden. Wir sind auch durch das Internet und schließlich sind wir auch wirklich sehr, sehr viel fortgeschrittener. Und das kann ich jetzt nicht so sagen. Aber was ich sagen kann Ich bin glücklich, wie es jetzt.
Christiane: Ist. Und das ist ja super wichtig.
Christiane: Welche Herausforderung hat man denn eigentlich so als Kaufmann mit einem Supermarkt?
Ünal: Vorher hat man ja so die Herausforderung gehabt. Okay, die Preise, die Angebote, das Sortiment, ja, das ist ja auch noch wichtig. Man muss ja den Kunden zufriedenstellen. Aber man muss auch ein sehr, sehr guter Arbeitgeber sein, also dass man auch die Mitarbeiter vor Ort behält. Ja, es ist schwieriger geworden, Mitarbeiter zu finden. Manchmal hat man so eine Phase, da findet man drei, vier Monate keinen. Und dann hat man wieder eine Phase, wo man drei, vier Monate Leute findet. Über eine Bewerbung kommt Ja, das hängt noch in der aktuellen Weltlage, was so in der Welt passiert, ab. Aber was ich sagen kann, ist Dein Team motiviert dich. Du motivierst dein Team und du brauchst dein Team. Ja, das ist sehr, sehr wichtig.
Christiane: Dein Team sind ja super viele unterschiedliche Charaktere, unterschiedlich alt. Wobei ich würde sagen, die meisten sind relativ jung. Was machst denn du als Chef, als Führungskraft, dass dein Team so gut funktioniert? Weil man spürt ja hier schon ein ich nenne es jetzt mal Vibe.
Christiane: Der hat ja irgendwie, dass es so eine lockere Zusammenarbeit ist irgendwie.
Ünal: Ja, also ganz einfach, man muss modern bleiben, man muss auch im Kopf modern bleiben. Man muss nicht so denken. Früher war das, auch wenn ich jetzt 35 bin. Ich vergleiche das nicht. Ich habe früher das gemacht und mache das jetzt. Man muss modern bleiben, man muss jung bleiben, man muss auch locker bleiben und einfach mal das Team machen lassen. Ja, man muss nicht um jede Ecke gucken, Warum ist das so? Wieso ist das so? Ja, ich bin kein Freund von damals. Wenn der Chef jetzt reinkommt und ich muss jetzt. Der Chef kommt rein wie ein Ast, sondern ich will schon, dass man mal kommt. Okay, der Chef ist da, aber die müssen nicht mit einer Eins stehen. Und wenn man modern ist mit denen, die Welt mit denen versteht, hat man wirklich eine offene Tür für die.
Christiane: Ja, aber vielleicht kannst du das noch mal genau beschreiben. Was meinst du mit modern sein mit deinen Leuten? Also du hast es gerade mal so ein bisschen angesprochen als Vergewisserung, ob ich das richtig verstanden habe.
Christiane: Du sagtest so, dass du auch Verantwortung an deine Mitarbeitenden gibst. Das kann man auch gut beobachten.
Ünal: Also meine Kollegen, egal welcher Mitarbeiter bei mir, egal welcher Mitarbeiter Reinigungsdame ist, ob das die Kassiererin ist, ob es der Hausmeister ist. Jeder hat eine Verantwortung und die Verantwortung ist erstmal. Seid nett zueinander, seid gut zueinander. Also ich möchte auch auf die Arbeit kommen und habe keine Lust, hier Bauchschmerzen zu haben. Und das wissen die. Natürlich hat jeder auch seinen Aufgabenbereich und da die mich als Chef ja auch gut kennen, arbeiten die. Es gibt ja immer dieses Wort. So wie Happy Happy Life gibt es bei mir. Happy Chef, Happy Arbeit. Ja und das ist so das untereinander. Wenn ich das jetzt so sagen darf. Es ist ja so moderne Arbeit. Wir haben ja wirklich einen harten Job. Ja, Und du bist lange in dem Unternehmen dabei. Ich bin da. Es ist jetzt nicht nur Regale einräumen, was wir haben. Wir haben ja sehr viele Services, die wir hier anbieten.
Ünal: Ja, und bei mir ist es wirklich so, Jeder Fehler wird hier nicht bestraft. Also es ist wirklich locker und ich versuche, dass der Mitarbeiter, der mit mir arbeitet oder überhaupt in diesem Unternehmen Arbeit das versteht, was er macht. Also er soll wirklich verstehen, was machen wir hier? Welche Dienstleistungen bieten wir an? Arbeiten mit Menschen? Arbeiten wir mit Kunden? Arbeiten wir im Gast? Mit wem arbeiten wir hier? Und dann wirklich die Zufriedenheit. Wenn der Mitarbeiter hier zufrieden ist, kriegen wir auch zufriedene Kunden.
Christiane: Haben sich die Kunden über die Zeit irgendwie verändert?
Ünal: Ja, auf jeden Fall extrem. Also wirklich. Die haben sich in jeder Hinsicht. Haben sich geändert. Das ist jetzt nicht negativ gemeint, sondern das ist auch diesen bewusster geworden in der Entscheidung. Ja, die sind bewusster im Verbrauch geworden. Ja, die achten auf wirklich gesundes Ernähren. Also man muss mit der Zeit mitgehen.
Christiane: Okay. Was sind denn eigentlich deine Ziele für die Zukunft?
Ünal: Meinst du im Markt oder meinst du privat?
Christiane: Beides gerne, wenn du es sagen möchtest.
Ünal: Ja. Also erstmal ist die Zufriedenheit und die Gesundheit wichtig. Egal was kommt, egal was wird. Ich bin ein zufriedener Mensch. Das, was ich habe, schätze ich. Das, was ich bekomme, nehme ich. Ja, und Pläne habe ich immer. Ich hoffe, das klappt mal. Ich würde mich freuen, wenn mal ein zweiter Standort zur Verfügung steht, dass ich einen zweiten Standort bekomme. Das ist so mein Ziel. Natürlich möchte ich gerne ein Team haben, wo ich mich mit wohlfühle, wo die Spaß auf der Arbeit haben, wo die auch auf die Arbeit gerne kommen und sagen das ist ein guter Arbeitgeber? Ja, weil das wird die Zukunft ausmachen. Und egal. Wir als Arbeitgeber brauchen gute Leute. Und da muss man auch selber gut sein. Und ich hoffe, dass ich auch immer motiviert bleibe, dabei bin und mein Team so motivieren kann, dass sie gerne bei mir arbeiten und wir hier für Simmern eine Anlaufstelle sind, wo der Kunde gar nicht mehr links und rechts gehen muss, sondern sagt Ja, wir gehen zum Inhalt, wir gehen zum Rewe und wir der beste Supermarkt hier in Simmern und Hunsrück werden.
Ünal: Das ist mein Ziel.
Christiane: Okay. Dabei wünsch ich dir auf jeden Fall super, super viel Erfolg. Drücke die Daumen.
Multiple Speakers: Danke schön.
Christiane: Wir sind schon fast am Ende, aber ich habe noch ein paar letzte Fragen. Du hast eben schon ganz viele wichtige Themen gesagt, die so neue Kaufleute betreffen. Also auf was die geachtet werden sollten. Vielleicht kannst du noch mal kurz zusammenfassen. Also welche Tipps hast du an junge Menschen oder mittelalte Menschen oder ältere Menschen, die sich selbstständig machen wollen?
Ünal: Also auf jeden Fall an sich selbst glauben, das Ziel wirklich verfolgen. Und wenn ein Markt vielleicht eine Absage ist, dann nicht den Kopf in den Sand stecken und sagen Na, was mache ich denn jetzt? Sich wirklich mit den Kollegen, die man kennt, unterhalten? Auch mit Kaufleuten. Die Märkte haben die Erfahrung gemacht, haben einfach sich mal austauschen mit denen und einfach im Kontakt bleiben. Aber Ziel ist es an sich glauben.
Christiane: Das ist super wichtig. Und eine allerletzte Frage habe ich noch. Und zwar wie auch deine Vor Gäste darfst du auch jemanden nominieren, der dir in einer der nächsten Folgen vielleicht teilnehmen könnte, wenn er sie wollen würde.
Ünal: Okay, das freut mich. Ich würde gerne drei nominieren, wenn ich darf.
Multiple Speakers: Spannend. Darf ich? Ja, Ja. Wunderbar.
Ünal: Dann würde ich natürlich mein Mentor Herrn Azhari nominieren.
Christiane: Noch mal Grüße gehen.
Ünal: raus aus dem schönen Simmern. Dann würde ich den Rudolf Schmidt aus Diez und den Gjergj Olaku aus Güls.
Multiple Speakers: Okay.
Ünal: Die drei würde ich gerne nominieren.
Christiane: Alles klar. Die haben das jetzt vielleicht gehört. Also, ihr drei. Wir melden uns bei euch.
Multiple Speakers: Danke.
Christiane: Ja. Vielen, vielen Dank, dass du heute unser Gast warst. Hat mir sehr viel Spaß gemacht.
Ünal: Ich danke auch für die Einladung. Es hat mir auch sehr Spaß gemacht.
Christiane: Ja, und ich wünsche dir und deinem Team hier in Simmern auch für die Zukunft alles Gute und dass alles so eintritt, wie du es dir vorstellst.
Multiple Speakers: Das ist lieb.
Ünal: Ich danke.
Multiple Speakers: Dir.
Christiane: Und wir bedanken uns auch ganz herzlich bei Euch, liebe Zuhörerinnen. Haben euch die Westside Stories gefallen? Dann abonniert uns, Folgt uns, klickt aufs Glöckchen, bewertet uns und teilt uns auf Social Media.
Christiane: Ihr findet uns überall da, wo es Podcasts gibt. Wenn ihr Fragen, Anregungen, Themen oder Gäste Vorschläge habt, schreibt einfach eine Mail an podcastwestgroup.com. Wir hören uns wieder in zwei Wochen. Wir freuen uns drauf. Bis dahin eine gute Zeit und bleibt gesund und munter.
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