#106: Mut.Menschen.Märkte: Zwischen Nordschleife und Alltag

Shownotes

#106: Mut.Menschen.Märkte: Zwischen Nordschleife und Alltag

Mit: Melanie Koch, REWE-Kauffrau in Adenau

In dieser Folge sprechen wir mit unserer Kauffrau Melanie Koch. Ihr Markt ist in Adenau direkt an der Nordschleife des berühmten Nürburgrings. Melanie erzählt von ihrem Weg vom Pädagogikstudium ins Familienunternehmen und den besonderen Herausforderungen ihres Standorts: Bei Events wie dem 24-Stunden-Rennen pilgern 250.000 Menschen in den 3.000 Einwohner- Ort. Das erfordert flexible Logistik, ein angepasstes Sortiment und ein starkes Team. Als Führungskraft setzt Melanie auf Mitarbeiterentwicklung und ein spezielles, generationsübergreifendes Teamkonzept. Ihr Ziel: in unsicheren Zeiten Halt und Orientierung bieten -- für Mitarbeitende und für Ihre Kund:inenn.

In dieser Folge:

  • Vom Hörsaal in den Supermarkt 👩‍🎓
  • Ausnahmezustand Nürburgring 🏎️
  • Führung mit Herz und Verstand ♥️

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Die nächste Folge der WESTside Stories erscheint am 20. Mai 2026

Gast: Melanie Koch

Moderation: Christiane Preisen

Redakteurinnen: Jasmin Roussel, Marie Demmer

REWE

Impressum

Transkript anzeigen

00:00:02: Wir haben einfach fünftausend Kunden pro Tag anstatt tausend.

00:00:07: Meine Freunde sagen, alle mit dir kann man nicht einkaufen gehen weil ich hol mir ein Produkt aus dem Regal und ziehe direkt vor dann nächstes.

00:00:14: Das macht mir einfach total Spaß.

00:00:16: Leute wachsen zu sehen, Leute auf ihren Lebenswegen zur Begleitung ist einfach schon immer so mein Ding gewesen.

00:00:24: Mein wichtigstes Ziel ist dass sich in diesen unruhigen Zeiten Ruhepol den Leuten liefern können.

00:00:31: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge der West Side Stories.

00:00:34: Mein Name ist Christiane und ich freue mich sehr, dass ihr wieder eingeschaltet habt!

00:00:38: Heute sind wir an einem ganz besonderen Ort.

00:00:41: Hört doch mal was meint ihr wohl wo wir sind?

00:00:45: Ich gebe euch mal drei Sekunden Denkpause.

00:00:51: Ganz genau Wir sind nur ein winzigen Steinenwurf entfernt von den Nordschleife des Nurburgrings Und zur Besuch bei unserer Kaufrau.

00:01:00: Melanie Koch in Adenau.

00:01:03: Hallo Melanie.

00:01:05: Und natürlich ist das ein ganz spannender Standort, weil hier ist super viel los!

00:01:09: Ihr kennt es alle.

00:01:10: also es gibt die DTM, es gibt hier Formel eins, es gibts Rock am Ring und es gibt – und das ist auch ganz bald, dass wir in zwanzig Stunden rennen.

00:01:20: über alles das sprechen wir gleich aber wir sprechen natürlich auch.

00:01:24: wer ist eigentlich?

00:01:25: Melanie Koch?

00:01:26: Und was macht sie hier im Markt?

00:01:27: und was ist das Besondere eigentlich, abgesehen von Motorsport-Erlebnis?

00:01:32: So viel zur Vorrede.

00:01:34: Melanie hat ja gerade schon erzählt ... Natürlich ist es ein besonderer Standort.

00:01:39: Wenn man in den Ort reinfährt nach Adenau wird man direkt vom Silberfall begrüßt.

00:01:43: Alle Menschen werden begrüßen in unterschiedlichen Sprachen.

00:01:46: Man kann also sagen, hier ist superviel los.

00:01:49: Ich glaub, Adenow hat drei Tausend Einwohner.

00:01:52: Ja genau!

00:01:53: Als Letzte, das ich gelesen hatte vom Vierundzwanzigstunden-Rennen.

00:01:55: Zweihundertfünfzigtausend Gäste ...

00:01:58: wild!

00:01:59: Was sind die Zahlen?

00:02:00: Also es ist ganz schön viel.

00:02:02: Besondere Herausforderungen sind das natürlich auch.

00:02:05: aber lass uns mal starten bei dir ganz persönlich.

00:02:09: Ich frage alle meine Gästen wie war eigentlich dein Leben so vor Rewe?

00:02:14: und die meisten sagen so ja eigentlich gab's da gar nicht so richtig viel Bei dir weiß ich aber du hast eigentlich mal was anderes gemacht nämlich Pädagogisch studiert, auf Diplom bis aber jetzt trotzdem hier im Markt.

00:02:27: Erzähl mal wie kam das und warum?

00:02:30: Ja eigentlich war da so ein ... ich nenn's mal Exkurs um das zu tun was sich schon immer getan hat mich nämlich für Menschen interessieren.

00:02:39: meine Eltern hatten den Markt schon als ich geboren wurde.

00:02:41: Das heißt mein erster Maxi Kosi waren Einkaufswagen Und deswegen ist es ganz spannend.

00:02:47: Ich war einfach immer unter Menschen Papa Kind war immer im Laden.

00:02:52: Das war einfach auch eine schöne Zeit.

00:02:55: Und die Pädagogik war so das, was mich interessiert hat, die Menschen.

00:02:59: und dann habe ich diese Ausbildung gemacht und bin dann wie alle wissen deswegen sitzen wir heute hier irgendwann im Markt gelandet.

00:03:08: Genau!

00:03:08: Das heißt wenn ihr es richtig verstehe hattest du jetzt gar nie so die Idee Ich möchte mal etwas ganz anderes beruflich machen sondern das war schon ein etwas anderer Weg als viele gehen um in den Markt zu sein.

00:03:21: Natürlich hatte ich auch mal die Phase als Teenager, dass man sagt, na ja.

00:03:24: Ich mach alles aber nicht das was die Eltern machen.

00:03:27: und die Pädagogik ist eigentlich aber das gewesen was genau dazu gepasst hat zu mir und Zu dem Markt zu den vielen Menschen die wir im Handel treffen Die Mitarbeiter.

00:03:38: Und das war das was mehr so am Herzen lag und was mir heute immer noch besonders viel Spaß macht.

00:03:44: Wie war das denn dann?

00:03:45: Als du mit deinem Studium Du hast dein Diplom in der Tasche gehabt.

00:03:50: Jetzt steig ich voll im Markt ein, wie ist deine Karriere dann abgelaufen?

00:03:56: Hast du auch unterschiedliche Märkte kennengelernt?

00:03:59: Wie war das?

00:04:01: Ja also ... Als ich mich entschieden hatte, das mit dem Pädagogikstudium zu machen war ich da erst mal voll drin und habe das total genossen.

00:04:08: Das Studieren auch mich in das Thema einzuarbeiten.

00:04:11: Und während des Studiums ist mir eben schon aufgefallen dass sich das mit der Betriebswirtschaft und mit unserem Markt zusammenbringen möchte.

00:04:19: Dann haben wir uns gemeinsam überlegt mit meinem Vater, meiner Mutter und mit der Rewe zusammen wie kann man das zusammen bringen?

00:04:25: Und dann hab' ich ja so in letzten ein zwei Jahren des Studiums Parallel dazu eine Ausbildung begonnen bei der REWE, weil ich schon mit fünfzehn angefangen hatte zu arbeiten.

00:04:37: Dann kommt man irgendwann auf die Zeiten, dass das funktioniert und im ABI-Programm ohne Schulbesuch passt das super zusammen.

00:04:43: also dann habe ich jetzt auch schon verraten Ich hab das ABI Programm gemacht Dann macht man ja zuerst ganz normal den Kaufmann.

00:04:49: Ich weiß nicht, ob alle Zuhörer das wissen wie das funktioniert.

00:04:53: und dann habe ich eine Ausbildung zum Marktleiter Assistenten gemacht.

00:04:56: Das hieß damals noch Führungskräfte Entwicklungsprogramm Heute ist es die Rewe Akademie

00:05:01: Genau genau.

00:05:02: Und dann folgte der Handelsfachwirt.

00:05:04: Es war damals so ein Programm von fünf Jahren.

00:05:08: Achso, genau!

00:05:08: Marktleitere Assistent und natürlich Marktleiter folgt logischerweise darauf und anschließend den handelsfach

00:05:13: wird.

00:05:14: und zu der Zeit als ich den Marktleiterassistenten begonnen habe, hab ich schon Vollzeit im Markt gearbeitet.

00:05:21: Das war gleich nach dem Studium, hab' ich angefangen dann quasi hier als Marktleiteressistent zu arbeiten und bin in die Firma

00:05:27: eingestiegen.".

00:05:28: Ja?

00:05:29: Das heißt du warst die ganze Zeit auch hier in dem Markt oder warst du auch mal bei Kollegen deiner

00:05:33: Eltern?".

00:05:34: Also ich bin auch ein bisschen rund gereist so haben wir das damals genannt, hab mit verschiedenen Kollegen gesprochen über meine Eltern schon seit Jahren kannte.

00:05:43: Und die haben mich dann ganz freundlich aufgenommen.

00:05:46: und dann bin ich ein paar Monate durch die Märkte gereist, und hab mir von den Partnerkollegen ganz viele tolle Sachen zeigen lassen.

00:05:53: Teilweise auch dann von Leuten, die bei uns mal genau dasselbe gemacht haben also Kinder von Partner-Kollegen meines Vaters, die in der Ausbildung rund gereist sind und sich andere Märkte angeguckt haben.

00:06:03: Dann bin ich zu denen gefahren und ja das war einfach toll.

00:06:07: Mal war ich da zwei Wochen ein paar Tage nur und habe mir alles angeguckt, um ganz viele tolle Sachen lernen dürfen.

00:06:15: Das glaube ich dir sehr gerne!

00:06:17: Und für die Zuhörerinnen, die es noch nicht kannten das Abiturienten-Programm?

00:06:21: Du hast es eben schon angesprochen.

00:06:23: also so man braucht einen Fachabi oder ein Abitura.

00:06:26: Ja genau.

00:06:26: Für

00:06:27: diejenigen, die halt sagen so hm ich weiß jetzt nicht ob ein Studium was für mich ist.

00:06:31: Die können das sogenannte Abituriantenprogramm anfangen.

00:06:33: Das heißt man lernt in eineinhalb Jahren zur Kaufrau oder zum Kaufmann im Einzelhandel.

00:06:39: Ohne aber in die Berufsschule zu gehen, weil man ja nicht mehr schulpflichtig ist, bekommt aber die Inhalte durch Reveseminare beigebracht und geht dann zur Prüfung und hat einen ERK-Abschluss in der Tasche.

00:06:50: Und dem Fortfolgend sind dann meist noch Akademieseminare wie es heute ist handelsfach wird

00:06:55: etc.

00:06:56: Ja genau!

00:06:57: Das heißt du bist jetzt aber komplette Gesellschafterin hier auch im Standort?

00:07:01: Wann bist Du eingestiegen so voll und ganz?

00:07:04: Ich glaub, am vierten Dezember neunundneinzig zu Ende und am sechsten Dezmber hab ich angefangen Vollzeit zur Arbeit.

00:07:12: Ja, ich durfte dann irgendwann Marktleiterassistent werden und Marktleitern.

00:07:16: Und dann habe ich mein Handelsfachwirt gemacht um eben ganz viel Wissen zu haben weil wir schon entschieden hatten dass sich die Firma irgendwann übernehmen würde durch den Einstieg.

00:07:25: das war vorher mit allen Beteiligten quasi so besprochen aber das war natürlich auch erst mal ein Test.

00:07:31: also wir hatten uns das überlegt habe ich das ausprobiert, hab mich ausprobierend geguckt.

00:07:37: Das ist genauso wie ich mir das vorgestellt hab und das war's.

00:07:40: Und dann bin ich irgendwann Teilhaber geworden und irgendwann heißt ... Das war der erste, erste, Zwei-Tausend-Elf da bin ich Partner-Kaufrau geworden.

00:07:49: Ja also Glückwunsch noch mal dazu!

00:07:51: Vielen Dank es war ein großer Tag.

00:07:54: Das glaube ich dass ja Wahnsinn wahrscheinlich ne?

00:07:57: Hast du gefeiert den Tag oder?

00:07:58: Ja

00:07:59: sehr

00:08:01: Wo wir grad so schön drüber gesprochen haben, also deine Eltern haben ja das Unternehmen entwickelt und aufgebaut.

00:08:08: Vielleicht magst du es verraten?

00:08:10: Inwieweit sind deine Eltern noch mit dabei?

00:08:12: Also ...

00:08:14: Mein Vater ist ... Furchteln

00:08:14: Sie ihn auch im Unternehmen!

00:08:16: Mein Vater wurde am fahrzehnten Februar dieses Jahres achtzig geworden und ist immer noch mit Herz und Seele dabei.

00:08:22: Und wir nennen uns das Lorbeer-Prinzip seit er in Rente gegangen ist.

00:08:28: Ich erkläre kurz was wir damit meinen.

00:08:31: Er hat das Unternehmen mit meiner Mutter zusammen aufgebaut.

00:08:34: Und er darf sich die Lorbeeren abgreifen, alles was ihm Spaß macht.

00:08:38: Das ist vor allen Dingen sein geliebtes Hobby Wein- und Whiskey Abteilung, die er über viele Jahrzehnte aufgebaut hat.

00:08:45: Wir nennen ihn auch Papa Bachus.

00:08:48: Da macht der Whisky Wanderungen mit Kunden ... Ich nenn es mal Fangemeinde, die gerne das auch mit ihm nur persönlich machen wollen.

00:08:57: Da greift er sich quasi ... seine Lieblingssachen ab und alles, was Probleme bereitet.

00:09:04: Das ist mein Job!

00:09:05: Und das übernehme ich dann für ihn.

00:09:06: Ja so haben wir das aufgeteilt und das macht uns beiden großen Spaß.

00:09:10: Ich verstehe mich mit meinen beiden Eltern super und mein Vater kann alles machen wo er Lust zu hat.

00:09:17: Alles kann nichts muss sozusagen und wir arbeiten ja schon seit neunundneinzig zusammen sehen uns jeden Tag und es funktioniert wirklich hervorragend.

00:09:25: Es ist etwas ganz Besonderes.

00:09:26: das wissen wir auch Stolz auf die Situation und auch froh drüber, dass uns das so gelungen ist.

00:09:31: Und dass wir so einen Glück haben, dass es funktioniert?

00:09:34: Das klingt ganz hervorragend.

00:09:35: und ja auch ganz viele Grüße an die Weinen!

00:09:37: Danke schön!

00:09:38: Wir haben

00:09:41: jetzt schon ein bisschen über dich gesprochen.

00:09:43: Lass uns nochmal auf den Standort zurückgehen weil hier der Wahnsyndrum herum tatsächlich.

00:09:49: Aber sag du doch mal was unterscheidet dein Markt von einem ganz konventionellen Revemarkt in der Stadt oder am Stadtrand?

00:09:58: Ja durch die Lage am Nürburgring haben wir unterschiedlichste Kundengruppen, unterschiedliche Situationen.

00:10:05: Unterschiedliche Saisonvorkommnisse.

00:10:09: und ja wie soll ich sagen?

00:10:11: Wir haben eben schon erwähnt Adenau hat breit tausend Einwohner und dann kommen bei der größten Veranstaltung zweihundertfünfzigtausend Besucher aus aller Welt.

00:10:20: tatsächlich Und dazwischen gibt es aber auch alles.

00:10:23: das heißt wir haben Stammkunden von den Eiflern die hier um den Ring origineer Wohnen.

00:10:29: Dann haben wir am Nürburgring einen sogenannten Industriepool, wo zum Beispiel Reifenhersteller ihre Produkte testen.

00:10:37: Das heißt die Menschen, die da den Industrie-Pool bedienen und die Autos fahren für die Tests, die wohnen die ganze Woche über Amnurburgringen und sind dann irgendwie auch Stammkunden.

00:10:46: Dann wechseln mal die Fahrer und die Firmen schicken mal jemand anders der dann wieder monatelang da ist oder vielleicht auch ein paar Jahre hintereinander kommt.

00:10:56: Das klassische Festivalpublikum für Rock am Ringen.

00:10:59: Die Teams, die Renteams, die aus aller Welt kommen... ...für die Vorbereitung auf das Vierundzwanzigstundenrennen.

00:11:05: Dafür müssen wir eine Rennserie von zehn Nordschleifen-Rennen fahren,... ...die über diese Saison verteilt sind.

00:11:11: Man kann an dem Vier und zwanzig Stundenrennenden nur teilnehmen wenn man diese Serie gefahren hat einmal oder... Ich weiß nicht genau, wie oft.

00:11:19: die genauen Regularen kenne ich.

00:11:21: Man muss sich darauf vorbereiten, weil die Nochtschleife die gefährlichste Rennstrecke der Welt oder als die gefährliche Rennstrecke der Welt betitelt wird und es auch ist.

00:11:31: Dadurch kommen extrem viele unterschiedliche Kundengruppen zustande, die im Grunde genommen täglich wöchentlich monatlich wechseln.

00:11:40: Das macht den Standort so spannend und interessant.

00:11:44: Total!

00:11:45: Ich stelle mir jetzt gerade die Frage, wie stellt ihr euch darauf ein?

00:11:49: Ganz ehrlich, ich bin ja da reingewachsen und habe vielleicht so ein bisschen Schollklappen, die man so entwickelt.

00:11:57: Ich weiß gar nicht wie es anders ist!

00:11:59: Ich bin natürlich durch die Märkte gereist und hab ganz viel von den Kollegen gelernt aber ich habe nie länger als ein paar Wochen mich an einem anderen Standort bewegt.

00:12:07: Für mich ist das einfach ganz normal.

00:12:09: Aber wir haben ein gutes Einarbeitungsprogramm und können unsere Mitarbeiter gut darauf vorbereiten.

00:12:15: Etwas anderes, ob ich als Mitarbeiter in dem Markt arbeite und mein Herzblut als Mitarbeiter gebe oder ob ich mein Herzblood als Unternehmer gebe.

00:12:24: Klar.

00:12:24: Deswegen kann ich das quasi für die Unternehmerside gar nicht so genau sagen weil ich hier groß geworden bin am Ringen mit den Veranstaltungen privat aber eben auch mit der Firma meiner Eltern und heute meiner.

00:12:34: Ja ja.

00:12:36: Achtest du bei deinen Mitarbeitenden auf bestimmte Eigenschaften?

00:12:42: Eigentlich nicht!

00:12:43: Mir ist wichtig dass es matcht zwischen uns.

00:12:46: Also es ist ja als Mitarbeiter total wichtig, dass ich mit dem Chef klarkomme.

00:12:49: Aber viel wichtiger ist mir eben, dass die im Team klarkommen.

00:12:53: Ja das Team darf mitentscheiden sage ich mal so in Anführungszeichen passt der neue Kollege zu uns oder nicht?

00:13:00: So dass wir quasi das ein bisschen gemeinsam entscheiden?

00:13:04: und da wir eben wie ich ja schon beschrieben habe so viele verschiedene Kunden haben Altersstruktur usw.

00:13:13: Familien Alles einfach, was es gibt quer Bet.

00:13:17: Ist es total wichtig dass auch das Team möglichst unterschiedlich ist damit jeder Kunde irgendwie seinen Lieblingsmitarbeiter finden kann wenn er einen hat?

00:13:24: Ja das stimmt, das stimmt!

00:13:26: Das nächste was hier jetzt ansteht ist das vierundzwanzig Stunden Rennen nämlich vom vierzehnten bis siebzehnte Mai.

00:13:32: Nimm uns doch mal mit in ein Tag vom vierund zwanzig stunden Rennen.

00:13:36: oder auch gerne wie ihr euch darauf vorbereitet.

00:13:38: also ich kann's mir noch gar nicht so richtig vorstellen, es ist noch nicht so.

00:13:44: Vielleicht machen wir das zweigeteilt.

00:13:45: Wie bereitet ihr euch auf dieses Vierundzwanzigstunden-Rennen vor?

00:13:50: Tatsächlich beginnen wir mit der Vorbereitung am Montag nach dem Rennen, weil wir uns angucken was ist gut gelaufen und was müssen wir nächstes Jahr beachten.

00:14:00: Haben wir irgendwo Pazzer gesetzt oder ja ... Was müssen wir im nächsten Jahr beachten einfach?

00:14:09: Das ist eine total wichtige Sache, denn es ist dann noch ganz frisch während der Woche jeden Tag nur titschen, weil es einfach so komplex ist dieses Thema damit sich das die Hörer besser vorstellen können.

00:14:25: Wir haben einfach fünftausend Kunden pro Tag anstatt tausend ungefähr.

00:14:31: Die Zahlen sind jetzt nicht ganz real aber in dem Maß muss man sich das vorstellen wie die Anzahl der Kunden steigt und wie voll der Laden sein kann.

00:14:40: Und das ist einfach total wichtig dass wir schnell reagieren und uns Notizen machen, weil du das im Zweifelsfall dann nicht mehr weißt.

00:14:48: Und einfach paar Stunden später schon nicht mehr mitgekriegt hast, weil so viel Bewegung drin ist und sich die Dinge so schnell ändern durch die viele Kundenzahl.

00:14:56: Deswegen müssen wir uns während der Tage schon notizen machen.

00:15:00: Weil wenn die nächsten fünfhundert Kunden durchgerauscht sind, ist die Situation ja schon wieder völlig neu!

00:15:05: Wir haben zum Beispiel soviel Abverkauf im Bereich Ships... dass wir mit nachräumen, mit Regalfall machen, überhaupt nicht nachkommen.

00:15:13: Keine Chance!

00:15:14: Und deswegen haben wir einen Aufbau von Chips mitten in einem Gang den wir quasi teilen mit so nem Riesenaufbau also so schmal längs aneinander gereit die Chippstüten direkt neben dem Chipsregal damit der Kunde dann da sich seine Ware suchen kann.

00:15:31: und so gehen wir dann natürlich immer gucken das wir das Regal auch wieder auffüllen.

00:15:35: aber weil wir einfach nicht nach kommen wenn da in einer Stunde Fünfhundert Kunden durchgerauscht sind, die alle Chips mitnehmen.

00:15:41: Weil das so ein guter Artikel ist nicht wetterabhängig wie Schokolade oder so.

00:15:45: Da geht dann nicht so viel weil es ja immer in May oder Juni ist die Veranstaltung.

00:15:49: Ist da so ein gutes Beispiel was man sich vorstellen

00:15:52: kann?

00:15:52: Ja okay verstehe du als Pädagogin ich bin's ja auch und wir lieben Skala-Fragen uns sowas wenn du mal auf der Skala einordnen müsstest Routine ist auf der linken Seite, bei eins oder so.

00:16:10: Und Plexibel anpassen es auf der rechten Seite ... Oder bei zehn?

00:16:15: Was würdest du sagen, wo befindet ihr euch und warum?

00:16:18: Jetzt wird's spannend!

00:16:20: Wir befinden uns auf beiden Seiten.

00:16:22: okay Die Veranstaltung ist ja von ganz vielen Faktoren abhängig Wie viele Teams haben sich angemeldet wie viel Besucher kommen, wie ist das Wetter usw.

00:16:32: Da sind extrem große Schwankungen drin.

00:16:35: Das heißt, wir machen ganz viel was wir über die Routine gestemmt bekommen.

00:16:39: Weil das ist glaube ich das fünfundvierzigste, vierundzwanzigstunden Rennen nagelt mich nicht fest.

00:16:44: Vierundfünfzigste sogar!

00:16:46: Siehst du?

00:16:46: Aber die Zahl war

00:16:48: richtig

00:16:49: ungekehrt.

00:16:51: Also das vierenfünfzigste... Wir machen es seit fünfzig Jahren theoretisch.

00:16:55: den Markt gibt's seit Fünfzig jetzt unter

00:16:58: unseren Namen.

00:16:58: Wahnsinn fast die ganze Zeit mitteilbar.

00:16:59: Ja

00:16:59: im Oktober sinds fünfzig Jahre.

00:17:02: Das heißt, wir waren fast die ganze Zeit mit dabei und haben einfach dadurch eine Riesenroutine entwickelt.

00:17:08: Die uns ganz viel Ruhe gibt wo wir sagen hey wir wissen wie das läuft und so.

00:17:12: aber trotzdem gibt es jedes Jahr Riesenanpassungssprünge auf die wir uns einstellen müssen.

00:17:17: Das heißt wir machen uns weil die Wechsel so schnell sein können und weil es einfach unglaublich viel ist den ganzen Tag während der Veranstaltung schon Notizen.

00:17:26: jeder Mitarbeiter macht sich notizen Und in der Woche Montags nach der Veranstaltung fangen wir an die Nutzen zusammen zu tragen.

00:17:34: Gleich Montags um eins ist das erste Führungskräftemeting, wo wir alles zusammentragen und sagen hey wie ist die Woche gelaufen?

00:17:41: Was ist dir aufgefallen?

00:17:43: was war besonders gut?

00:17:44: Was hat nicht funktioniert und was müssen wir anpassen?

00:17:47: welche Routine war gut?

00:17:48: also wir fragen uns auch was können wir so lassen?

00:17:51: tatsächlich und deswegen brauchen wir beides gleichermaßen.

00:17:55: dass heißt wir sind bei eins und bei zehn.

00:17:56: Wahnsinn wahnsinn.

00:17:59: Gibt es so typische beliebteste Artikel?

00:18:04: Oder sind die auch so unterschiedlich?

00:18:05: Ich kann's mir vorstellen, ich frag jetzt gar nicht nach Rock am Ring.

00:18:07: Das wird wahrscheinlich ... Endlich wie bei Bochum total.

00:18:09: Ein Kollege war ja auch schon da der Werner Nickel mit seinem Markt im Bochom.

00:18:14: Der sagt dann, ah, die kaufen eigentlich nur Bier!

00:18:17: Das würde wahrscheinlich ähnlich sein.

00:18:18: Wie ist das bei den Motorsport-Freunden und Freunden?

00:18:21: Was kaufen sie gerne?

00:18:22: Das ist ein bisschen anders als beim Festival.

00:18:24: Die kommen im Grunde genommen mit... Kumpels oder Family manchmal.

00:18:30: Eine Woche vor der Veranstaltung, Samstags sind die ganze Woche auf dem Campingplatz mit voll ausgestatteten Wohnmobilen, Zelten und sonstigen ... Und machen da eine Woche Vollcampingurlaub.

00:18:44: Das heißt, die kaufen auch dann alles was man so in einer Woche Leben mit Freunden und Familie braucht?

00:18:49: Ja!

00:18:49: Dass das mit dem Bier ist schon auch so... Also das ist ein bisschen ne Mischung.

00:18:55: vielleicht auch Sachen des täglichen Bedarfs sind da ein bisschen mehr gefragt als bei einem Festival, wo die irgendwie nur drei Tage oder zwei unterwegs sind.

00:19:05: Das ist ein bisschen anders.

00:19:05: Das kennen wir ja auch wegen dem Programm Ring.

00:19:11: Melanie, auch für dich haben wir unser Spiel mitgebracht?

00:19:14: Neue sage ich jetzt nicht mehr, weil wir haben es schon über dreimal gehabt.

00:19:17: also das ist unsere neue Tradition.

00:19:20: Es heißt dies oder dass und es ist total einfach, die Regeln sind... Ich gebe dir zwei Optionen und du entscheidest dich für eine.

00:19:26: Oder im Notfalle darfst du auch sagen Keines von beiden oder beides.

00:19:32: Also, dies oder das?

00:19:34: Großeinkauf oder mehrmals die Woche?

00:19:36: Mehrmal die Woche.

00:19:38: Setzt der auch an der Quelle?

00:19:39: Wenn man

00:19:39: so jeden Tag da ist!

00:19:42: Trinkst du eher Kaffee oder Tee?

00:19:45: Tee.

00:19:46: Ah, hast du eine Lieblingssorte?

00:19:48: Ich mag alles was der Garten so an Kräutern hergibt.

00:19:51: Ich liebe Kräuter aus meinem eigenen Garten.

00:19:53: Ah also frische Kräute im Tier.

00:19:55: Frische Kröte, ich trockne mir die auch und mache dieselbe und so...

00:19:58: Okay.

00:20:00: Ja, ich habe ja schon nachgesagt bekommen, dass ich sehr viele ungesunde Fragen habe bei dies oder das.

00:20:07: Wie sieht es aus mit Nutella?

00:20:08: Mit-oder ohne Butter?

00:20:10: Ganz selten auf jeden Fall ohne!

00:20:12: Wir hatten jetzt schon ganz viele die mit sagen... Ich glaube du bist eine der wenigen ohne Butter.

00:20:19: Okay halten wir mal fest.

00:20:21: Hörst Du eher Podcast oder liest Du ein Buch?

00:20:25: Bücher?

00:20:26: Hast du irgendwie ein Lieblingsbuch oder was liest du aktuell vielleicht?

00:20:30: Ich lese eigentlich fast nur Fachliteratur und fast alles pädagogisch, psychologisch unterwegs.

00:20:38: Mitarbeiterführung, Weiterbildung, was ich für meinen Job brauchen kann und da schlägt aber auch mein Herz.

00:20:44: Sonst hätte ich nicht studiert!

00:20:45: Das stimmt... Da kommen wir später noch mal drauf zurück.

00:20:49: Die Pizzafrage.

00:20:50: Spaltet auch die Nation?

00:20:52: Darf Ananas auf die Pizza oder eher nicht?

00:20:54: Auf

00:20:54: jeden Fall, ich liebe Pizza Hawaii!

00:20:56: Oder?

00:20:58: Ich mache auch total gerne Obst in alles.

00:21:00: Also Salat mit Obst und Obst... ach das finde ich toll.

00:21:03: Tomaten-

00:21:03: und Banane im Salat ne?

00:21:05: Tomatenbanane?

00:21:06: Ja also bananen hatte ich jetzt noch nie gesehen.

00:21:08: Jetzt hast du was neues zum Mitnehmen.

00:21:09: Okay

00:21:11: okay das testen wir mal.

00:21:13: Was ist sonst noch in dem salat mit tomate und banana?

00:21:28: Dann die Cornflakes-Frage.

00:21:30: Was kommt zuerst in die Schüssel?

00:21:31: Zuerst Milch oder zuerst die Corn Flakes?

00:21:37: Ja, es gibt unterschiedliche Meinungen dazu tatsächlich.

00:21:40: Aber die meisten waren bisher dabei, die Türmchen bauen mit dem Konflikt und dann die Milch auftragen.

00:21:48: Du hast eben schon gesagt, dass du eher täglich einkaufst bzw.

00:21:51: mehrmals die Woche kaufst.

00:21:53: du mit einem Einkaufstitel oder spontan?

00:21:56: Ich glaube ist so eine Mischung aus beidem ganz viele spontane Sachen.

00:22:01: aber ich schreib mich schon auf was gebraucht wird.

00:22:05: Okay Willst du aus mit Snacks?

00:22:08: Bist du eher süß oder salzig?

00:22:10: Salzig.

00:22:11: Ein lieblingssnack!

00:22:13: Ich liebe Salzpräzeln, diese Kleine.

00:22:15: Die Kleinen oder?

00:22:16: Ja.

00:22:18: Oder so ganz dünne Salzstrangen.

00:22:20: Perfekt.

00:22:22: Ist es ganz so selber oder gehst du an die klassische Kasse?

00:22:26: Das ist mal so, mal so.

00:22:29: aber da ich den ganzen Tag im Markt bin und auch ab und zu in der Kasse sitze, Wenn ich irgendwo im Urlaub zum Beispiel einkaufen gehe und da sind selbstgenner Kassen, dann geh ich tatsächlich an die Bedienkasse.

00:22:43: Weil ich einfach das genieße, dass ich da stehe... Und

00:22:47: wenn man kurz quatschen kann?

00:22:49: Genau!

00:22:49: Auch noch mal gucken.

00:22:51: Also ich liebe es auch im Urlaub durch Supermärkte zu streifen und mehr alles anzugucken.

00:22:56: Die Leute sagen immer, oh, kannst du das im Urland auch noch?

00:22:58: Ja, ich kann

00:22:59: das immer.

00:23:00: Also wenn du mich irgendwo am Supermarkt absetzen, mich abholen kommst bist du immer zu früh.

00:23:04: Ich find's einfach mega, ich hab das irgendwie in Blut.

00:23:07: Ja, auch welche Produkte es gibt.

00:23:08: Was wirklich spannend ist... Mega!

00:23:10: ...wie die Anordnungen unterschiedlich sind.

00:23:11: Das finde ich auch immer total spannend und

00:23:13: meine Freunde sagen alle mit dir kann man nicht einkaufen gehen weil ich hol mir ein Produkt aus dem Regal und zieh direkt vor das nächste.

00:23:19: Das ist auch so eine Krankheit, ne?

00:23:21: Berufskrankheit,

00:23:22: das kann ich auch nicht ablegen.

00:23:25: Kochst du gerne selber oder gehst du eher ins Restaurant?

00:23:28: Selber kochen auf jeden Fall.

00:23:30: Was ist dein signature Gericht?

00:23:33: Ich liebe so eine Mix-Wok Pfanne So, und ich hab jetzt ... heißt ja Koch mit Nachnamen.

00:23:38: Das ist der Nameprogramm!

00:23:40: Okay.

00:23:41: Wir kommen mal vorbei.

00:23:42: Gerne.

00:23:43: Und schon die letzte Frage bist du eher die Athletin oder diejenige, die als vielleicht Couch-Potato vom Fernseher sitzt?

00:23:52: Oder mal eben zum Ring geht?

00:23:55: Athletin auf jeden Fall.

00:23:56: Also ohne meine tägliche Yoga-Einheit morgens oder abends je nachdem wie es passt um den Tag zu starten oder zu beenden runterzufahren.

00:24:03: am stressigen Tag ist der Tag für mich nicht vollständig.

00:24:07: Alles klar, vielen Dank Melanie!

00:24:13: Als ich eben bei dir in den Markt reingekommen bin habe ich auch gesehen dass du einen relativ großen Nonfood-Bereich hast und das ja auch eben gesagt.

00:24:22: also die Menschen die zum vierundzwanzig Stundenrennen gehen sind meist eine Woche vorher da, kämpfen oder sind mit dem Wohnmobil da.

00:24:29: Hast Du da auch besondere Sortimente nochmal?

00:24:33: Also spezielle Artikel?

00:24:35: Ja, auf jeden Fall haben wir uns dem Ganzen so angepasst wie das der Standort braucht.

00:24:40: Wir haben zum Beispiel immer eine Auswahl an verschiedenen Campingartikeln mal das ein oder andere Zelt.

00:24:45: Das sind jetzt keine großen Mengen aber um jemandem auszuhelfen wenn das zelt kaputt gegangen ist oder sowas.

00:24:51: Wovon wir immer sehr viel haben sind Klappstühle.

00:24:53: die brauchen auch die ganze Saison über Decken weil die Menschen oft unterschätzen, wie kalt es in der Eifel nachts sein kann.

00:25:00: Also wir machen immer Zwiebeltechnik hier, die Eifler wenn wir von Adenau rauf an den Ring fahren rauf heißt sind einfach irgendwie ein hundert Meter mehr.

00:25:08: nur aber da oben brauchst du immer eine Jacke mehr.

00:25:11: deswegen Zwiebetechnik an oder aus?

00:25:13: Wir haben immer eine Lage noch dabei und derjenige der zu Besuch kommt hat das einfach nicht auf dem Schirm.

00:25:19: die brauchen irgendwann mal ne Deckel dann haben wir ja immer irgendwie Socken im Angebot und so weiter.

00:25:25: Das haben aber ja auch viele Märkte, das ist jetzt was wir einfach die Saison über etwas mehr brauchen.

00:25:30: auf jeden Fall Papdella-Grills, Grillanzünder in rauen Mengen, die dann zu den Grills dazu kommen.

00:25:39: Was fällt mir noch?

00:25:40: Ein Agaskartuschen ist was ganz Typisches, was wir sonst nicht in den Sortimenten haben.

00:25:45: Ja, so was.

00:25:48: Solche Ereignisse ... Nicht zu hundert Prozent, aber auch zum Teil ja vom Wetter abhängig.

00:25:56: Wobei zum Festival oder zum Motorsportereignissen gehst du im strömenden Regen.

00:26:00: Aber trotzdem ... Je besser das Wetter, desto mehr Menschen sind da.

00:26:05: Ja,

00:26:06: auf jeden Fall.

00:26:06: Wie

00:26:06: stellt ihr euch darauf ein?

00:26:09: Manchmal muss der Sachen viel früher schon bestellen und man ... Spekuliert vielleicht auch, dass das Wetter einigermaßen okay wird.

00:26:17: Aber dann gießt es doch in Ström oder es wird super heiß?

00:26:20: Kann ja auch passieren Ende Juni oder im Mai.

00:26:24: Wie könnt ihr darauf reagieren?

00:26:26: Also da haben wir bei den klassischen Campingartikeln natürlich nur die Entscheidung, die wir zu treffen haben.

00:26:32: was wir jetzt so als Klassiker haben ist der Regenschirm.

00:26:37: Den kann man auch als Sonnenschirm verkaufen und er geht also immer.

00:26:40: Und wenn die Sonne groß rauskommt, dann brauchen wir zusätzlich noch Unmengen Sonnencreme und Kopfbedeckungen.

00:26:46: Das heißt, wir haben auch immer ein Display stehen mit hier so Baseball-Caps oder sowas aber auch eben Mützen weil Anfang und Ende des Jahres ist es oft so kalt dass die Leute Mützen brauchen und Schalz was will nicht mehr kaufen?

00:26:59: Was eine klassische gute Wetterbeschreibung ist ist Regenstiefel Gummistiefeln Weil wenn's nicht regnet brauchen wir sie halt nicht.

00:27:08: Und wenn es regnet und schlechtes Wetter ist, sind die Leute ja trotzdem da.

00:27:13: Vor allen Dingen beim Vierundzwanzigstundenrennen, weil sie die ganze Woche bleiben.

00:27:16: Dann könnte ich irgendwie palettenweise das Zeug verkaufen.

00:27:19: Aber dann muss man halt durch, denn wir können uns das hier nicht auf Lager legen und warten bis Regen kommt!

00:27:24: Ja, ja... Dann lass uns von den Sortimenten noch mal zu den Mitarbeitenden hüpfen.

00:27:29: Du hast ja eben schon mehrfach gesagt, dass so das Thema Führung, Pädagogik, Psychologie deinen Steckenpferd ist?

00:27:36: Dein

00:27:36: absolutes?!

00:27:37: und ich weiß auch, dass du schon ganz viele Menschen ausgebildet hast.

00:27:40: Die jetzt auch super erfolgreich sind innerhalb unseres Unternehmens.

00:27:44: Bist du da auch stolz drauf?

00:27:47: Ja voll total!

00:27:49: Ich glaube das liegt mir einfach im Blut.

00:27:52: Ich war schon immer irgendwie derjenige, der andere unterstützt hat in der Schule schon.

00:27:58: Das macht mir einfach total Spaß.

00:28:00: Leute wachsen zu sehen, Leute auf ihren Lebenswegen zu begleiten ist einfach schon immer so mein Ding gewesen.

00:28:07: Und in dem Arbeitskontext, vor allen Dingen wenn ich als Chefin mit Menschen in Kontakt trete, bin ich ja alles Mögliche.

00:28:16: Ich bin Vorbild, vielleicht Ausbilder... ...Ich bin Mentor Coach.... Halt mal für jemanden den Rücken hin, weil er ein Problem hat und sieht zu, dass das keiner mitbekommt.

00:28:29: Ich helfe mal jemandem Spaß zu haben und wir können es allen erzählen und jemand sieht wie toll dies funktioniert hat was wir gemeinsam aufgebaut haben.

00:28:38: Ja und da bin ich auch sehr stolz drauf wenn ich mir angucke was alles schon an großen Schritten für manchen der hier im Haus die Ausbildung gemacht hat passiert ist.

00:28:48: Die haben natürlich immer ihren Eigenanteil daran, logischerweise ich bin nur derjenige, der vielleicht eine Tür aufmacht oder ein Hinweis gibt auf den Weg, den man nehmen könnte.

00:28:58: das ist einfach total schön.

00:29:00: Ich habe aber auch Mitarbeiter wo es nicht so gut funktioniert hat die nach Jahren zurück kommen da gibt's ein paar Beispiele und sagen hey das war doch richtig cool was wir damals gemacht haben und es tut mir leid dass wir im Streit auseinander gegangen sind.

00:29:13: Das ist auch natürlich eine besonders tolle Bestätigung dafür, dass die Wege, die ich so entschieden habe gut gelaufen sind.

00:29:22: Klingt alles ein bisschen schwammig jetzt aber es ist ja auch logisch, dass man jetzt keine persönlichen Beispiele nennen kann in einem Podcast.

00:29:29: Aber ich denke das die Zuhörer schon genau wissen was damit gemeint ist.

00:29:34: Sag nochmal gerade wie viele Mitarbeitende hast du hier?

00:29:36: Also wie viel Köpfe im Markt?

00:29:38: Köpfen haben wir immer zwischen fünfzig und sechzig.

00:29:41: Und wie groß ist der Markt?

00:29:43: Zwei tausend sechshundert Quadratmeter auf zwei Gebäude verteilt

00:29:47: Also insgesamt.

00:29:49: Ein Gebäude, vielleicht machst du gerade erklären was dir auf diese zwei Gebäuden verteilt?

00:29:54: Wir haben zwei Gebüude im Stand-alone Getränkemarkt mit achthundert Quadratmeter Verkaufsfläche und ein Hauptmarkt über die Straße.

00:30:04: der ist tausend achthundert Quadratmetern Verkoffsfläche groß.

00:30:07: Du hast schon erzählt wie du so aus deiner Sicht bist als Führungskraft in deinem Team.

00:30:12: Was glaubst du, wenn ich jetzt zu einer Mitarbeiterin oder zur Mitarbeiter gehen würde und sagen würde Mensch wie ist denn die Melanie so?

00:30:20: Was würden sie mir wohl antworten.

00:30:21: Ich glaube die Grundaussage ist streng aber fair.

00:30:26: Die Strenge ist mir besonders wichtig weil ich den Leuten Orientierung geben möchte.

00:30:33: Weiß nicht ob strenge das richtige Wort ist Aber ja Orientierungen sind mir wichtig.

00:30:38: Ja

00:30:39: die müssen wissen wo sie dran sind was Sie von mir zu erwarten

00:30:43: haben?

00:30:44: Ähm, dort ist ja eben gesagt so fünfzig-sechzig mitarbeitende ungefähr.

00:30:48: Und ich kann mir auch vorstellen ... Oder das hast du ja eben auch schon so erzählt.

00:30:52: und wenn hier diese zweihundertfünfzigtausend Menschen einfallen in dieses kleine Örtchen-Artenau, es ist halt hier ultra stressig.

00:31:00: also da brennt der Markt wahrscheinlich!

00:31:03: Wie kriegst Du das Team so zusammen?

00:31:06: Also dass alles wirklich funktioniert, dass die Menschen untereinander gut funktionieren Erzähl doch mal von deinen Dingen, die du hier so tust für das Team.

00:31:14: Ja ich schaue mir mit jedem Einzelnen an was hat er für Stärken und Schwächen?

00:31:20: Und was macht der am liebsten?

00:31:23: Und die Leute dürfen mitentscheiden, was sie gerne machen wollen.

00:31:26: Das heißt wenn jemand sagt oh ich will heute lieber in der Kasse sitzen dann kann er gerne mit mir darüber sprechen und dann schauen wir uns das gemeinsam an und gucken wie es reinpasst.

00:31:37: Und dann habe ich eine zweite Sache, die wir schon seit Jahren machen und das war ein echter Game Changer als der es eingeführt hat.

00:31:42: Ich hab einen sogenannten All Generations Team gegründet.

00:31:45: Okay was ist das?

00:31:46: Wo?

00:31:46: ich versuche einen Spiegel der ganzen Mannschaft abzubilden.

00:31:50: Das heißt wir schauen dass da möglichst unterschiedliche Leute drin sind.

00:31:54: Ganz egal muss keine Führungsposition sein sondern in Azubi oder U-Achzen eine alleinerziehende Mutter.

00:32:02: Alles, was es so an Lebenssituationen gibt, möchten wir da widerspiegeln damit wir möglichst menschnah teamnah Entscheidungen gemeinsam treffen können und die dürfen bei allem mitentscheiden.

00:32:14: Und das war ein Riesengame-Changer weil viel Verständnis für die Mannschaft aufgekommen ist.

00:32:19: Das sind also ich glaube im Moment haben wir zehn Leute darin.

00:32:25: Ich hätte gerne dass es vierzehn sind aber es bildet sich einfach manchmal ab Und im Moment haben wir zehn, die dabei sein möchten.

00:32:33: Alles freiwillig sowieso und das ist klar gewesen glaube ich schon aus meinen Aussagen.

00:32:39: Das ist so was wirklich richtig cool ist wo wir gemeinsam entscheiden.

00:32:44: Das klingt total spannend.

00:32:45: Ich hab noch zwei Rückfragen dazu.

00:32:46: und die treffen sich dann auch in regelmäßigen Abständen.

00:32:49: oder sind sie eher als All-Generations Team dabei, wenn du wichtige Entscheidungen triffst?

00:32:55: Wie kann ich mir das inhaltlich noch mal vorstellen?

00:32:58: Wir treffen uns jeden Montag und machen Wochenrückblick und einen Wochenausblick

00:33:02: ... Okay!

00:33:03: Und checken natürlich so die Standardfragen, die Betriebswirtschaft, die Zahlen und so weiter.

00:33:08: Und gucken aber eben auch wie war deine Woche?

00:33:10: Wie war die Woche im Team?

00:33:12: Was war besonders gut?

00:33:13: Wo gab es Chancen?

00:33:15: Und wobei brauchst du Unterstützung für die kommende Woche?

00:33:18: Dass wir die Menschen ganz viel in den Fokus setzen und auf die Unterstützung hoffen können und bauen können.

00:33:26: Die haben da echt Bock drauf!

00:33:29: Super Melanie, wir sind schon fast am Ende unserer Folge heute.

00:33:33: Das war schon total spannend!

00:33:35: Jetzt möchte ich natürlich noch wissen was ist so dein Wunsch?

00:33:38: Deine Idee für die Zukunft?

00:33:41: Hast du Pläne für den Markt hier?

00:33:45: Für das Team?

00:33:47: Ja, das ist eine spannende Frage und mein wichtigstes Ziel ist dass sich in diesen unruhigen Zeiten Ruhepol den Leuten liefern kann.

00:33:56: ganz viel Sicherheit geben in unruhigen Zeiten und das sowohl meinem Team als auch meinen Kunden.

00:34:01: Und da muss man stetig daran arbeiten, dass es eine große Aufgabe ist und auch eine Aufgabe die dauerhaft läuft.

00:34:10: Das macht mir Spaß, den Leuten halt zu geben.

00:34:15: Das klingt total gut!

00:34:18: Ich habe noch eine allerletzte Frage oder beziehungsweise etwas was du machen darfst?

00:34:24: Wir hatten bei deinen Vorrednerinnen und Rednern gefragt, was sie so viele Tipps haben.

00:34:28: Ausflugstipps, Restaurant-Tipps ... Das ersparen wir uns!

00:34:32: Ihr fahrt alle zum Nürburgring nach Adenau und geht Melanie Koch Besuchen im Markt?

00:34:36: Auf jeden Fall.

00:34:38: Weitere Tipps gezwungen.

00:34:40: Aber superwichtig, du darfst eine Person nominieren für eine der nächsten Westzeit Stories.

00:34:47: Die dürfen natürlich auch ja oder nein sagen.

00:34:50: Man ist jetzt nicht hier verdonnert.

00:34:52: Dabei zu sagen, wir freuen uns natürlich sehr.

00:34:55: Wen

00:34:55: möchtest du gerne mal hören?

00:34:56: Oder welches Thema kann eine Person oder ein Thema sein?

00:35:00: Also ich weiß es sind ja die Westside-Stories aber wir sind ja ne große Rewe und ich hab über die Jahre und auch über meine Arbeit mit Dito so viele Menschen aus anderen Regionen oder aus anderen Bereichen aus der Zentrale in Köln, Penny und sowas kennengelernt und Wir haben so viel Gemeinsamkeiten bei all den unterschieden, die wir haben.

00:35:23: Ich fände es super toll, wenn es mal aus anderen Bereichen jemanden gäbe.

00:35:28: Wo wir gucken könnten was haben wir denn für Gemeinsamkeiten?

00:35:31: Weil die Unterschiede kennen wir immer alle.

00:35:33: aber das finde ich so richtig cool.

00:35:36: Ja eine coole Challenge auf jeden Fall und da gucken wir mal was wir möglich machen können.

00:35:42: Ganz ganz herzlichen Dank liebe Melanie.

00:35:44: dass du mit dabei warst hat mir super viel Spaß gemacht heute

00:35:47: ja mir auch.

00:35:48: Ich find's super toll, dass ihr euch auf den Weiten wegen Radenau zu uns gemacht habt.

00:35:52: Herzlichen Dank dafür und ich freu mich auf ein Wiedersehen!

00:35:57: Alles klar!

00:36:00: Und wir bedanken uns auch ganz herzlich bei euch liebe Zuhörerinnen.

00:36:03: Haben euch die Westzeit Stories gefallen?

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00:36:19: wir hören uns wieder in zwei Wochen.

00:36:21: Wir freuen uns drauf, bis dahin eine gute Zeit und bleibt gesund und munter!

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