#108: Mut.Menschen.Märkte: nahkauf und REWE vereint

Shownotes

#108: Mut.Menschen.Märkte: nahkauf und REWE vereint

Mit: René Irrgang, Kaufmann bei REWE West

Drei Märkte, zwei Konzepte, ein Ansatz: Kaufmann René Irrgang verbindet nahkauf und REWE und zeigt, wie unterschiedlich Handel funktionieren kann. Vom Azubi über den Außendienst bis zur Selbstständigkeit erzählt er, wie sein Weg gewachsen ist und warum er heute bewusst auf zwei Konzepte setzt.

Er spricht über die Unterschiede zwischen Nachbarschaftsmarkt und großem REWE, über Verantwortung für rund 80 Mitarbeitende und über einen Alltag, in dem nicht immer alles planbar ist. Was ihn antreibt: Nähe, Verlässlichkeit und ein ehrlicher Umgang sowohl im Team als auch mit Kundinnen und Kunden.

In dieser Folge:

  • vom ersten Markt zur unternehmerischen Verantwortung\
  • nahkauf vs. REWE: zwei Welten, ein Anspruch\
  • Herausforderungen, die niemand einplant\
  • Führung durch Haltung und Authentizität

💡** Renés Tipp: Authentisch bleiben, Rückschläge aushalten und den eigenen Weg gehen!**

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Die nächste Folge der WESTside Stories erscheint am 17. Juni 2026

Gast: René Irrgang

Moderation: Christiane Preisen

Redakteurinnen: Jasmin Roussel, Marie Demmer

REWE

Impressum

Transkript anzeigen

00:00:07: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge der West Side Story.

00:00:10: Mein Name ist Christiane und ich freue mich, dass ihr wieder eingeschaltet habt!

00:00:14: Heute haben wir René Irgang zum Besuch.

00:00:16: René war schon mal bei uns und zwar hat er damals beim Fußball Quiz mitgemacht vor fast genau vier Jahren.

00:00:24: Es ging um die sehr umstrittene WM in Katar was uns auch dazu gebracht hat, diese Folge nicht zu senden.

00:00:33: Sondern wir haben es dann quasi zu Beginn der Bundesliga gemacht.

00:00:37: Aber im Fußball geht's heute nicht.

00:00:39: Vielleicht zum Schluss noch mal eine kleine Fußballfrage?

00:00:42: René lacht schon!

00:00:43: Aber warum ist René da?

00:00:45: Also erstmal ist er Kaufmann bei Rewe West und er hat auch gleichzeitig Narkauf-und Rewe Märkte.

00:00:52: Das machen nur ganz wenige.

00:00:54: also auf jeden Fall ein spannendes Thema und wir fragen ihn wie es dazu kam was er vorher so bei Rewe gemacht hat.

00:01:00: Und wie es auch vielleicht weitergeht?

00:01:02: Lange Vorrede, erst mal schön dass du da bist!

00:01:05: Vielen Dank für die Einladung!

00:01:07: Sehr

00:01:07: sehr gerne und auch direkt für dich.

00:01:09: ich hal wieder mit der Tür ins Haus.

00:01:11: Die erste Frage stellen wir allen gab's ein Leben vor Rewe bei dir?

00:01:16: Ja witzigerweise kaum möchte ich mal sagen also wenn man jetzt aufs berufliche bezieht.

00:01:20: Also die Schule habe ich schon noch gemacht aber danach kam auch schon fast die Rewe.

00:01:25: Ich bin nach der Schule noch ein Jahr in den Zivildienst gegangen.

00:01:29: Genau, damals ...

00:01:30: Gab's da Handelskauf?

00:01:31: Ja, genau.

00:01:32: Würde ich auch nicht sagen, dass mir das geschadet hat.

00:01:35: und danach ging es in eine zweieinhalbjährige Ausbildung bei der Rewe West als Groß- und Außenhandelskaufen an.

00:01:40: Spannend auf jeden Fall!

00:01:42: Was hast du damals für Stationen hier gemacht?

00:01:44: Weil ich weiß die großen Außenhandskaufleute haben wir immer unterschiedliche Abteilungen kennengelernt.

00:01:49: Das fand ich auch total cool.

00:01:51: Da muss ich ja noch mal nachdrücklich einen Lob an die Rewe aussprechen und vielleicht gibt es ja Menschen, die gerade zuhören und jung sind und Lust auf eine Ausbildung bei einem Unternehmen haben.

00:02:02: kann ich Rewe empfehlen weil das war zu meiner Zeit echt super dass man alle drei Monate die Abteilung gewechselt hat Und ich finde sowieso an unserem Schulsystem nicht so optimal gelöst, dass man so wenig Praxiserfahrungen sammelt Und das konnte man dann innerhalb dieser Ausbildung total gut nachholen.

00:02:17: Ich war in der Buchhaltung, ich war in einer Werbeabteilung... ...ich habe auch damals noch hier am Standort kommissioniert

00:02:24: selber.".

00:02:25: Ja, stimmt.

00:02:26: Da hat mir noch ein Sager gefreut.

00:02:27: Genau.

00:02:27: Dann wurde ich dann auch in die Logistik untergebracht und das war auch sehr herausfordernd weil dann hatte man Kommissionierer, die damals noch sozusagen pro Pick glaube ich bezahlt wurden weiß gar nicht wie das heute ist und die haben dann eingeschäucht weil dann hat man natürlich als Azubi der überhaupt nicht Bescheid wusste die Gänge blockiert und hinter einem standen dann die hupenden Kommissioniere.

00:02:47: Das war schon echt eine witzige Zeit.

00:02:49: ja so ist man hier durch die Station gegangen Personalabteilung Genau, hat ganz viel gesehen.

00:02:55: Auch natürlich im Supermarkt gewesen.

00:02:57: Hat Spaß gemacht!

00:02:58: Das hört sich auch auf jeden Fall so an?

00:02:59: Gab es ein Lieblingsbereich oder...

00:03:03: Ja ich fand die Werbeabteilung und den Vertrieb eigentlich am spannendsten Und das hat sich dann auch nachher glaube ich so beruflich weiter durchgezogen.

00:03:14: Ich bin ja dann auch Nach der Ausbildung recht schnell in den Vertrieb gekommen.

00:03:17: Deswegen würde ich sagen hat das gepasst.

00:03:19: Super Überleitung zum nächsten Punkt, genau.

00:03:21: Wie ging es danach weiter?

00:03:22: Also hast du gerade schon angesprochen, du bist dann ja im Vertrieb geblieben?

00:03:27: Ja ich war... Ab unmittelbar nach meiner Ausbildung.

00:03:31: ganz kurz, ich glaub zwei drei Monate in der Werbeabteilung und danach bin ich ein Jahr durch verschiedene Supermarktkonzepte gezogen.

00:03:39: Das heißt, ich hab unter anderem den ersten Revito Go auf der Hochstraße mit eröffnet in Köln.

00:03:44: das war auch ein super spannendes Projekt war dann noch in verschiedenen anderen Märkten auch noch im Flughafen Kölmbonn Und bin danach dann in den Vertriebsaußendienst gekommen bei Nackauf Und dort war ich dann sieben Jahre, bis ich mich selbstständig gemacht habe.

00:03:59: Genau und darum geht es ja auch heute vor allem... Was hat dich dazu gebracht, dich selbstständigt zu machen?

00:04:05: Also war das schon immer eine Idee die du im Kopf hattest?

00:04:09: Weil manche sagen so was war schon immer mein Traum mal selbstständigen zu machen?

00:04:12: oder kam das irgendwie beim Kennenlernen der einzelnen Bereiche?

00:04:15: Ja also eher zweiteres.

00:04:17: Mit dem Thema Selbstständigkeit habe ich mich erst so nach und nach beschäftigt.

00:04:21: Klar, durch die Tätigkeit bei Nahkauf ist man ja unmittelbar mit dem Thema konfrontiert weil es bei NahKauf eben auch nur selbstständige Kaufleute gibt.

00:04:29: Und damals gab's ja schon REWE-Former und das ganze Thema Selbständigkeit mit REWE.

00:04:35: Das heißt auch als Mitarbeiter bei REWE war man immer wieder umgeben von dem Thema.

00:04:40: Das war dann bei mir ein Prozess der sich immer weiter für selbstständig hat bis ich dann irgendwann als Narkauf-Aussendienstler an mein heute sozusagen ersten Narkaufe gekommen bin.

00:04:52: Damals ging es einfach darum, man ist ja bei Narkoff so allrounder was in Außendienst angeht und macht dann halt auch die Expansion parallel.

00:05:00: und damals ging's drum könnte das mal ein Narkauffern dieser Standort in Hürt-Bernrad oder nicht?

00:05:06: Und ich hatte den damals ganz positiv gesehen und mich dann parallel mit dem Thema Selbstständigkeit immer wieder befasst.

00:05:14: Das passt räumlich und das passt auch von der Struktur.

00:05:17: Und ich glaube, ich mache das selber.

00:05:19: Auch

00:05:20: nicht schlecht!

00:05:21: Genau.

00:05:22: Mit dem Wunsch bin ich dann an die Frau Hadas damals meine Vorgesetzte herangetreten.

00:05:26: Und es wurde insgesamt positiv gesehen und hat mich am Ende zum selbstständigen Nahkaufgaufmann gemacht.

00:05:33: Du hast deinen ersten Markt, den du selber auch gefunden hast.

00:05:36: Das ist eine ganz besondere Beziehung zum Markt, wenn man ihn angeschleppt hat in die Runde.

00:05:43: Den hast du eröffnet und dann kam ... Ein zweiter mit dazu, in welchem Abstand war

00:05:49: das?

00:05:50: Zwei Jahre

00:05:51: später.

00:05:52: Das war eine Marktübernahme.

00:05:54: In Deutschland gab es damals nur einen Narkauf der als Filiale betrieben war.

00:05:58: Es gibt jetzt keinen mehr logischerweise und er wurde damals ja von der Rewe West oder sollte nicht mal weiterbetrieben werden.

00:06:05: und dann gab's Gespräche Mit der Statue hat aber auch mit der Rewe, ob so eine Übernahme Sinn machen könnte für beide.

00:06:11: Und dann habe ich mich dazu entschieden den Markt zu übernehmen, der es auch in Hürt, wie ich gerade schon sagte und das hat auch räumlich gepasst und ich hatte witzigerweise den Markt während meiner Nackauf-Tätigkeit im Außendienst betreut, sodass ich auch mit dem Standort vertraut war.

00:06:27: Ja,

00:06:27: und wusstest du, worauf du dich einlässt?

00:06:31: Gab's da auch schon einen Unterschied von einem zu zwei Märkten, für die du verantwortlich warst?

00:06:36: Und was war dann der Unterschied?

00:06:38: Ja also grundsätzlich fasse ich das immer zusammen als der Schritt vom Selbstständigen zum Unternehmer.

00:06:44: Da gibt es ja so diese übliche Definition und dass der Selbständige selbstverständlich und vor allem halt im Unternehmen tätig ist und der Unternehmer am Unternehmen tätigt, ist also mehr so von außen auf das Unternehmen einwirkt.

00:06:56: und zur derzeit damals zum Start habe ich natürlich sehr viel Zeit selber im Markt verbracht, die ich dann auch wirklich händig sozusagen mich in den Markt eingebracht habe.

00:07:07: Und ab dem Moment wo ich den zweiten Nag auf den Markt übernommen habe, hab' ich dann gemerkt dass das so nicht mehr funktioniert und dass ich mich einfach anders aufstellen muss um ja zu gewährleisten, dass ich eine zufriedenstellende Qualität in beiden Märkten habe.

00:07:21: Das war so die größte Umstellung für mich.

00:07:23: Wie groß sind die beiden Märkte?

00:07:25: Und wie viele Mitarbeiter hast du jeweils?

00:07:27: Der erste Standort hat dreihundert zwanzig Quadratmeter.

00:07:31: Und da liegen wir aktuell bei siebzehn Mitarbeitern und der andere standort hat dreihundertsechzig Quadratmetern, Verkaufsläche.

00:07:41: Dreihundert sechzig Mitarbeiter wären ein bisschen viel pro Quadrat Meter.

00:07:45: Genau.

00:07:47: Und dann liegen wir gerade bei zwanzich Metern weiter.

00:07:50: Und eben haben wir schon kurz angesprochen du bist... Wir haben jetzt eben extra noch mal nachgeguckt.

00:07:55: In unserer Region, der Einzige außer ... Der war dem Paul.

00:07:59: Grüße gehen raus!

00:08:01: Der sowohl Nackaufmerkter als auch Revemerkte führt also einen Revemarkt.

00:08:07: Da ist schon direkt die Frage Wie kam es dann dazu?

00:08:11: Dass da noch ein Revemagnet dazugekommen ist.

00:08:12: Also

00:08:13: genau Die Entscheidung den zweiten Nack-Aufstandort zu übernehmen Kam ja mehr oder weniger von außen.

00:08:19: Ich hab ja nicht bestimmt dass Rewe den Markt nicht weiter betreiben möchte.

00:08:22: Da kam ich dann eher ungeplant zu.

00:08:25: Der Schritt zur Rewe war dann schon bewusst, auch bewusst gewählt um für mich den nächsten Schritt zu gehen also sowohl als Unternehmer also von meiner Persönlichkeit her und auch aus unternehmerisch strategischer Herangehensweise einfach weil das Rewe-Konzept sozusagen ja auch ein eigenes Konzept ist und nicht sozusagen auf zwei Beinen stehe und ich dass als ja strategisch sinnvollen Schritt gesehen habe

00:08:49: Wie groß ist der Rewe-Markt und wie viele Mitarbeitende hast du dort?

00:08:53: Der Rewe Markt ist tausend vierhundert Quadratmeter groß.

00:08:57: Und wir haben aktuell neununddreißig Mitarbeiter,

00:09:01: d.h.,

00:09:01: beide Nahkäufe sozusagen zusammen mal zwei, was die Mitarbeiter anzahlen und was die Verkaufsfläche angeht, was den Umsatz angeht ist sogar noch einmal ein bisschen größer als der Faktor zwei.

00:09:13: D.h.

00:09:14: Wir haben uns da natürlich schon nochmal deutlich vergrößert.

00:09:16: Die Verantwortung wird viel größer.

00:09:19: Und was ich eben sagte, der nächste Schritt für mich als Unternehmer und für mich persönlich war ein Rewe-Markt.

00:09:26: Das sieht man dann auch in solchen Zahlen, dass die Verantwortung

00:09:29: steigt.".

00:09:29: Ja das kann ich mir super gut vorstellen!

00:09:32: Gibt es auch noch andere Unterschiede zwischen der Betreibung eines Naghaufs und eines Reves?

00:09:39: Wenn ich jetzt dem Gedanken spiele, mich selbstständig zu machen mit entweder dem einen oder dem anderen Konzept, denke ich spiele auch schon um mal das Thema Haftung eine Rolle.

00:09:48: Da ist der Einstieg ins Rewe-Konzept unter Umständen leichter, aber am Ende finde ich und das kann ich jetzt glaube ich gut beurteilen weil ich beide Konzepte habe.

00:10:00: Es funktionieren beide Konzepte vor allem wenn man sich einfach wohl mit dem Standort fühlt.

00:10:04: und wenn dann die Rewe sagt... Das eine oder das andere Konzept ist hier in der Stelle sinnvoller.

00:10:10: Und man hat einfach Leidenschaft und man hat Lust, den Standort zu betreiben.

00:10:13: Dann ist es am Ende nicht entscheidend was für ein Konzept es ist sondern wie sehr man dahinter steht und dann wird's erfolgreich.

00:10:20: Du hast ja jetzt auch konkret.

00:10:21: also die Naghaufmärkte sind ja so die klassischen Nachbarschaftsmärkte klein heimelig bei dir jetzt auch im Speckgürtel sagt man ja so schön um Köln und der Rewemarkt ist halt mittendrin Also Aachner Straße, Anderbahn.

00:10:36: Viel Volk drumherum ist auch da irgendwie nochmal so ein Unterschied vom ... also klar ne?

00:10:43: Da ist ein Unterschied vorm Standort her.

00:10:44: aber wie beobertest du das so?

00:10:46: Welche Art von Kunden sind die vielleicht bei deinen beiden Hürtermerken schon ganz unterschiedlich?

00:10:50: Ja ja total.

00:10:52: Am größten sind die Unterschiede zwischen dem ersten Standort in Hürt-Bernrad und dem Kölner Standort.

00:10:59: Das ist sozusagen die Spannbreite.

00:11:02: Hürt Bernhard ist ein kleiner Ort, wirklich ein sehr geschlossenes Einzugsgebiet.

00:11:08: Da kennt jeder jeden und entsprechend kennt man auch den Kaufmann vor Ort.

00:11:12: Und dadurch dass ich auch zu Beginn meiner Selbstständigkeit einfach viel Zeit dort verbracht habe, kenne ich auch noch sehr viele Kunden und bin immer noch, weil es mir Spaß macht, wenn ich auch einfach viele tolle Menschen dort kennengelernt habe, super gerne wie jetzt auf dem Highfest oder ich gehe im Karnevalsstuk mit.

00:11:30: Ich glaube so zum Einstieg dort habe ich es gemacht, weil ich gedacht habe okay in ein Stück weit wird das vielleicht auch erwartet dass man sich integriert.

00:11:38: So heutzutage sieben Jahre später kann ich mir gar nicht vorstellen das nicht mehr zu machen einfach weil's mir auch riesen Spaß macht.

00:11:44: Ich weiß auch noch, da gab es ja ganz lange keinen Lebensmittelhändler mehr im Ort.

00:11:47: Das war ja ... mein Gott was war da los?

00:11:50: Genau das stimmt!

00:11:51: Es war auch super schön zu sehen dass wir einfach ganz toll empfangen wurden als wir da öffnet haben.

00:11:57: Wie ein kleines Fest obwohl wir eigentlich nur einen Supermarkt eröffnet haben.

00:12:01: Da erinnere ich mich auch noch sehr gut dran.

00:12:02: Es war total schön.

00:12:04: während wir jetzt also den Markt übernommen habe hat sowieso kein Interessiert in Köln Was für eine Name am Markt steht.

00:12:10: und als der Laden dann vier Wochen zu war, letztes Jahr als wir umgebaut haben.

00:12:15: Haben sich die Leute wieder gefreut dass sie einkaufen können.

00:12:18: aber es war überhaupt nicht so.

00:12:19: vergleich mit der Eröffnung in Bernrad.

00:12:22: also da muss man sagen das dann die Funktionen der beiden Supermärkte sind sozusagen von den Kunden total anders gewichtet.

00:12:30: also wir sind als Treffpunkt haben uns eher verankert in Bernrat und natürlich kann man auch Lebensmittel einkauen.

00:12:36: Aber das steht beides irgendwo auch im Fokus der Menschen, dass man sich untereinander trifft und noch größt und unterhält während in Köln der Zweck mehr im Vordergrund steht als Einkaufsstätte wahrgenommen zu werden.

00:12:48: Und dann kommt erst mal lange nichts und es ist das was ich versuche durch die eine oder andere Aktion da kann man sicher noch drauf einfach zu verändern, dass wir auch als kreativer Markt wo immer etwas los ist wahrgenommen werden.

00:13:04: Rene, wir haben auch das Spiel für dich mitgebracht.

00:13:06: D.h.,

00:13:06: dies oder das?

00:13:07: Ich geb dir zwei Auswahlmöglichkeiten und du musst dich für eine entscheiden ... Wenn's ganz schlimm kommt, kannst du sagen nix von beiden oder beides.

00:13:15: Okay,

00:13:16: alles klar!

00:13:18: Wir starten rein mit dies oder dass.

00:13:21: Kaufst du einmal oder mehrmals die Woche ein?

00:13:25: Mehrmal.

00:13:26: Ja, es ist halt so, wenn man an der Quelle ist.

00:13:28: Das ist ja total praktisch.

00:13:30: Kaffee oder Tee?

00:13:32: Tee.

00:13:33: Ah.

00:13:34: Lieblings-Tee, oder?

00:13:36: Nee.

00:13:36: Also tendenziell sowieso eher stilles Wasser und Kaffee nur wenn es wirklich mal dringend notwendig ist aber dann eher ein Espresso.

00:13:44: Ah ja!

00:13:46: Dann schon die Frage der Fragen Nutella mit oder ohne Butter?

00:13:52: Ist sich ehrlicherweise super selten, aber wenn ohne.

00:13:56: Da gab's schon unterschiedliche Antworten zu.

00:13:58: Ja?

00:14:00: So... Wenn du mal Freizeit hast Also, die Zürerinnen müssen ja schon ... Du spielst Fußball?

00:14:06: Machst du das noch aktiv eigentlich?

00:14:07: Nee.

00:14:07: Nur mal so hobbymäßig.

00:14:09: Okay!

00:14:10: Einmal die Woche vielleicht im Moment, ja.

00:14:14: Aber die Frage ist einer anderen nämlich eher Podcast oder Buch?

00:14:18: Podcast

00:14:19: Was hörst du da?

00:14:20: Hast du ein Lieblings-Podcast?

00:14:21: Nee also ich bin jetzt nicht so ... Außer die

00:14:22: Western Stories natürlich.

00:14:24: Ja genau, der ist klar, der is'klar.

00:14:26: Neh, ich bin es nicht so ein klassischer Follower.

00:14:28: Ich hab eigentlich immer so Themen, mit denen ich mich eine Zeit lang beschäftige und dann schnappe ich mir das nächste Thema finanziell.

00:14:36: Ich würde sagen, ich bin am ersten noch irgendwie Kochenernährung so.

00:14:41: Diese Sachen interessieren mich schon ja aber wie gesagt kein konkreter Podcast.

00:14:47: Ja beim Thema Kochen können wir auch direkt weitermachen.

00:14:49: Das ist auch die Frage der Fragen.

00:14:51: wenn du jetzt zum Beispiel auf eine Pizza ist es nicht ganz so gesund.

00:14:54: Mir wird dir auch schon nachgesagt, ich würde dich in die Fragen stellen darf da anders drauf oder nicht?

00:15:00: Dürfte schon, also ich würd's nicht stören.

00:15:02: Aber ich würde sie nicht so bestellen.

00:15:04: Ja aber ich würds essen.

00:15:05: Okay dann zuerst die Cornflakes oder zuerst Milch in die Schale?

00:15:11: Ich frage mich wer ernsthaft zu erst die Milch rein tut.

00:15:15: das macht doch kein Mensch.

00:15:16: Das

00:15:16: habe ich mir ja gefragt.

00:15:17: soll es aber wohl Menschen geben die das machen.

00:15:20: Die meisten bauen so einen kleinen Berg

00:15:23: genau

00:15:25: sich aus.

00:15:26: Er gibt das irgendwie ein psychologisches Muster, wenn man es anders macht.

00:15:30: Kann man mal

00:15:30: analysieren?

00:15:30: Ja ja genau.

00:15:33: Kaust du mit Einkaufszettel oder eher spontan?

00:15:36: Beides.

00:15:38: Und wenn du dich jetzt auf den Weg machst zu deinen Märkten oder privat unterwegs bist, eher mit dem Auto oder mit den Öffis?

00:15:45: Auto.

00:15:47: Selbst scannen oder die klassische Kasse?

00:15:50: Am liebsten die klassischen Kasse.

00:15:53: Weil man da noch ein bisschen quatschen kann, oder?

00:15:57: Ja, da ist man manchmal old-schoolig unterwegs tatsächlich.

00:16:02: Ich glaube die nächste Frage hast du fast schon beantwortet eben?

00:16:05: Ich kann es mir denken selbst kochen oder Restaurant?

00:16:07: Ja, schon selbst

00:16:08: kochend.

00:16:09: Genau,

00:16:10: außer jetzt war ich nicht im Urlaub.

00:16:14: Das Problem am Selbstkochen ist ja auch dass man selbst für Aufräumen und Spülen verantwortlich ist so das hat ja schon auch Nachteile.

00:16:23: Deswegen ist auch manchmal aus Bequemlichkeit Restaurants

00:16:25: schön okay.

00:16:27: Und dann sind wir schon bei der letzten Frage.

00:16:29: Bist du eher beim Thema Sport ein echter Athlet oder eher Couch-Potato und im Fernsehen guckens?

00:16:36: Ja okay, also echter Atlet würde ich jetzt nicht unterschreiben.

00:16:40: das war vielleicht früher mal so genau.

00:16:43: Jetzt versuche ich zumindest am Ball zu bleiben und nicht zur Couch potato zu werden.

00:16:48: ja Aber ist klar.

00:16:49: vielen Dank fürs mitspielen.

00:16:55: Rene, du hattest eben schon gesagt, dass dein Markt auf der Aachnerstrasse in Köln ja so vier Wochen geschlossen war für den Umbau.

00:17:02: Kernsanierung war das glaube ich sogar?

00:17:05: Wie viel René ist denn eigentlich so in den Märkten?

00:17:09: also was ist da die Besonderheit wo Kunden direkt erkennen würden ahja da ist der René drin gerne auf alle drei Märkte bezogen

00:17:19: Was ich total schön finde und was mir wirklich regelmäßig zurückgespielt wird Umgang in meinen Märkten miteinander, also zwischen Kunden und Mitarbeitern aber auch bei den Mitarbeiteren untereinander.

00:17:31: Das würde ich sagen ist so ein roter Faden der sich bei uns durchzieht das man sich als Kunde darauf verlassen kann dass man freundlich und herzlich empfangen wird und auch immer der Wille da ist es einem weiter geholfen wird und das würde ich so irgendwie übergreifend bei allen Märkten sehen dass mir das ganz gut gelungen ist und ich da echt super dankbar bin über die Mitarbeiter die bei uns beschäftigt sind.

00:17:53: Hast du so spezielle Bereiche oder, sagen wir mal Lieblingsortimente?

00:17:57: Es gibt ja viele Kaufleute.

00:17:58: Die haben einen stecken Pferd, Regionalität, Wein ... So in die Richtung.

00:18:02: Also dadurch dass mir Kochen Spaß macht bin ich tendenziell eher so in den frischen Warengruppen zu Hause und wenn ich jetzt mehr eine Abteilung aussuche müsste dann auf jeden Fall beim Obst und Gemüse.

00:18:15: Das ist das was mir auch im Markt am meisten Spaß macht.

00:18:19: Ansonsten sind die Märkte einfach alle sehr unterschiedlich, sodass ich gar nicht sagen kann.

00:18:24: Ich habe jetzt irgendwie ein Steckenpferd, dass ich bei allem umsetzen will.

00:18:28: Ja, verstehe, versteh.

00:18:31: Erinnerst du dich eigentlich noch an die ganzen Momente?

00:18:34: Wo dann so das erste Mal der Name irgendwie an der Tür beim Schild stand?

00:18:39: Was ist das für

00:18:40: viele?

00:18:40: Auf jeden Fall wie ich eben schon gesagt habe, super Moment, ne?

00:18:43: Der erste Nahkauf in Hürt-Bernrad.

00:18:45: Wenn man dann um sieben Uhr... Ne Quatsch!

00:18:47: Um acht Uhr machen wir erst auf.

00:18:51: Wenn man dann auf acht Uhr... Ja, genau.

00:18:55: Wobei wir sind trotzdem irgendwie um halb sechs sechs in meinem Markt.

00:19:00: Das stimmt ja!

00:19:00: Genau so spät geht's da noch nicht raus aber als dann um acht Uhr die Tür aufgemacht wurde und ich dann gesehen habe das dann auch schon zehn, fünfzehn Leute darauf warten.

00:19:09: Dass es losgeht und das in Bernrat war jetzt nicht irgendwie ... Das neue iPhone kommt raus und die Leute übernachten vor dem Store.

00:19:16: Es war einfach nur eine Supermarkteröffnung in Hürt-Bernrad.

00:19:18: Das war schon echt ein super Moment.

00:19:20: Und was ich auch als total wertvoll noch in Erinnerung hab ist, dass Leute dann mit Geschenken zu mir kamen und sich bei mir bedankten haben.

00:19:28: Man kannte sie eigentlich noch nicht?

00:19:29: Ja!

00:19:30: Und es war so.

00:19:31: zur Eröffnung, haben ja unheimlich viele Leute viel Erfolg gewünscht.

00:19:35: Einmal mündlich, aber auch wie gesagt ausgedrückt durch Blumen oder andere Nettigkeiten.

00:19:39: Das ist schon irgendwie super.

00:19:41: besonders in der Mühlein war es natürlich anders das war immer ein Nahkauf.

00:19:45: Den gab's auch immer.

00:19:46: den haben wir glaube ich bei der Übernahme zehn Tage geschlossen um so einen Rundumschlag zu machen.

00:19:52: Aber da gab es jetzt nicht so ein krasses Erlebnis dass jetzt endlich wieder ein Lebensmittelmarkt dort ist.

00:19:58: Und ähnlich war es dann in Köln, als ich ja im Prinzip einfach nur über einen Omen habe und ein anderer Name an der Tür stand.

00:20:05: Wobei ich da sagen musste ist das natürlich schon eine sehr besondere Stelle ist in Kologne wo der Markt liegt und den Markt auch einfach viele Menschen kennen.

00:20:12: Ja also mein Name ist erst einmal ein beleuchteten Buchstaben dann am Marktstand, war das schon ein schönes Gefühl?

00:20:19: Ich meine da fällt ja auch jeder mal vorbei.

00:20:22: Genau,

00:20:22: genau.

00:20:23: Kann ich dir vorstellen aus Gefühlen.

00:20:24: Ja genau.

00:20:25: und wenn man so die ersten Wochen weil es sich nicht zum FC geht und dann gar nicht in den Laden geht, sondern einfach nur dran vorbei fährt oder geht.

00:20:33: Ist das natürlich auch schön?

00:20:34: Ein bisschen Schade ist dass das Gefühl dann relativ schnell vergeht.

00:20:38: also wie mit allem man gewöhnt sich dann doch so schnell dran Dann ist es gar nichts mehr besonderes oder nicht mehr so besonders.

00:20:44: Und da muss man sich glaube ich auch ab und zu mal ja selbst dran erinnern, dass das eigentlich schon eine coole Sache ist.

00:20:50: Ja

00:20:51: wir sind jetzt ein paar Jahre später, nach der Eröffnung des letzten Standortes auf der Achnerstrasse ist jetzt eigentlich alles so gekommen wie du es dir vorgestellt hast.

00:21:02: Auch mit dem Thema Selbstständigkeit.

00:21:03: oder sagst du halt okay das war mir nicht so bewusst?

00:21:07: Ja also ich glaube man neigt ja schon als Mensch dazu alles erstmal so sich total leicht und schön vorzustellen und das ist dann natürlich in Realität nie betrifft wahrscheinlich nicht nur Selbständigkeit sondern viele Dinge im Leben.

00:21:23: Ich glaube, vom Grundprinzip ist es schon so wie ich's mir vorgestellt habe.

00:21:27: Weil ich generell ein sehr freiheitsliebender Mensch bin und froh bin dass sich viele Dinge einfach selber für mich entscheiden kann was ich nicht so habe kommen sehen aber wahrscheinlich mehr weil ich mich nicht so damit befasst habe.

00:21:41: immer befasste ich ja nicht so im Vorhinein dann mit Problemen.

00:21:44: vielleicht ist es jeden tag super herausfordernd das irgendwie immer etwas passieren kann womit du nicht rechnest.

00:21:51: und es passiert halt immer was.

00:21:52: oder zumindest in gewissen Abständen passieren Dinge, mit denen du einfach nicht rechnest.

00:21:57: Und dann so dieses bildliche Gebrochen hinfallen und wieder aufstehen und wieder weitermachen.

00:22:02: Dieses Thema muss man für geschaffen sein.

00:22:06: Wenn man alles zerdängt im Vorhinein und zu viele Probleme nachdenkt, macht man vielleicht gar nicht den ersten Schritt.

00:22:11: Ich komme damit gut klar und mir macht es noch wie vor Spaß.

00:22:14: aber das ist was, woran man regelmäßig zu kämpfen hat.

00:22:18: Ist das was, was du mal beziffern könntest oder sind das Dinge die nicht in die Außenwelt gehören?

00:22:22: Beziffern sind ja konkrete Beispiele.

00:22:26: Ja ich hatte eine Menge zum Stademärner.

00:22:28: Ich hatte am zweiten Tag einen kompletten Stromausfall im Markt.

00:22:32: Mir ist zwei Monate nach der Öffnung die komplette Kühlung waden gegangen, könnte man vielleicht sagen.

00:22:38: Das heißt ich hatte den komplettern Kühlungsausfall.

00:22:41: Wir wurden auch schon überfallen in Bernrat.

00:22:43: Es gibt ein paar Dinge, die nicht so viel Spaß machen und wo man direkt nach der Eröffnung denkt, warum habe ich das eigentlich gemacht?

00:22:53: Am Ende geht es weiter und ist immer eine Frage der eigenen Einstellung.

00:22:57: Das sind natürlich jetzt die krassen Ereignisse aber es gibt viele kleine Sachen, die jeden Tag auftreten können, die man erst mal bewältigen muss.

00:23:07: Was sind denn die täglichen Herausforderungen, wo du sagen würdest okay ... Das sind so Dinge, das haben wir jetzt im Moment als Händler, als Kaufleute an Herausforderungen.

00:23:19: Ganz generell finde ich ist Mitarbeiter ein Thema aber in vielfältiger Hinsicht.

00:23:24: also es fängt an bei Mitarbeitern zu bekommen.

00:23:28: Also Mitarbeiter einstellen zu können.

00:23:30: Ist vielleicht bei uns eher ein untergeordnetes Thema.

00:23:32: Aber Mitarbeiter haben auch private Themen die vielleicht auch die Arbeit belasten.

00:23:36: dann gibt's Krankheiten, dann gibt's Vorfälle die vielleicht auch arbeitsrechtlich nicht so ganz in Ordnung sind.

00:23:44: Also das ist glaube ich schon ein ganz großes Thema oder ein ganz großer Bereich der alleine schon wenn man jetzt hochrechnet es sind dann knapp achtzig Mitarbeiter die sich dann in den drei Märkten beschäftigen Die dann immer mal wieder für Schwierigkeiten sorgen können und allein das ist natürlich schon eine Herausforderung das immer zu bewältigen.

00:23:59: Ja

00:24:01: Du hattest eben schonmal gesagt also auf meine Frage wo man jetzt ihre Nähe sieht in den Märkten.

00:24:07: Dass man schon merkt, dass du sehr viel Wert legst auf den Umgang untereinander.

00:24:12: wie sind die Mitarbeitenden zu den Kunden und Kundinnen draußen?

00:24:16: Was genau ist dir da als Chef wichtig?

00:24:20: Und wie machst du das auch, dass es so funktioniert?

00:24:24: Ich glaube was mir schon mal hilft ist, dass ich selber von meinem Naturell einfach erstmal ein freundlicher Mensch bin, der loyal ist seinen Mitarbeitern gegenüber versucht zu helfen wenn es Probleme gibt und einfach proaktiv auch auf die Menschen zugeht.

00:24:37: Und im Zweifel versucht Hilfe anzubieten.

00:24:40: das kriegt man dann zurück.

00:24:41: also das kriege ich persönlich zurück.

00:24:43: Wenn man das vorlebt glaube ich stellt sich das auch schnell ein als grundsätzliche Unternehmenskultur So und dafür muss ich mich glücklicherweise nicht sehr anstrengen weil ich einfach von meinem naturell her so bin.

00:24:55: Es hat natürlich auch hier unter Nachteile Also ist ja nie ohne Nachteil sozusagen eine vielleicht gute Eigenschaft.

00:25:06: Aber vom Prinzip her funktioniert es so in meinen Marken ganz gut und das würde ich sagen, ist der grundlegende Teil warum das so klappt.

00:25:14: Wenn jetzt jemand auf dich zukommt aus deinem Kollegenkreisen sagt sowohl... Ich weiß gar nicht wie mache ich das denn eigentlich?

00:25:19: Wie gehe ich sowas anders als ein gutes Teamforme?

00:25:22: also zum Beispiel in Berndrad hast du ja ganz neu angefangen.

00:25:24: Ja.

00:25:24: So.

00:25:25: wie macht man das?

00:25:27: Ja, gute Frage.

00:25:29: Ich glaube ich habe ein ganz gutes Bauchgefühl.

00:25:30: das ist jetzt schwer jemandem als Tipp weiter zu vermitteln.

00:25:34: aber wenn es einer wäre den ich geben würde würde ich ganz grundsätzlich sagen dass Authentizität einfach so der Schlüssel zum Erfolg ist weil jeder hat seine Macken jede hat seine Persönlichkeit.

00:25:46: Aber wenn ich versuche mich zu verstellen dann wirkt's halt sehr schnell unehrlich und unaufrichtig Und das schafft einfach kein Vertrauen.

00:25:54: und wenn ich weiß wo ich dran bin wenn ich weiß, wie der andere tickt.

00:25:58: Dann kann ich dazu einen Vertrauensverhältnis aufbauen.

00:26:01: und das würde ich sagen ist so dass das A und O, dass man da versucht authentisch zu bleiben und sich nicht zu verstellen und dann einfach so seine Persönlichkeit und das was man gut kann und das wie man halt isst dass man das einfach auch so lässt und nicht daran versucht irgendwie herumzudoktern.

00:26:19: Jetzt ist es ja so, dass du auch quasi eine eigene Marke aufgebaut hast ne?

00:26:23: Ja Versuche ich.

00:26:25: Lieblingsnachbar?

00:26:26: Genau,

00:26:27: ja.

00:26:27: Was hat es damit aus sich eigentlich?

00:26:29: Der ursprüngliche Gedanke resultiert natürlich auch so ein Stück weit aus dem was wir gerade besprochen haben, dass wir einfach der Nachbar in der Nachbarschaft sein wollen den man Tag und Nacht ansprechen kann, den man mal fragen kann ob man sich einen Hammer ausleihen kann oder was man ja auch gerne macht ist zwei Eierlein sowas.

00:26:45: Das ist ja auch bei uns ein ganz passendes Beispiel das man zum Nachbarn geht und sagt ich habe keine Eier mehr So kann man sogar bei uns kaufen.

00:26:53: Also die grundsätzliche Haltung ist, man kann jederzeit zu uns kommen und wir versuchen weiterzuhelfen.

00:26:58: Deswegen packen wir das mit in unseren Slogan bei den Märkten und haben auch ein paar Produkte, die wir unter dem Label verkaufen.

00:27:04: Nur so ist die Marke entstanden.

00:27:05: ja.

00:27:07: René, wir sind schon fast am Ende der Folge hat mir auf jeden Fall bis hierhin schon mal sehr viel Spaß gemacht.

00:27:12: Spannende Sachen erzählt was mich jetzt natürlich noch brennt.

00:27:15: interessiert?

00:27:15: Was planst du so in der Zukunft?

00:27:19: Was sind deine Ziele?

00:27:21: Ja Also wenn man jetzt die Reihenfolge-Revue passieren lässt, habe ich geplant einen Nackauf übernommen und dann ungeplant einen bekommen.

00:27:29: Jetzt hab' ich geplanet ein Revemarkt übernomen, da müsste ich eigentlich in der Reihenfolge folgend nochmal ungeplant eine Revemarte eröffnen.

00:27:38: Im Moment bin ich aber vollkommen zufrieden und auch ausgelastet den Reve

00:27:43: voranzubringen.".

00:27:44: Wenn du mich danach zielen fragst, dann hatte ich mir ursprünglich mal vorgenommen.

00:27:48: Weil der Markt so exponiert und zentral in Köln liegt bei meinem Ziel den Markt zum bekanntesten Rewe-Markt in Kologne zu machen?

00:27:57: Ist jetzt nicht unbedingt smart also sprich sofort messbar aber könnte man irgendwann mal empirisch machen wenn ich dann denke dass es soweit ist.

00:28:05: Wie machst du das?

00:28:05: Also

00:28:06: darauf zielen sozusagen alle Marketingmaßnahmen oder alles Dinge die wir links und rechts tun wie zum Beispiel unser Social Media Auftritt Oder auch die eine oder andere Aktion im Markt.

00:28:16: Wir hatten schon Karlewald-Bands im Markt, wir hatten jetzt vor kurzem den FC, also die FC in Mannschaft, Fußballmannschaft bei uns es zufällig entstanden.

00:28:25: Also kann man sich nicht darauf bewerben.

00:28:27: das war einfach auch Glück.

00:28:28: In die Richtung wirds weitergehen so dass sich hoffentlich der Satz irgendwann in Köln durchsetzt.

00:28:34: hast du schon gesehen was der Markt an der Achener Straße schon wieder gemacht hat?

00:28:38: So dieses Image möchte ich gerne aufbauen und da habe ich durchaus noch viele Ideen.

00:28:43: Da würde ich das gerne so umsetzen.

00:28:46: Wünsche ich dir auf jeden Fall ganz, ganz viel Erfolg dabei!

00:28:50: Ich habe noch zwei allerletzte Fragen... Die erste allerletzte Frage hast du Tipps für angehende Kaufleute oder Personen die sich jetzt nachdem sie die Folge gehört haben zum Beispiel sagen so okay kann ich mir auch vorstellen?

00:29:07: Ganz grundsätzlich sollte man von der Persönlichkeit schon mal eine Struktur mitbringen die Selbstständigkeit zulässt.

00:29:15: Und Christiana, wir kennen uns jetzt auch schon sehr lange.

00:29:18: Du hast mich auch in meiner Ausbildung begleitet und ich würde sagen ... Ja super!

00:29:25: Aber ich wollte gerade darauf hinaus dass wir uns beide glaube ich einig sind das wir das nicht haben kommen sehen.

00:29:31: Das hast du ja gesagt?

00:29:35: Man muss von seiner Persönlichkeit her auch schon irgendwie eine gewisse Struktur mitbringen um sich mit dem Thema Selbstständigkeit wohl zu fühlen.

00:29:43: Dafür sollte man vielleicht auch eine gewisse Lebenserfahrung mitbringen, viel ausprobiert haben und einfach wissen was man will.

00:29:51: Und wenn man weiß dass man in der Lage ist Rückschläge in Kauf zu nehmen und wie ich das eben schon sagte sprichwörtlich immer wieder aufzustehen dann ist das denke ich eine super Basis für Selbstständigkeit.

00:30:01: und wenn einem noch die Rewe als Unternehmen zusagt wo ich denke das will er alle uns sehr wohl mit fühlen mit dem Unternehmereve Dann würde ich als nächstes oder als erstes mehr mal einen Kaufmann suchen, mit dem ich auch mal persönlich spreche.

00:30:15: Um mir einfach meine Meinung einzuholen von Menschen die das tagtäglich machen.

00:30:19: und dann gibt es bei REWE ja durchaus Möglichkeiten um sich im Supermarkt einzubringen und da seinen Weg zu gehen.

00:30:30: Jetzt wirklich die letzte Frage!

00:30:31: Alle meine Gäste haben die Möglichkeit jemand für die West Side Stories zu nominieren in einer der nächsten Folgen.

00:30:39: Ich weiß nicht, ob ihr schon da war ...

00:30:41: Willst du gerne mal hören?

00:30:42: Ja.

00:30:42: Ich weiss nicht, aber ich bin schon da.

00:30:44: Aber liebe Grüße an Mario Steco.

00:30:46: Der ist Kaufmannskollege und war damals mein Azubi-Pate.

00:30:51: Ah!

00:30:51: Okay... Als

00:30:52: ein Jahr vor mir hatte er die Ausbildung gemacht.

00:30:54: Genau.

00:30:55: Und sozusagen meinen Patenonkel.

00:30:58: Also Mario, wenn du uns jetzt zuhörst, wir melden uns bei

00:31:02: dir.

00:31:02: Liebe Grüße.

00:31:03: Ja René, ganz vielen Dank noch einmal dass du heute mit dabei war.

00:31:08: Es hat wirklich sehr, sehr viel Spaß gemacht und ganz, ganz viel Erfolg bei allem was du dir vorgenommen hast.

00:31:14: und ihr Liebetucher in habt die Möglichkeit alle drei Märkte zu besuchen.

00:31:19: Yes!

00:31:19: Hört Bernd Raths, hört Herr Mühlheim auf der Luxemburger Straße und den Rewe-Markt auf der Aachner Straße.

00:31:26: Genau, danke schön

00:31:29: Und wir bedanken uns auch ganz herzlich bei euch, liebe Zuhörerinnen Haben euch die Westzeit Stories gefallen?

00:31:34: Dann abonniert uns, folgt uns, klickt aufs Glöckchen.

00:31:36: Bewertet und teilt uns auf Social Media!

00:31:39: Ihr findet uns überall da wo es Podcastes gibt.

00:31:42: Wenn ihr Fragen, Anregungen, Themen oder Gäste Vorschläge habt schreibt einfach eine Mail an podcast-west at drewe-glug.com.

00:31:49: Wir hören uns wieder in zwei Wochen.

00:31:51: wir freuen uns drauf.

00:31:52: bis dahin Eine gute Zeit und bleibt gesund und munter.

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