#111: Mut.Menschen.Märkte: Next Generation

Shownotes

#111: Mut.Menschen.Märkte: Next Generation

Mit: Parviz Azhari, Kaufmann in Sinzig und Mülheim-Kärlich und Donya Azhari

Wie fühlt es sich an, wenn die eigenen Kinder den Weg weitergehen, den man selbst vor Jahrzehnten begonnen hat? In dieser Folge der WESTside Stories sind REWE Kaufmann Parviz Azari und seine Tochter Donya zu Gast. Gemeinsam sprechen sie über Unternehmertum, Familie und den Generationswechsel, der in den kommenden Jahren ansteht.

Parviz kam Ende der 1980er-Jahre aus dem Iran nach Deutschland. Aus einem Job im Lager entwickelte sich über Ausbildung, Marktleitung und Selbstständigkeit ein erfolgreiches Familienunternehmen mit zwei REWE Märkten und mehr als 100 Mitarbeitenden.

Tochter Donya ist von klein auf mit den Märkten aufgewachsen und bereitet sich heute gemeinsam mit ihrem Bruder Parham auf die Übernahme vor. Während Donya bereits seit Jahren im Unternehmen arbeitet, ist Parham erst nach seinem Studium ins Familienunternehmen eingestiegen. Zusammen wollen sie die Märkte mit neuen Ideen, frischen Impulsen und viel Respekt vor dem, was ihr Vater aufgebaut hat in die nächste Generation führen.

Wir sprechen über Familienregeln im Arbeitsalltag, Führung, Social-Media-Trends im Handel und die Frage, wie man ein Lebenswerk erfolgreich übergibt. Besonders bewegend: Parviz hat seine Kinder nie gedrängt, einzusteigen. Umso größer ist sein Stolz, dass beide diesen Weg aus eigener Überzeugung gewählt haben.

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Die nächste Folge der WESTside Stories erscheint am 29. Juli 2026

Gäste: Parviz und Donya Azhari

Moderation: Christiane Preisen

Redakteurinnen: Jasmin Roussel, Marie Demmer

REWE

Impressum

Transkript anzeigen

00:00:01: Ich bin schon von klein auf mit dem Unternehmen natürlich aufgewachsen, habe auch schon als Kind total gerne im Markt unterstützt.

00:00:08: Ich bin richtig stolz darauf dass die Kinder dann doch sich entschieden haben aus eigener Überzeugung und ich hab sie nie getränkt.

00:00:17: Ja es wäre halt zu schade das was mein Vater aufgebaut hat nicht mit dran zu arbeiten.

00:00:22: Mein Chef ihn hat mich angeschaut hat.

00:00:24: trauen Sie sich dazu?

00:00:26: Natürlich!

00:00:27: Okay das war eine klare Antwort.

00:00:31: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge der West Side Stories.

00:00:35: Mein Name ist Christiane und ich freue mich sehr, dass ihr wieder eingeschaltet habt!

00:00:39: Heute bin ich bei einem Rewe-Kaufmann zu Besuch, den ich schon, ich sag mal mein fast ganzes Reweleben kenne... Und ihr wisst ja alle schon?

00:00:47: Ich bin schon fast für zwanzig Jahre dabei, dazu aber später.

00:00:51: Aber ich bin nicht nur bei ihm sondern auch im selben Raum mit seiner Tochter die ganz bald in Markt übernehmen wird und das sind total viele spannende Themen, darüber wollen wir uns heute unterhalten.

00:01:02: Also nochmal kurz zum Kontext!

00:01:04: Ich bin gerade im schönen Sinn Zick im Landkreis Aweiler in Rheinland-Pfalz und zwar bei Parvis und Donja Azari.

00:01:11: Hallo ihr beiden

00:01:12: Ja hallo Christiane.

00:01:13: Hallo Christiane Danke für die Einladung

00:01:16: ja danke auch

00:01:19: super viel Dank.

00:01:20: erstmal dass er euch die Zeit nimmt Pavis, wir hatten dich eh auf dem Schirm.

00:01:25: Aber als wir dann eine andere Podcast-Folge aufgenommen haben mit dem Ünal ... hat er dich als Wunschgast genannt?

00:01:33: Das machen wir ja jetzt immer am Ende der Folge und dass jeder sich noch mal Gäste wünschen darf!

00:01:38: Und Ünal hat eigentlich wie aus der Pistole geschossen gesagt so auf jeden Fall der Pavis Azari.

00:01:44: weil also er hat mich Einfach so viel geprägt.

00:01:46: Er war wie mein Mentor und er hat einfach ganz, ganz viel dazu beigetragen, dass ich meine Karriere hier bei Rewe so toll machen konnte.

00:01:55: Und das ich auch jetzt ... was ich bin?

00:01:58: Das fand ich ganz toll!

00:01:59: Ja

00:02:00: schönes.

00:02:00: Was ist

00:02:00: doch ein Gefühl,

00:02:01: wenn man ein tolles Gefühl hört?

00:02:03: Natürlich, ein tolltes Gefühl.

00:02:05: Glaublich, glaub ich.

00:02:07: Immer umgekehrt gefragt.

00:02:08: Was für Erinnerungen hast du an Ünal?

00:02:10: Ja, der Innerr kam ja im Jahr two-tausendneun glaube ich war das.

00:02:16: Damals gab es dann so ein Febprogramm, so eine Führungsentwicklungsprogramm die junge Leute dann halt nach der Ausbildung absolvieren könnten.

00:02:25: bei der Rewe und er kam als junger Mann, er war gerade mal achtzehn hat er seine Ausbildung hinter sich.

00:02:32: mit fünfzehn hatte angefangen gehabt.

00:02:34: Der hat immer ein Lacherl im Gesicht gehabt.

00:02:37: Er war fröhlich jeden Morgen sehr gut gelaunt, er hatte wirklich einen frischen Wind reingebracht in der Ladenhain und dann war er weg.

00:02:48: aber er war ein fröhlicher Mensch.

00:02:51: das hat mir sehr gut gefallen wie er die Dinge gesehen hat wie er mit den Kunden umgegangen ist, wir mit den Mitarbeitern umangenisten.

00:03:00: Also ein toller Kerl muss ich nur sagen.

00:03:01: Ja genau du hast ihn dann ja auch zurückgeholt?

00:03:05: Genau, da kamen dann halt hier... ...zwei Tausend Dreizehn.

00:03:09: als wir beide merkte dann halt Wir hatten eine Standortverlagerung Beide Märkte waren ja in den Siebenhundert acht Hundert Quadratmeter.

00:03:18: und ob jetzt zum Glück oder jetzt war Schicksal beide Märkte innerhalb eines Jahres Neu zu bauen, das war schon sportlich für uns.

00:03:28: Und da hab ich gesagt okay der Önner muss doch mal zu mir, ich brauche ihn als Markleiter und er kam dann halt zum Jahr nach Müller-Kerlig oder eingesetzt.

00:03:39: Das war auch eine gute Entscheidung hat wirklich seinen Bestes gegeben.

00:03:44: Sehr schön aber wir wollen ja heute natürlich nicht über Ünal speichern sondern über dich.

00:03:49: Deswegen würde ich noch mal gerne einen Schritt zurückgehen.

00:03:52: Wie bist du damals zur Rewe gekommen?

00:03:56: Und zu dem, was du heute hier machst.

00:03:58: Das ist kompliziert bei mir.

00:04:01: Ich hatte vorhin keinen anderen Arbeitgeber gehabt.

00:04:04: Wir sind Ende of the year, mit meiner Frau nach Deutschland eingewandert aus dem Iran.

00:04:12: Wir haben den Terran gelebt und dort zur Schule gegangen.

00:04:15: Die Lage war nicht schön für uns wie junge Leute.

00:04:21: Dann haben wir uns entschieden raus aus dem Land.

00:04:24: Und zum Glück sind wir in Deutschland gelandet.

00:04:27: Eigentlich Ziel war, zu studieren?

00:04:29: Mhm.

00:04:30: Aber eine ganze Problematik damals mit Aufenthaltsgenehmigung und Arbeitserlaubnis ... Das war sehr schwer.

00:04:38: Und da hatten drei, vier Jahre lang nichts gehabt.

00:04:42: Keine Arbeitserlaubnis, keine Aufentholz-Genehmigung.

00:04:46: Als das dann geklappt hat ... Okay, einer muss arbeiten gehen.

00:04:50: Meine Frau ist dann halt studierend gegangen Und das war ja auch unser Ziel, unser Wunsch.

00:04:56: Aber ich hab gesagt, okay jetzt beide noch mal nach Sofilian studieren gehen ... Es wird nix.

00:05:02: und dann hab ich gesagt, ich gehe arbeiten.

00:05:04: Dann hab da und hier mal gejobbt und irgendwann mal in einem Supermarkt wo keiner kannte.

00:05:10: also wir haben dort gelebt.

00:05:12: aber dieser Supermarkt war total abgelegen.

00:05:15: nur durch ein Tor könnte man es auf dem Parkplatz fahren und dann hat man gesehen, da steht ja ganz groß Sel-Groß Nicht Großhandel, sondern damals hatte die Chefin an Rewe angeschlossen und wurde dann halt von der Rewe beliefert.

00:05:30: Ich kannte mich nicht aus damals.

00:05:33: ich habe nur nach einem Job gefragt und weil ich in den letzten Jahren nichts hatte Deutsch lernen, Deutsch lernen.

00:05:42: Dann könnte ich mich dann halt ja gut ausdrücken bin dann halt hingegangen habe gesagt ist auch noch nach Arbeit was machen sie denn?

00:05:51: wie gar nichts.

00:05:52: Ich möchte arbeiten, ich möchte von keinem Amt Hilfe bekommen und so kam es dann halt.

00:05:59: zum Glück haben die mir dann halt ja einen Job in einem erstmal Lager.

00:06:04: alle Anfallende arbeiten.

00:06:05: ist ja kein Problem.

00:06:06: ich mache das und dann habe ich dann halt auch nebenbei noch andere zwei Jobs geholt weil ich musste noch was nachholen drei vier Jahre nicht gemacht und jetzt Gas geben.

00:06:17: Da wurde ich eingestellt, erst mal Lager und dann noch Getränkeabteilung.

00:06:22: Leer gut annehmen, leer gut sortieren usw.

00:06:26: Und die Arbeit hat mir immer wieder Spaß gemacht.

00:06:30: Wenn Chef ihn damals auch erkannt, der Junge will was erreichen.

00:06:36: So ging es weiter nach sechs Jahren.

00:06:39: Ich sagte jetzt möchte ich eine Ausbildung machen.

00:06:42: Ich könnte dann verkotzen diese Ausbildung auf zwei Jahre.

00:06:47: Das war ein einzelnes

00:06:49: Kaufmann, oder?

00:06:49: Genau.

00:06:50: Eine verkürzte Ausbildung absolviert und wurde dann halt danach Substitut in dem selben Markt.

00:06:58: Wo ich ganz klein angefangen hatte, waren auch andere Mitarbeiter jahrelang, zwanzig Jahre, fünfzehn Jahre ... Aber ich kam mit allen zurecht!

00:07:07: Für mich war ein Glück, dass die Mitarbeiter gut waren, mich akzeptiert haben.

00:07:16: Dann ging es weiter, ein FEP-Programm in der Weiterbildung und hab ich dann halt das auch noch mal absolviert.

00:07:23: Zum Glück damals ... Ich weiß nicht, ob ich Namen nennen kann?

00:07:26: Der Marktleiter war der Hezko Cheria.

00:07:29: Sag mir noch was!

00:07:30: Ja genau, er hat erst frühen Nicht Rente sondern abgegeben und dann noch raus aus der Rehbewelt Und der hat sich selbstständig gemacht in Mayen.

00:07:42: Und natürlich, der Weg war für mich frei als Markleiter und habe damals meiner Chefin gesagt so kein Markleite einstellen ich versuche das.

00:07:53: Hat mich angeschaut, traue sie sich dazu?

00:07:57: Natürlich!

00:07:58: Okay, das war eine klare Antwort ja.

00:08:01: und dann wurde ich dann halt mit dem Mark-Markleiter.

00:08:05: Und dann durch irgendwelche Ereignisse möchte ich jetzt nicht drauf eingehen, warum und wieso, weshalb die Chefin damals den Markt abgegeben hat.

00:08:13: Da kam der Jörg Schäfer.

00:08:15: Er hat den Markt übernommen und ich war dann halt auch als Markleiter eingesetzt.

00:08:21: und nach drei, vier Jahren ... Ich hab gesagt, Jörgg, weißt du was?

00:08:28: Ich glaube, ich möchte mich auch noch selbstständig machen.

00:08:31: Ja, ich traue dir das so!

00:08:33: Tatsächlich, ja.

00:08:36: Wie kam denn nach Mülheim-Kerlich noch der zweite Markt dazu?

00:08:40: Erst wurde mir ein Marktenkochrem angeboten.

00:08:44: Der Jörg hat gesagt, lass die Finger davon!

00:08:46: Der Jürg war vorher Bezirksleiter und wusste dann halt, welche Märkte gut sind.

00:08:53: Ich hab Geduld, Wachte, Gedulden... Er hat gesagt, ich fahre hin und gucke mir den Markt.

00:09:00: Dann habe ich gesagt, geh hinschauen, aber lasse Finger

00:09:02: davon.".

00:09:04: Und ein paar Monate später wurde mir Müller-Kellig angeboten.

00:09:08: Ich sagte, das ist er!

00:09:10: Der Markt gehört dir.

00:09:11: Du kannst den Markt gut betreiben.

00:09:14: Da ist viel Potenzial drin.

00:09:16: Ja, so kam dann halt Juli, dass ich Müller Kellig übernommen hatte.

00:09:23: Natürlich war der Markt ... kaputt erwirtschaftet worden von meinen Vorgängern.

00:09:30: Und es hat kaum ein Jahr gedauert, kam dann halt ja die Schwarze Zahlen.

00:09:35: Ich hab morgens aufgeschlossen der Markt, abends abgeschlossen.

00:09:38: von morgens bis abends war ich da und natürlich der Markt dann halb dem Sprechen gute Zahlen geliefert.

00:09:46: Und in zwei Tausend Fünf kam dann das Angebot Sintzig.

00:09:51: Ups!

00:09:52: Das habe ich gesagt.

00:09:53: zweite Mark meine Frau gesagt

00:09:55: ne

00:09:56: Bitte nicht!

00:09:56: Du bist ja sowieso, jetzt waren morgens bis abends weg und jeden Tag.

00:10:00: Und wie willst du das machen?

00:10:02: Nee, bitte nicht.

00:10:04: Habe ich mit dem Jörg gesprochen und gesagt

00:10:05: doch,

00:10:06: da kannst du machen.

00:10:07: Sintig ist auch ein guter Markt.

00:10:09: Dann habe ich das auch mir zugetraut hier Sintigsüber nicht.

00:10:15: Wir haben eben schon gesprochen, dass sind beide sehr erfolgreiche Märkte.

00:10:19: Was würdest du sagen?

00:10:20: was ist der größte Unterschied zwischen den beiden Standorten?

00:10:27: Kundschaft.

00:10:28: Natürlich Mitarbeiter auch, aber die Kundschaft also meines Erachtens das sind die Kunden, die den Markt dann halt ja prägen oder die Richtung dir zeigen so Was wir wollen was die Kunden wollen.

00:10:43: und wenn man das zu Herzen nimmt Wenn man das hört von den Kunden Dann sollte man auch umsetzen Und hier haben wir eine Kundschaft bio orientiert auch regionalität orientiert.

00:10:57: Das ist wie ein anderes Schlag.

00:10:59: Die Kunden sind nicht nur Angebote, sondern auch Regionalität bevorzugen.

00:11:06: In Müller-Kellig gab es viele Hofläden und Kunden dann viel dort eingekauft hatten mit der Zeit.

00:11:14: Die sind ja weg von der Fläche.

00:11:17: Ein oder andere gibt das noch, aber dadurch sind die Kunden sehr an Regionalität und Lokalität gebunden.

00:11:24: Verstehe ich.

00:11:25: Vielleicht noch ganz kurz zahlenden Fakten.

00:11:28: Also wie groß sind die beiden Märkte und wie viele Mitarbeitende gibt es jeweils?

00:11:32: Milan Kellich hat fourteenhundert Quadratmeter für Kauffläche, und Sintzig hat knapp fifteenhundert Quadratmetern also

00:11:38: fast gleich groß.

00:11:41: Milan Kellig ist ein Rechtslauf wenn man das schon mal gehört hat und dann Sintzik ist linkslauf aber für mich sind beide sehr schöne Märkte.

00:11:50: Das bedeutet Rechts-Linkslauf, in welche Richtung man durch den

00:11:53: Markt geführt wird?

00:11:55: Genau.

00:11:55: Für diejenigen, die nicht aus dem Einzelhandel sind und Mitarbeiter wie viele hast du insgesamt?

00:12:00: Insgesamt circa hundert Elf.

00:12:03: Das Monat zu Monat mal mehr, mal weniger aber so durchschnittlich hundert zehn oder elf haben wir schon in beiden Märkten.

00:12:12: Okay, verstehe.

00:12:13: Wir haben ja eben schon angekündigt also du bist ja schon ... sagen wir mal, was länger dabei.

00:12:19: Oder hast du ja auch wahrscheinlich schon überlegt, okay irgendwann steige ich aus dem Unternehmen aus?

00:12:25: Glücklicherweise hast du Kinder und zwar habe ich eben schon vorgestellt, Donja und Paar haben deine Kinder und sind auch ins Unternehmen mit eingestiegen und wir freuen uns sehr dass du auch heute mit dabei bist.

00:12:35: Donja Wie war das denn eigentlich für dich?

00:12:39: also bist du schon direkt mit uns unternehmen rein?

00:12:42: Hattest du schon immer vor einer Ausbildung um Einzelhandel zu machen?

00:12:45: Wie kam es dazu, dass du im Unternehmen deines Vaters bist?

00:12:50: Ich bin schon von klein auf mit dem Unternehmen natürlich aufgewachsen.

00:12:53: Hab auch schon als Kind total gerne im Markt unterstützt, sei's bei Schultütenaktion oder auch bei Nikolausstiefeln.

00:13:02: Die hab ich auch gerne mal befüllt als Kind, was man halt als Kind machen konnte damals und ja ... Mit fünfzehn habe ich dann Mein erstes Ausrüffeljob bei uns im Markt, dann angefangen einmal die Woche vier Stunden.

00:13:14: Somit dann auch mein erstes Geld verdient.

00:13:16: Fand ich auch ganz cool damals.

00:13:17: Kannst du dir vorstellen?

00:13:18: Ja genau.

00:13:20: und dann habe ich meine Schule erstmal fertig gemacht, mein Fachhabie gemacht und bin direkt am Abiturierendenprogramm mit eingestiegen.

00:13:27: Und hab meine Ausbildung fertig gemacht danach die REWA Akademie absolviert und mich weiterentwickelt.

00:13:35: aber natürlich hatte ich als Kind auch mal andere... Traumberufe gehabt, wie z.B.

00:13:40: Tierärztin werden oder Kindergärtnerinnen.

00:13:42: weil ich den Umgang mit Kindern auch sehr liebe und im Teenager-Alter wollte ich dann auch mal gerne in die Kosmetik einsteigen.

00:13:50: aber dann dass du älterisch wurde habe ich dann überlegt welchen Weg ich langfristig gehen möchte.

00:13:56: ja es wäre halt zu schade das was mein Vater aufgebaut hat nicht mit dran zu arbeiten und deshalb Ja hat mir natürlich die Arbeit darin Spaß gemacht und bin dann auch mit eingestiegen Ja.

00:14:08: Was machten die am meisten Spaß in der Arbeit, im Einzelhandel?

00:14:12: Der Umgang mit Menschen und Mitarbeitern auch im Kontakt mit vielen Menschen zu sein im Bürojob-Welt ist nicht wirklich was für mich sondern einfach auf den Beinen zu sein aktiv zu sein.

00:14:23: Und ja

00:14:24: okay jetzt natürlich die Frage der Fragen wenn man so als Familie zusammenarbeitet wie funktioniert das denn so nach Skala von eins bis zehn.

00:14:32: Eins ganz schlimm, zehn supergut!

00:14:35: Ja doch also es funktioniert sehr gut.

00:14:38: dadurch dass ich halt sehr viel auf der Fläche bin hatte ich jetzt noch nicht viele Berührungspunkte mit meinem Vater gehabt.

00:14:44: das hat jetzt eher mein Bruder.

00:14:47: zu dem kommen wir aber gleich auch nochmal kurz ja aber so an sich würde ich jetzt nicht behaupten

00:14:55: Dass das sehr gute Voraussetzungen machen

00:14:57: kann.

00:14:59: Wenn es eskaliert natürlich, was heißt eskalierter?

00:15:04: Wenn wir über irgendwas dann halt uns nicht entscheiden können und dann geht's zur Sache.

00:15:10: also wisst ihr was ich geh in der Laden rein da gibt genug Sachen wo ich mich ablenken kann.

00:15:16: ja entscheidet kommt ihr beide zu Recht.

00:15:19: aber dass das funktioniert

00:15:22: Du hast es gerade schon angesprochen, du bist ja mit deinem Bruder auch ins Unternehmen eingeschienen bzw.

00:15:26: dein Bruder ist später mit dazugekommen.

00:15:28: Vielleicht magst du das grad mal umreißen?

00:15:30: Ja

00:15:31: also mein Bruder hat auch schonmal früher viel mitgearbeitet im Laden, hat sich aber dann erst einmal gegen den Einstieg entschieden sondern hat erstmal sein Studium fertig gemacht und hat genau erstmal da Erfahrungen gesammelt ist letztendlich erst letztes Jahr dann mit uns im Unternehmen eingestiegen.

00:15:50: Und habt ihr euch eure Aufgaben irgendwie so komplett aufgeteilt?

00:15:53: oder wie macht ihr das?

00:15:55: Also zuzeit bin ich, wie gesagt immer noch auf der Fläche.

00:15:58: Das wollen wir jetzt aber versuchen nach und nach zu ändern.

00:16:01: Mein Bruder geht jetzt in den verschiedenen Bereichen erstmal mit schaut sich alles an um natürlich die Erfahrungen jetzt auch noch mit weiterzunehmen und ja dann gucken was die Zukunft da noch so bringt.

00:16:13: Was hast du denn so aus deiner Sicht ja von deinem Vater gelernt?

00:16:17: Also was konntest du dir schon so abgucken in der Satimentsarbeit, in der Arbeit mit Mitarbeitenden oder mit Kunden.

00:16:25: Ja also dass man mit viel Fleiß auf jeden Fall viel erreicht.

00:16:28: Man sollte den Spaß an der Arbeit nicht verlieren und auch selbst mein Vater immer noch mit anzupacken und im Laden auszuhelfen.

00:16:39: Das leben wir heute auch genauso noch vor und geben das auch dem Team.

00:16:42: so weiter.

00:16:43: grad eben, Parviz hast du schon mal so gesagt.

00:16:45: Na ja, wenn es hier irgendwie mal Verschiedenheiten gibt dann geh ich halt auch schon mal in den Laden rein.

00:16:50: aber wie geht ihr ansonsten damit oben?

00:16:54: Wenn ihr auch mal ganz unterschiedliche Ansichten habt über ein bestimmtes Thema na klar seid ihr ja unterschiedliche Generationen jeder sieht irgendwas komplett anders.

00:17:03: diskutiert ihr gerne oder Nehmt ihr das dann auch mit nach Hause?

00:17:07: Ich find das aber total spannend, wenn Familien so miteinander arbeiten.

00:17:09: Ich glaube es ist auch nochmal ne Vater und Kinder Aber auch Geschwister untereinander.

00:17:14: Das ist eine ganz spannende Konstellation.

00:17:17: Also nach hause bringen nicht.

00:17:19: ich war immer steckt dagegen über die arbeit zuhause zu sprechen weil wir sind ja also zumindest ich war ja von morgens bis abend auf der arbeit Die paar Stunden, wo ich zu Hause war auch noch über Arbeit zu sprechen.

00:17:32: Dann hat man kein Privateben.

00:17:33: Als sie Donja richtig mit eingestiegen ist, mit der Ausbildung und so weiter ... Wir waren am Essen, einmal wollte irgendwas über die Arbeit ... Sprechen hab ich gesagt, Moment, Donja wir sind jetzt zuhause Das gehört morgen im Betrieb.

00:17:49: Da kannst du mir das erzählen.

00:17:50: Jetzt bitte nicht.

00:17:52: Und seitdem hatte nie.

00:17:55: Also, wir haben nie zu Hause über Arbeit.

00:17:57: Okay?

00:17:58: Nicht so oft oder nicht wie viele andere machen

00:18:01: bei der Arbeit.

00:18:02: Nicht Dinge, die man jetzt auf der Arbeit normal besprechen sollte, Kleinigkeiten vielleicht schon ... Aber

00:18:08: ansonsten vermeiden wir das, also Privat- und Beruf.

00:18:12: Das hab ich immer versucht zu vermeiden.

00:18:15: Ja,

00:18:15: ja.

00:18:16: Das ist aber auch eine gute Herangehensweise, ne?

00:18:18: Ja

00:18:18: doch!

00:18:20: Weil es sind für dich grade die aktuellen Herausforderungen, Donja... die du so siehst in deinem Job hier im Einzelhandel, in deiner täglichen Arbeit?

00:18:29: Also in der täglichischen Arbeit würde ich jetzt mal die Trends behaupten.

00:18:33: Die Trends kommen momentan immer sehr schnell und gehen dann auch wieder gleichzeitig.

00:18:39: also da muss man schon schauen dass man dran bleibt und den Kundenwunsch nachgeht.

00:18:43: bei den aktuellen Trends schaut das man so gut es geht die auch mit rein bringt weil das ist auch sehr gefragt bei der Kundschaft.

00:18:51: Genau, da bin ich auch sehr aktiv.

00:18:53: Schau auf TikTok, Instagram, Social Media Kanälen, dass ich bei den Trends dabei bleibe und mich darum kümmere.

00:18:59: Das ist auch auf unserer Instagram-Seite, dass sich damit dann auch werbe und das wir die dann auch führen.

00:19:05: Ja!

00:19:05: Was sind da so gerade deine Sortiments?

00:19:08: Trends

00:19:08: Highlights?!

00:19:09: Also letztes Mal war es so ein Drachenfruchtgetränk, der sehr gehypt wurde mit der Drachenfruct und Kokosmilch.

00:19:17: Und noch Früchten hatte man so einen Starbucks-Getränk gemischt und er war auch sehr im Trend gewesen.

00:19:22: da habe ich eine Schütte mitgemacht, auch ein Schild damit erstellt.

00:19:26: das kam natürlich sehr gut an bei den Kunden und das ist auch sehr gefragt.

00:19:30: also heutzutage sollte man schon wirklich nach dem Trends gehen und damit die aufbauten vielleicht auch paar erzählen.

00:19:39: Okay,

00:19:39: noch mal einen kurzen Kontext.

00:19:41: Wenn's so im Zeitplan geht ... Also wann habt ihr vor die finale Übergabe zu machen?

00:19:49: Ist das schon nicht soweit?

00:19:51: Ja

00:19:51: also geplantes Jahr zwanzig.

00:19:54: Ah ja!

00:19:55: Genau wir sind jetzt grad dabei ein Fahrplan zu erstellen wie wir am besten die Übergaben gestalten.

00:20:02: da mein Bruder ja auch noch in der Einarbeitung ist braucht es dann halt noch ein bisschen aber ist nicht mehr so weit hin.

00:20:08: Ja, doch.

00:20:09: Also Ende siebenundzwanzig Anfang achtundzwantzig.

00:20:13: Denke schon, dass ich mich ein bisschen zurückziehen kann und nicht ganz ... Das ist schwer!

00:20:20: Aber nach und nach natürlich an die nächste Generation zu übergeben bin richtig stolz drauf, dass sich Kinder dann doch entschieden haben aus eigener Überzeugung.

00:20:31: Und ich hab den nie getränkt oder nie überzeugen wollen.

00:20:35: Die machen das aus eigenem Überzeugungen.

00:20:37: dass was mich einerseits beruhigt, die müssen das nicht machen.

00:20:42: Aber sie wollen das machen!

00:20:43: Das ist eine andere Sache und ich denke mal, dass diese Unternehmen eventuell besser als ich führen würden.

00:20:52: Schön.

00:20:56: Ja ihr beiden auch.

00:20:57: für euch habe ich unser halb neues Spiel mitgebracht, d.h.

00:21:01: dies oder das?

00:21:03: Und die Regeln sind total einfach.

00:21:04: Ihr bekommt von mir zwei Optionen und ihr müsst euch für eine der beiden Optionen entscheiden Nicht von beiden, sondern ich möchte gerne Antwort C geben.

00:21:16: Okay, seid ihr bereit?

00:21:18: Ja!

00:21:20: Wir haben es aufgeteilt.

00:21:21: also wir machen das quasi immer im Wechsel.

00:21:23: Das heißt die erste Frage geht an dich Donia eher ein Großeinkauf oder mehrmals die Woche?

00:21:29: Mehrmals die Woche?

00:21:30: Du

00:21:30: bist ja auch quasi an der Quelle, ne?

00:21:32: Ja.

00:21:33: Immer in Praktik, genau!

00:21:34: Dann für Pawe ist die Frage eher Kaffee oder Tee?

00:21:38: Beides natürlich.

00:21:39: Ja,

00:21:40: erst Kaffees und dann Tee.

00:21:42: Gibt es irgendwelche Tee-Sorten, die du besonders gerne magst oder Kaffesorten?

00:21:47: Ja, Tee Sorte mit Cardamom liebe ich das, ja.

00:21:51: Mit cardamom gespackt natürlich.

00:21:54: Dann die Frage der Fragen.

00:21:56: Spaltet's die Menschen Nutella?

00:21:59: Mit oder ohne Butter?

00:22:01: Das sind wir bei mir ganz falsch, denn ich mag gar keine Schokolade!

00:22:05: Gar

00:22:05: nicht?!

00:22:05: Nein!

00:22:06: Also kann ich die Frage auch nicht beantworten...

00:22:08: Also wirklich nicht mögen oder wegen...?

00:22:10: Magisch nicht weiße Schokoladen ja, aber der Rest

00:22:14: ist

00:22:15: nie gegessen.

00:22:17: Aber ich nutte nur mit Erdnussbutter.

00:22:21: Ah, okay.

00:22:25: Das widschen wir jetzt einmal zurück.

00:22:28: Ähm ... eher Podcast oder Buch?

00:22:31: Podcast.

00:22:32: Hast du irgendwie eine Lieblings-Podcast?

00:22:35: I hear me a true crime

00:22:37: podcast

00:22:37: gerne an.

00:22:39: Die

00:22:39: sind sehr spannend.

00:22:42: Dann auch wieder die Frage der Fragen darf Ananas mit auf die Pizza oder er nicht?

00:22:46: Auf

00:22:46: gar keinen Fall.

00:22:47: Nein!

00:22:50: Ja, das spaltet auch die Menschen.

00:22:53: Wenn es um Cornflakes geht fürs Frühstück zum Beispiel, kommen bei euch zuerst die Cornflake in die Schale oder zuerst Milch?

00:22:59: Natürlich erst die Corn Flakes und dann die Milch.

00:23:03: Also wir suchen im Moment die Menschen noch ... Die soll's geben, die zuerst den Milch in der Schale machen aber ...

00:23:08: Ich glaub, dass war bei Önern.

00:23:10: Ich weiß nicht was, ja.

00:23:12: Der Öner macht doch ... erst Cornflaks dann dann nicht.

00:23:17: Wir finden noch jemanden.

00:23:20: Noch mal zum Thema Einkaufen eher mit einem Einkaufszettel oder spontan?

00:23:25: Sowohl als auch.

00:23:27: Spontan ist immer gut für uns, wenn ich auch spontan einkaufe dann kaufe ich noch mehr ein.

00:23:32: das gilt auch für die Kunden natürlich mit dem Zettel.

00:23:36: du kaufst ja nur das was da drauf steht.

00:23:38: Ja Du hast jetzt gerade gesagt dass du keine Schokolade magst aber du magst vielleicht snacks wie süß oder eher

00:23:46: salzig.

00:23:48: Süße Sachen habe ich noch nie sehr

00:23:51: gemacht.

00:23:51: Also

00:23:52: schreife eher auf Salzige.

00:23:53: Was ist da dein Lieblingssalziger-Snack?

00:23:56: Chips!

00:23:58: Okay, dann nochmal zurück ins Geschäft.

00:24:01: Selber scannen oder an die klassische Krasse?

00:24:04: Selberscannen.

00:24:06: Selbstkochen oder Restaurant?

00:24:08: Selbst kochen.

00:24:10: Schmeckt besser.

00:24:11: Das

00:24:11: macht das leidenschaftlich mit Essen genauso wie meine Frau.

00:24:15: Hast du ein Signaturedisch?

00:24:18: oder was ist dein Highlight-Essen, was du für Feiern kochst?

00:24:22: Oder für Familie und Freunde.

00:24:23: Also jetzt tatsächlich ... Das ist ein persisches Gericht.

00:24:27: Rolmes Habsie.

00:24:28: Es ist auch sehr bekannt bei uns.

00:24:31: Ich kenne sehr wenige, die dieses Gericht nicht mögen.

00:24:34: Okay, was ist das genau?

00:24:36: Das sind Kräuter, verschiedene Kräutere mit Rinderfleisch und Kidneybohnen.

00:24:43: Es ist wie so ein Eintopf, quasi.

00:24:44: Und den isst man dann mit Reis und wir haben auch noch so'n Brot, was wir unter dem Reiskocher mitkochen.

00:24:52: Das ist dann so nussbriger Tadik, sagt man dazu.

00:24:55: Dann wird das mit Reiss und Tadig und der Eintopf rollen.

00:24:59: es hab sie drauf serviert.

00:25:02: Okay jetzt haben alle unser Zuhörer in Hunger getroffen glaub ich!

00:25:08: So die letzte Frage... Echter Athlet oder eher Couchpotato?

00:25:14: Couch-Potato ist gar kein Fall.

00:25:16: Also, ein Misch von beiden ... Ich liebe im Bewegung zu bleiben und daher ...

00:25:24: Der Job gibt es her!

00:25:25: Ja,

00:25:25: der Job gibt das her, aber da auch noch Privat.

00:25:27: Ein bisschen Bewegung ist immer schön.

00:25:30: Nein, kein Couchportat.

00:25:33: Dann vielen Dank ihr beiden.

00:25:38: Ich würde gerne auf das Thema Mitarbeitende zurückkommen.

00:25:43: Parviz was isst denn dir so als Chef Im Umgang mit deinem Team wichtig?

00:25:52: Als Chef.

00:25:54: Mir ist es wichtig, dass die Mitarbeiter mit Würde behandelt werden.

00:25:58: Ich bin sehr selten laut geworden im Laden oder kaum fast nie und immer wenn was ist dann halt in einem geschlossenen Raum und ein Gespräch geführt.

00:26:11: Immer freundlich auf gleiche Ebene mit den Mitarbeitern umgegangen

00:26:18: Das ist ja eben schon gesagt, also beide Märkte zusammen haben über hundert Mitarbeitende.

00:26:22: Also macht ihr mit denen auch zusammen was?

00:26:25: Oder gibt es so bestimmte Rituale die ihr habt, macht ihr regelmäßig mit arbeitenden Besprechungen oder

00:26:30: ... Ja, damit hat der Besprechung nicht so oft.

00:26:35: das machen die Markleiter bei uns mit den Mitarbeitern.

00:26:38: aber wir im Sommer planen wir so ein Sommerfest.

00:26:41: wenn es nicht im Sommer funktioniert dann im Herbst Und einmal dann halt ja so eine Betriebsfeier Richtung Weihnachten oder nach Weihnachten.

00:26:48: Wir machen hier Hochburg, Karneval ... Wir gehen dann halt mitten in den Zug mit den Mitarbeitern.

00:26:56: Ja das machen wir und es macht doch

00:27:00: Spaß!

00:27:01: Das glaube ich gerne.

00:27:04: Du hast eben gesagt dass du mit deinem Bruder ja noch überlegst wie euch das später mal aufteilt also gemäß der anderen.

00:27:11: Also du bist jetzt diejenige, die auch für das Team verantwortlich ist.

00:27:15: Wie möchtest Du das machen?

00:27:16: Was ist dir wichtig im Ungang mit Menschen und den Mitarbeitenden?

00:27:21: Ja also dass das Team harmonisch miteinander klarkommt, wenn Probleme sind, dass sie direkt auf uns zukommen und nicht mit dem Problem in sich gehen sondern mit uns reden Wenn irgendwas ansteht.

00:27:35: Darauf legen wir sehr viel Wert dass jetzt auch alle hier glücklich sind und mit einem guten Gefühl zur Arbeit kommen.

00:27:42: Genau, mhm.

00:27:44: Die Tür, also mein Büro-Tour ist immer offen für jeder kann noch kommen.

00:27:48: Wenn was ist ...

00:27:50: Wie meinen Vater sagt nur sprechenden Menschen kann man helfen?

00:27:54: Das stimmt allerdings

00:27:55: ja!

00:27:56: Wo wir beim Thema wären wenn ich zum Beispiel die Mitarbeitenden in Sintzig fragen würde Mensch wie is denn die Donja eigentlich so?

00:28:03: das würden sie wahrscheinlich sagen

00:28:06: Boah, das bist du dir am besten.

00:28:07: die Mitarbeiter fragen.

00:28:08: Natürlich, wenn man sie jetzt fragen würde, die würden nichts Negatives sagen.

00:28:13: Ja aber wie gesagt, die Türen stehen immer offen und wenn was ist können die gerne zu uns kommen, zu mir kommt, zu meinem Bruder, zu meinen Vater.

00:28:20: also ich hoffe nichts Negatives.

00:28:24: Okay

00:28:25: Was sind genau ihre Ziele für die Zukunft?

00:28:27: Pavis Du hast eben schon gesagt, du möchtest deinen Unternehmen ja an deine Kinder übergeben Und dann so langsamer Ausstieg vielleicht

00:28:36: machen.

00:28:37: Aber vielleicht noch weiter in die Zukunft geblickt, was ist eure Idee?

00:28:42: Wir hatten ja vorhin schon kurz mal drüber gesprochen und natürlich kamen dann halt Parham mit Expandieren, Drettemarkt, Viertermarkt.

00:28:50: Er sagt okay ich bin dabei!

00:28:52: Ich mach mit und ich helfe euch dann halt dabei.

00:28:56: Ja, stimmt.

00:28:58: Der dritte oder vierte Markt wäre ja nicht schlecht.

00:29:01: Wenn ich früher mal eine Unterstützung hätte, hätte man vielleicht jetzt Dritte- oder Viertemarker.

00:29:06: Aber gut, ich war quasi alleine und jetzt habe ich Unterstützung natürlich.

00:29:11: Ich hab gute Mitarbeiter, gute Markler, der stellvertretter, den ich dann auch interunternehmen.

00:29:16: Aber die Zukunft

00:29:18: ...

00:29:19: ich ziehe mich langsam zurück.

00:29:22: Und wenn es um Expandieren geht, Ich bin nicht auf jeden Fall dabei.

00:29:29: Was ist dein Ziel?

00:29:29: Das

00:29:29: macht mir richtig Spaß, ja.

00:29:31: Ja das glaub

00:29:32: ich.

00:29:33: Für mich und meinem Bruder auch, dass wir uns weiterentwickeln und neue Ideen mit einbringen in die beiden Märkte.

00:29:39: Und weil es natürlich Dritte oder Viertemark dann auch viel Neues mit einbringt und schauen was die Zukunft noch so bringt.

00:29:48: Hast du vielleicht Tipps für andere Kinder von Kaufleuten?

00:29:53: Anfang das Unternehmen zu übernehmen?

00:29:56: Ja, also sich nicht stressen.

00:29:59: Sondern sich Zeit lassen und mit der Zeit dann schauen wann es am besten passt.

00:30:04: jetzt nicht auf Druck nur weil man weiß dass man den Markt von dem Vater übernehmen wird dass man jetzt unter Druck alles anfängt zu lernen sondern mit der zeit geht und schaut wann ist am besten?

00:30:15: die möglichkeit ist mittein zu steigen oder den markt zu übernemen.

00:30:20: also man sollte sich da auf jeden fall nicht stress

00:30:23: Gedulden, gedulden.

00:30:24: Ja genau.

00:30:27: Auch an dich noch mal kurz die Frage hast du Tipps vielleicht für Kaufleute-Kollegen, die ihr unternehmen?

00:30:31: An ihre Kinder weitergeben?

00:30:34: also außer Geduldem wie es jetzt gerade zu nackt ist?

00:30:36: Gedulde,

00:30:37: ah gut das muss ja gut überlegt sein!

00:30:39: Es sind so viele verschiedene Möglichkeiten.

00:30:41: man sollte wirklich einen Berater ein externer Berater vielleicht einmal dazu holen der sich damit auskennt Um die Vorteile nicht nur für Kaufmann oder Kaufmannskinder, sondern auch Rewe.

00:30:53: Das muss ein Paket sein, wo dann alle zufrieden sind.

00:30:57: Da sollte man schon durchdacht dran gehen.

00:31:00: Mhm und dann steht da nichts mehr im Wege?

00:31:02: So ist es!

00:31:04: Super!

00:31:05: Ja ihr beiden wir sind schon fast am Ende.

00:31:08: ich habe noch eine allerletzte Frage, die wir jetzt immer haben in unseren West-Zeit Stories.

00:31:13: Ihr dürft jemanden nominieren, den oder die ihr gerne in einer der nächsten Folgen hören möchtet.

00:31:19: Die Personen dürfen natürlich ja-oder nein sagen.

00:31:24: Auf der Jemand?

00:31:24: Dürfen wir zwei?

00:31:26: Ja okay!

00:31:27: Gut wenn einer absagt und vielleicht

00:31:29: hat man

00:31:30: Glück.

00:31:30: Also ich würd mit dem Jörg Schäfer... Da war man Vorbild gewesen.

00:31:35: Immer noch natürlich, wir haben gute Kontakte noch zueinander.

00:31:39: und der Zweite ist Georg Wolff, der war auch jahrelang bei mir im Laden hier in Sintzig.

00:31:45: von Anfang an als Marktleiter hatte ich ihn dann halt ja hier beschäftigt gehabt und das war auch sein Wunsch irgendwann mal selbstständig zu werden und zum Glück dieses Jahr ist ihm gelungen in Stadt Kehl einen Markt zu übernehmen.

00:32:00: Also, ihr beiden Grüße gehen raus.

00:32:03: Wir melden uns!

00:32:03: Yo!

00:32:05: Super!

00:32:06: Vielen Dank noch mal, dass ihr euch die Zeit genommen habt heute mit dabei zu sein.

00:32:11: Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.

00:32:13: Die Zeit ging wieder wie im Flug vorbei und ich wünsche euch ganz, ganz viel Erfolg bei der Übergabe.

00:32:19: Bisschen Zeit ist ja noch aber die Zeit geht auch schnell um.

00:32:22: Ich brücke die Däumchen und das ihr auch all das erreicht was ihr euch vorgenommen

00:32:27: habt.

00:32:29: Ich bedanke mich auch für diese Gelegenheit, dass man dann halt ja auch seine Geschichte erzählen kann und seine Erfahrung anderen mitgeben kann.

00:32:38: Find ich super eine tolle Sache!

00:32:40: Macht weiter so!

00:32:45: Und wir bedanken uns auch ganz herzlich bei euch liebe Zuhörerinnen.

00:32:48: Haben euch die Westzeit Stories gefallen?

00:32:49: Dann abonniert uns, folgt uns, klickt aufs Glöckchen, bewertet uns und teilt uns auf Social Media.

00:32:55: Ihr findet uns überall da wo es Podcast gibt.

00:32:57: Wenn ihr Fragen, Anregungen, Themen oder Gäste Vorschläge habt, schreibt einfach eine Mail an podcast-westadreve-group.com.

00:33:05: Wir hören uns wieder in zwei Wochen!

00:33:06: Wir freuen uns drauf.

00:33:07: bis dahin – Eine gute Zeit und bleibt gesund und munter.

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