#116: Mut.Menschen.Märkte: Einfach machen!
Shownotes
116: Mut.Menschen.Märkte: Einfach machen!
Mit:Mahmut Mersinlioglu, REWE-Kaufmann in Köln-Ehrenfeld
Mehr als 25 Jahre Handel, acht Jahre als Gebietsmanager Vertrieb und seit knapp einem Jahr Kaufmann im eigenen Markt: Mahmut Mersinlioglu hat den Lebensmitteleinzelhandel aus vielen Perspektiven kennengelernt.
Im Gespräch erzählt er von seinem Weg vom Azubi zum Kaufmann, warum er den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt hat und was sich verändert, wenn man plötzlich selbst die Verantwortung trägt. Es geht um Teamgeist, Persönlichkeit im Markt, die Besonderheiten seines Standorts in Köln-Ehrenfeld und die Erkenntnis, dass erfolgreiche Märkte weit mehr sind als gute Kennzahlen.
Außerdem spricht Mahmut darüber, was er aus seiner Zeit im Vertrieb mitgenommen hat, warum Nähe zu Mitarbeitenden und Kundschaft entscheidend ist und weshalb es für große Entscheidungen oft keinen perfekten Zeitpunkt gibt.
Eine Folge über Mut, Verantwortung, Unternehmertum und die Leidenschaft für den Handel.
🎧 Jetzt reinhören!
Haben dir die WESTside Stories gefallen? Dann abonnier uns, folg uns, klick aufs Glöckchen und teil uns auf Social Media. Du hast Fragen, Anregungen, Themen oder Gästevorschläge? Schreib einfach eine E-Mail an podcast-west@rewe-group.com.
Die nächste Folge der WESTside Stories erscheint am 7. Oktober 2026.
Gast: Mahmut Mersinlioglu
Moderation: Christiane Preisen
Redakteurinnen: Jasmin Roussel, Marie Demmer
Transkript anzeigen
00:00:01:
00:00:25: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge der West Side Stories.
00:00:29: Mein Name ist Christiane und ich freue mich, dass ihr wieder eingeschaltet habt!
00:00:32: Mein heutiger Gast kennt den Handel aus nahezu jeder Perspektive.
00:00:36: Er hat schon eine langjährige Karriere hinter sich, er war viele Jahre Marktmanager und Gebiets-Manager Vertrieb.
00:00:44: Heute trägt er selbst die Verantwortung für seinen eigenen Markt – der ist auf der Wendlohrstraße threehundertzehn im schönen Kölner Fedel Ehrenfeld!
00:00:54: Die Frage, die ... sich da stellt Was verändert sich eigentlich, wenn man von einer eher beratenden Position wieder
00:01:04: zum
00:01:04: Entscheider wird?
00:01:06: Und was ist eigentlich ... Wenn man dann plötzlich die Verantwortung für sein eigenes Unternehmen trägt.
00:01:12: Darüber sprechen wir heute mit unserem Kollegen Mahmut Mersin-Yunglo.
00:01:18: Hallo, Mahmut!
00:01:19: Herzlich willkommen.
00:01:20: Hi Christiane, hallo Christiich.
00:01:22: Vielen Dank für die Einladung.
00:01:24: Sehr sehr gerne Und du wurdest ja nominiert und hast mir eben erzählt, dass du, sagen wir mal von deiner Nominierung überrascht wurdest als du die Folge gehört hast.
00:01:33: Ja richtig!
00:01:34: Und zwar war das für eine Sarah gewesen.
00:01:36: auch da herzliche Grüße an die Sarah und diese Stelle aus.
00:01:40: Genau was ist das für ein Gefühl wenn man so plötzlich die Folge durch hört und sich denkt ohja es war ne schöne Folge und die ist jetzt gleich zu Ende und dann kommt der eigene Name?
00:01:49: Es war ja.
00:01:49: bis dann war's auch wirklich spannend und man hört auch wirklich ganz normal zu Fällt auch immer der eigene Name, wo man das halt stoppen kann.
00:01:56: Habe ich das richtig gehört?
00:01:58: Das war schon im ersten Moment ein bisschen irritiert aber trotzdem hat es mich letztendlich gefreut.
00:02:03: Schön!
00:02:04: Ja und ich freue mich auch ganz besonders und wir können eigentlich schon deinen ersten Geburtstag ja vorfeiern macht man ja eigentlich nicht.
00:02:11: Aber du hast dein Markt jetzt schon fast einen Jahr nämlich zum ersten Zehnten.
00:02:14: Zwei-tausendfünfundzwanzig Hast Du den Markt übernommen.
00:02:17: Richtig.
00:02:19: Ja also schon mal herzlichen Glückwunsch zum ersten
00:02:22: Jahr.
00:02:23: Aber
00:02:24: lass uns mal mit vielleicht einer etwas ungewöhnlichen Frage einsteigen.
00:02:28: Und zwar warst du ja insgesamt fünf oder sechs Jahre Gebietsmanager-Vertrieb ...
00:02:33: Nee, acht Jahre?
00:02:33: ... acht Jahre sogar insgesamt.
00:02:36: Stell dir mal vor!
00:02:37: Also dein früheres Ich als Gebiensmanager Vertrieb kommt heute zu dir in den Markt.
00:02:43: Was würde dem als erstes auffallen?
00:02:46: Okay.
00:02:47: Interessante Frage.
00:02:48: Ähm... also ich glaube schon dass ihm auffallen würde, wie viel Persönlichkeit und Herzblut eigentlich in so einem eigenen Markt steckt.
00:03:00: Weil letztendlich man spürt das, wenn es der eigene Markt ist die Themen werden anders gespielt, die Platzierungen der Ware, die Sortimente etc.
00:03:08: Merkt man schon, dass kein Nullat-Fünfzehnmarkt sondern das ist schon ein Markt, der auch wirklich lebt.
00:03:13: Ja was ist in deinem Markt?
00:03:15: Dein persönlicher Lieblingsbereich?
00:03:17: also kannst du sagen als Chef oder...
00:03:19: Eigentlich habe ich alle Bereiche gerne Dass es sich aber so ein bisschen herausichtig ist, die Weinabteilung.
00:03:26: Das
00:03:27: ist dein Steckenpferd?
00:03:28: Ja, wir haben auch sehr viele exotische Weine, die eigentlich gar nicht üblich sind im Lebensmittel-Einzelhandel und kommt aber aus der Historie raus.
00:03:37: Ich habe eine kleine Affilität an italienischen Weinen.
00:03:40: Wir sind momentan am Aufbau.
00:03:42: Kann man auch irgendwie verstehen!
00:03:45: Gibt's vielleicht auch was, wo dein Führer ist ich, was kritisieren würde?
00:03:52: Wahrscheinlich würde er die gleichen Dinge kritisieren, die ich auch früher als Gebietsmanager gesehen hätte.
00:03:57: Was wäre das zum Beispiel?
00:03:59: Ja, ist ja mal so unterschiedlich.
00:04:01: Es gibt in jedem Markt irgendwo noch Potenziale, die noch ein bisschen ego-hoben werden können.
00:04:06: Auch in meinem eigenen Markt mit Sicherheit immer noch Luft nach oben.
00:04:10: Also hält sich so ein bisschen bedeckt an!
00:04:13: Keine geheimnisse Ausplaudern...
00:04:15: Man guckt sehr viel auf Kennzahlen, Prozesse, Abläufe Und wie gesagt, das sind alles Bereiche, die auch nach einem Jahr immer noch optimierungsbedürftig sind.
00:04:25: Gibt es auch einen Moment wo du als Kaufmann schon gedacht hast so okay gut jetzt verstehe ich die Kaufleute oder Marktmanager, Marktmanagerin irgendwie besser als früher?
00:04:37: Ja definitiv!
00:04:38: Auch eine wichtige Erkenntnis die ich jetzt gesammelt habe ist dass man eigentlich egal wie lange man jetzt im Vertrieb ist einen Markt jetzt betreut hat.
00:04:49: Und es gibt hier in Köln wirklich keinen Markt, den ich nicht kenne.
00:04:52: Man hat immer so den Gedanken man kennt den Markt und den Standort, die Kundschaft
00:04:56: etc.,
00:04:57: also es gibt keinen Vertriebler der dem Markt genau so einschätzen kann wie der Kaufmann oder der Marktmanger vor Ort.
00:05:04: Auch da kann ich vom eigenen Markt nochmal kurz etwas erzählen.
00:05:07: Unsere Warenannahme ist an der Philippsstraße.
00:05:09: Es ist eine sehr schmale Gasse wo wirklich sobald dein Lkw mal quer steht kommt der LkW gar nicht mehr durch.
00:05:14: ne?
00:05:15: und klar die Warenannahme, also wir haben in der Vergangenheit sechs Uhr morgens dann die Ware bekommen.
00:05:20: Was die Einwohner aber unheimlich gestört hat.
00:05:22: Genau nebenan habe ich den kleinen Boutique wo ich dann einfach mal gefragt hab okay gut ich wollte mich erstmal vorstellen gesagt so hier ist mir eine neue Erinnerhaber von dem Rehwe-Markt Und da kam im Gespräch schon die ersten Punkte wie die Warnannahme.
00:05:34: Also die Einwonner hier stört das der LKW morgens um sechs Uhr oder kurz vor sechst je brummt.
00:05:38: Das sind die einfachsten Sachen sag' ich mal.
00:05:40: also wenn man mich einfach hingang hat die Logistik angerufen gesagt es ist nicht möglich dass wir die Ware für den Vollgitarre am Abend dann vorgeliefert bekommen.
00:05:48: Und es wurde sofort positiv von der Nachbarschaft aufgenommen und schon hat man wieder irgendwo ein klein, also mit einer Kleinigkeit einen riesen Riesenbeitrag dazu getan, um vor Ort zu punkten.
00:06:01: als Kaufmann merkst du extrem schnell dass viele Entscheidungen auch immer mehrere Seiten haben.
00:06:08: Jetzt verstehe ich auch, manche Kaufleute wollen die damals vielleicht so entschieden haben.
00:06:12: Wir haben schon drüber gesprochen, also du hast ja acht Jahre lang ein
00:06:17: Vertriebsgebiet
00:06:18: begleitet.
00:06:19: Sag mal kurz wie viele Märkte waren das?
00:06:22: Also damals vor einem Jahr?
00:06:23: Dringend fünfzig Märkte hatten wir gehabt in der Betreuung, wovon ich sechzehn auch direkt selber betreut habe.
00:06:29: und da waren Junkauf-Leute dabei, Markmenächer dabei, Potenzialen Märkte dabei.
00:06:34: Ja
00:06:34: okay
00:06:35: richtig!
00:06:35: Also bunt gemischt.
00:06:37: Du bist ja seit vielen Jahren schon im Handel unterwegs.
00:06:42: Gib uns doch mal so einen kurzen Überblick.
00:06:44: Was hast du da alles schon gemacht?
00:06:46: Hast
00:06:47: du
00:06:47: immer für Rewe gearbeitet, wie waren deine wichtigsten Karriere-Schritte?
00:06:52: Also ich bin eigentlich ein klassisches Rewekind.
00:06:56: Ich kenne auch nichts anderes außer die Rewe.
00:06:58: Meine Eltern würden sagen, dass ich aus der Bananenkiste gesprungen habe.
00:07:04: Ja und hab dann klassisch damals in den Neunundneunzig gewesen sein.
00:07:09: Beim Stüsken angefangen auf der Berner Ratterstraße.
00:07:11: Da hab ich meine Ausbildung angefangen, von da aus bin ich dann auch Köln-Deutsch für eine kurze Zeit drüber gewechselt.
00:07:20: Allerdings auch schon als Assistent und dann hatte ich immer wieder verschiedene Zwischenschritte gehabt als Assistent.
00:07:27: Und so mein ersten richtigen Markt hat sich damals in den Kölnen Zollstock gehabt am Hönninger Weg.
00:07:32: Genau, da war ich sechs Jahre lang gewesen.
00:07:34: Dann kurze Zwischenzeit auf einen hohen Zollernringen in KölN, Und von da aus dann, und das war glaube ich so was die Marktmanager Karriere angehen.
00:07:44: Eigentlich der Höhepunkt war der Standardmarkt gewesen.
00:07:47: Ja?
00:07:48: Das war schon etwas sehr besonderes
00:07:50: Auf jeden Fall!
00:07:52: Das war wirklich ein sehr besonderem Markt, den gibt es heute leider nicht mehr.
00:07:56: Magst du mal ganz kurz in paar Sättzchen sagen, was das genau war?
00:08:00: Ja, das war so'n italienischer Supermarkt gewesen der wirklich ausgerichtet war auf italienische Feinkost.
00:08:06: Also man hat mit kleinen Manöfaktoren zum gearbeitet, auch ganz klassiche Revesortimente mit dabei gehabt aber es war so ein Feinkosstempel.
00:08:17: Wir hatten da Käse- und Weinzommiliers, wir hatten da verschiedene Kundenaktivitäten gemacht wie Weinreisen, Studienfahrten.
00:08:26: Wir haben Kooperationen mit Hotels gehabt wo wir Winzaus Italien eingeladen haben.
00:08:31: Es war schon eine einmalige Zeit gewesen.
00:08:33: Das war wirklich sehr schön, richtig!
00:08:36: Und nachdem du Markmanager warst im Standa bist du nach Hürz gekommen in die Rewe Straße Acht ins Dienstleistungszentrum?
00:08:45: Ja genau, richtig.
00:08:46: Als
00:08:47: Gebiets-Managervertrieb?
00:08:48: Genau.
00:08:49: und jetzt quasi bist du also nach acht Jahren Gebiats-Managervertrieb da sein in die Selbstständigkeit gegangen.
00:08:57: Warum dieser Weg?
00:08:59: Hast du dir das schon von Anfang an deiner Karriere im LEH so überlegt, oder wie kam das?
00:09:06: Also ich würde eher sagen es hat sich dahin entwickelt.
00:09:09: Der Gedanke war sicherlich irgendwo schon immer fest verankert gewesen.
00:09:13: aber es gab jetzt nicht diesen einen besonderen Tag wo ich gesagt habe so ab morgen bin ich jetzt Kaufmann sondern es hat dich regelrecht dahineind entwickelt
00:09:21: ja Verstehe Jetzt wissen wir ja alle dass dass das Marktumfeld im Lebensmitteleintracht schon sehr hart ist.
00:09:29: Also es ist kein leichtes Brotverdient, sag ich mal.
00:09:32: Gab's auch Menschen die gesagt haben so, Mammut bist du verrückt, dass du das machst?
00:09:36: Ja absolut.
00:09:38: Jede Werke sogar.
00:09:41: Nee, ich hatte auch wirklich viele Kollegen ... geschockt waren, erstaunt.
00:09:46: Irgendwo auch die Frage gestellt haben ja wieso willst du dir das jetzt auf einmal antun?
00:09:50: Also du hast eine sicher und etablierte Position bei der Rewe.
00:09:54: Hast ne Laufbahn hinter dir, die wirklich einmalig ist, schön ist, gut ist wo man auch weiter aufbauen kann wie so gerade jetzt dieser Schritt in die selbste Liege hat.
00:10:04: aber letztendlich was auch sehr sehr schön ist ich hatte auch sehr viele Menschen um mich herum die mir Mut zugesprochen haben und auch gesagt haben mach es wenn's dir Spaß macht dass es genau dein Ding sogar längst überfällig.
00:10:14: auch diese Art von Kollegen und Menschen hatte ich gehabt.
00:10:18: Aber letztendlich muss man die Entscheidung immer für sich selber treffen, es war auch die richtige Entscheidung gewesen.
00:10:23: Das ist total schön das zu hören!
00:10:25: Und man muss ja auch sagen, man hat ja auch die Rewe im Backgrounds und das ist ja wirklich ein super gutes Konzept für die Selbstständigkeit.
00:10:34: In der Anmoderation hatte ich ja schon verraten... Es ist der Markt geworden auf der Fenlohrstraße in Dreihundertzehn Pulsierenden Köln Ehrenfeld, eins meiner Lieblingsviertel.
00:10:47: Hast du dir eigentlich genau diesen Standort ausgewählt?
00:10:51: Oder wie kam das dazu?
00:10:54: Ja auch, dass hat sich irgendwo so ergeben letztendlich da.
00:10:58: Nur zu dem Standort hatte ich schon immer eine emotionale Bindung gehabt.
00:11:02: Ursprünglich war es damals geplant gewesen, wenn wir den Stand dazugemacht haben, dass wir eher den Standort umlangern werden und das waren nämlich die Fälle Neustrasse drei in der zehn gewesen.
00:11:12: Das kam aber leider Gottes nicht zustande.
00:11:14: Also es kam zwar zustande, aber er ist fünf Jahre Zeit versetzt.
00:11:18: So dass wir dann ja gut das Konzept gibt's jetzt nicht mehr Standard nach und sich natürlich auf der Rewe-Markt geöffnet hat.
00:11:25: Auf Contest hatte ich auch schon immer irgendwo eine emotionale Bindung zu dem Standort gehabt.
00:11:29: Und wo es dann feststand, dass der Laden ausgeschrieben wird... Gut, es war ein Markt in unserem Gebiet gewesen.
00:11:35: Ich kannte den Markt von Tag eins auf schön an, kannte die Mitarbeiter im Vorfeld.
00:11:39: da war es natürlich dann nicht schon für mich ganz klar, okay das ist jetzt der Standort wo du deinen Namen in den Regen werfen musst.
00:11:47: War das seltsam dass du plötzlich die direkte Führungskraft der Mitarbeiter wurdest?
00:11:53: Die im Markt sind oder ... Ist das anders als vorher?
00:11:56: noch
00:11:56: mal?
00:11:56: Nee, zu positiven anders aber.
00:12:00: Für die Mitarbeiter war's auf jeden Fall dieser Schritt von der Filiale zum Kaufmann.
00:12:05: aus Mitarbeitersicht war das für die Riesen-Erleichterungen weil sie mich auch kannten aus der Vergangenheit her.
00:12:12: Und für mich selber hat sich aber auch überhaupt nichts geändert.
00:12:14: letztendlich da, ne?
00:12:16: Verstehe, verstehe.
00:12:17: Sag nochmal kurz ein paar Eckdaten zum Markt.
00:12:19: also wie viel Quadratmeter, wie viele Köpfe welche... Also Besonderheiten hast du ja grad schon mal so'n bisschen gesagt, aber vielleicht kannst du dann auch noch einmal ein bisschen was zu sagen.
00:12:26: Genau auf dem Markt ist in Köln ihren Feldverlustrasse richtig.
00:12:29: wir haben tausend zweihundertneinzig Quadratmetern.
00:12:32: ich habe aktuell achtundvierzig Köpfer beschäftigt.
00:12:36: Die Besonderheit ist natürlich, Ehrenfeld ist ein Multikultiviertel.
00:12:39: Wir haben eine extrem hohe Kundenfrequenz.
00:12:43: Komplett verschiedene Kunden.
00:12:45: Sehr vegane Kunden sind stark da vertreten aber auch was die Sortimente angeht.
00:12:52: Also wir haben jetzt mit der Übernahme türkisches Sortiment stark erweitert weil wir einfach auch die Community da haben.
00:12:58: Italienisches Sortiment haben wir erweitert.
00:13:00: Aber auch das ganze Thema Vegan ist in Ihren Felden ein riesen Thema, wo wir auch da gerade in den Kühlflächen stark erweitern haben.
00:13:08: Hast du eine Bedienabteilung oder ist es ein Voll-SB?
00:13:10: Nein, ein vollbedienungsmarkt.
00:13:13: Spannend!
00:13:15: Eine Frage stellen wir allen deiner Kolleginnen und Kollegen die den Markt aufmachen wie war so der erste Moment als Du den Markt aufgemacht hast?
00:13:24: und es war Dein eigener Markt als Kaufmann.
00:13:27: Wie war das Gefühl?
00:13:29: Das Gefühl war schon ... Ja, wie soll man das beschreiben.
00:13:33: Es war verbunden mit Stolz aber auch Erleichterung letztendlich, aber auch das Thema Respekt.
00:13:40: Man wusste natürlich so jetzt geht's wirklich los und es war schon ein Art Gefühlsachterbahn gewesen.
00:13:47: Absolut!
00:13:49: Und deine erste Woche?
00:13:51: Auch die ersten Tage waren extrem spannend gewesen.
00:13:56: Man wollte natürlich überall gleichzeitig sein.
00:13:58: Vieles sehen, den Austausch mit den Kunden und mit den Mitarbeitern tätigen.
00:14:03: Ich hatte gerade am Anfang auch sehr viel Besuch von Kollegen gehabt.
00:14:06: Den wollte man natürlich auch immer den Markt vorstellen.
00:14:09: Es war eine spannende und echte schöne Zeit gewesen definitiv.
00:14:12: Hast du aus der Zeit so ein Lieblingsmoment?
00:14:16: Irgendeine besondere Begegnung mit einem Kunden oder einer Kundin?
00:14:20: Was schon interessant war ... Klassenärerin von der Grundschule.
00:14:25: Oh nee, nicht ernst oder?
00:14:26: Doch.
00:14:28: Ach Gottchen!
00:14:28: Das ist auch Kundin bei mir.
00:14:30: Ach super, das war toll.
00:14:34: Gut, da sind jetzt auch schon setzig Jahre hier.
00:14:35: Ja
00:14:36: ja.
00:14:37: Aber sie hat mich aber erkannt durch den Namen und dann sagt's auch du bist doch hier in der Barbu.
00:14:42: Ach wie süß.
00:14:43: Genau richtig.
00:14:44: Und es war so ein Moment, wo wir so klein ist die Welt letztendlich.
00:14:50: Ach, das ist ja so was.
00:14:52: Solche Momente irgendwie?
00:14:53: Absolut.
00:14:53: Ja wirklich toll!
00:14:55: Gab es auch mal einen Zeitpunkt wo du dachtest okay jetzt wird's ernst?
00:14:59: Relativ schnell vor allem wenn wichtige Entscheidungen anstanden und man merkt dann die Verantwortung liegt am Ende bei einem selbst
00:15:08: Was ich bei dir sehr spannend finde.
00:15:11: oder überhaupt in dieser Position Gebietsmenscher-Vertrieb oder überhaupt der Außendienst bei uns, der Vertriebsaußendienste.
00:15:21: Und da hast du ja wirklich unzählige Märkte gesehen und kennengelernt.
00:15:26: Eigentlich hast Du ja halb Köln kennengelernen, sag ich mal.
00:15:30: Es gibt in Kölnen keinen Markt, den ich nicht kenne!
00:15:34: Was unterscheidet gute Märkte von sehr guten Märkten?
00:15:41: Ja also ein guter Markt ist ordentlich.
00:15:44: Ein guter Markt ist strukturiert und funktioniert.
00:15:48: vor allem Der Unterschied zu einem sehr guten Markt ist, dass ein sehr guter Markt eine Persönlichkeit hat aus meiner Sicht.
00:15:55: Du merkst es sofort wenn du reinkommst und da ist ein Spirit drin das Team harmoniert miteinander die Regaloptik passt Da ist Leben drin letztendlich Und das ist was einen sehr sehr guten markt aus meiner sicht ausmacht.
00:16:07: Einfach der team spirit und die persönlichkeit Die das team verkörpert.
00:16:12: ja und ich finde auch jetzt aus Sicht einer kundin.
00:16:17: Das merkt man auch, wenn man den Markt betritt.
00:16:20: Absolut.
00:16:21: Du
00:16:21: spürst das?
00:16:21: Richtig!
00:16:22: Es hört sich jetzt ein bisschen geschwurbelt an.
00:16:24: Aber ich finde du spürste es in deine Atmosphäre ...
00:16:27: Definitiv.
00:16:27: Wenn du
00:16:28: einfach nur in den Markt reingehst.
00:16:30: Nee,
00:16:30: richtig und gerade als Gebietsmanager oder so was.
00:16:33: Klar, mein Satz war Zahlenlügen nicht, aber grade dieses Gefühl kann keine Kennzahl wiedergeben.
00:16:39: Mhm.
00:16:41: Und aus deiner Sicht was unterscheidet gute Kaufleute von sehr guten Kaufleuten?
00:16:47: Okay.
00:16:47: Und wo würdest du dich da selber einsortieren?
00:16:49: Nein, Gott!
00:16:51: Na gut, dann muss ich ja als
00:16:52: Jungkauf...
00:16:52: Wir
00:16:53: bleiben doch dran.
00:16:55: Nee aber auch da, sag' ich mal aus der alten Perspektive betrachtet hat man schon die Erkenntnis gesammelt gute Kaufleute kennen ihre Kennzahlen Aber außergewöhnliche Kaufleuten verstehen was hinter den Zahlen steckt.
00:17:08: Sie wissen das.
00:17:09: Ihre Kunden wollen also.
00:17:11: die kennen ihren Team mit allen Stärken oder auch Schwächen und haben vor allem aber auch die Leidenschaft für den Markt.
00:17:18: Also man merkt einfach, ob jemand seinen Markt nur betreibt oder wirklich mit Herzblut führt?
00:17:24: Du warst ja bevor du den Markt übernommen hast wahrscheinlich auch in der Einarbeitung bei unterschiedlichen Kaufleuten.
00:17:30: Richtig also ich hatte eine sehr kurze Einarbeitungszeit habe aber auch dem Bund nicht draus von Jungkaufleuten, aber auch Mehrbetriebsunternehmer oder auch gestandenen Kaufleute, die nur einen Markt haben.
00:17:41: Ich hab einmal komplett alles durchlaufen Mit dem kurzen Zeitabstand.
00:17:46: Aber alles mitnehmen können, was so geht.
00:17:49: Gabs etwas, was du vielleicht in deiner Einarbeitung kennengelernt hast oder halt bei den Kaufleuten, die du über deine gesamte Zeitbeerewe kennengelernen hast?
00:17:58: Gab's da etwas, das du bewundert hast und jetzt versuchst, bei dir selbst
00:18:02: umzusetzen?
00:18:03: Ja auf jeden Fall!
00:18:04: Also ich habe bei vielen Kaufleute gesehen wie wichtig es ist einfach nah an seinen Mitarbeitern und am täglichen Geschäft zu sein also nah beim Kunden auf der Fläche.
00:18:14: Manche hatten auch einfach diese Ruhe und Klarheit, auch wenn es mal stressig wurde.
00:18:19: Und das hab ich mir gemerkt und versuch es natürlich heute so umzusetzen.
00:18:22: Dass man egal wie die Situation ist immer eine gewisse Ruhe- und Lässigkeit ausschalten
00:18:31: kann.
00:18:32: Wir kommen jetzt zu unserem Spiel.
00:18:33: Das hast du ja auch schonmal mitbekommen, dieses Dies oder das Spiel?
00:18:36: Also ganz einfache Regeln.
00:18:37: Du bekommst zwei Optionen und musst dich für eine der beiden Optionen entscheiden.
00:18:42: Oder wenn's gar nicht geht dann kannst du auch sagen ... Nix vom Balm oder alles beides.
00:18:47: Okay, bist du bereit?
00:18:48: Ja gerne!
00:18:50: Also groß Einkauf oder mehrmals die Woche?
00:18:53: Mehrmal als die Woche.
00:18:55: Also ich hol lieber die Sachen frisch
00:18:57: ja.
00:18:58: Kann ich dir vorstellen gerade wenn man an der Quelle sitzt
00:19:00: oder
00:19:02: in der Quellen wohnt.
00:19:05: Kaffee oder Tee?
00:19:07: Nee, Kaffe.
00:19:08: Schwarz
00:19:10: oder in welcher
00:19:11: Form?
00:19:11: Also schwarz wäre auch okay.
00:19:12: aber in der Regel trinke ich einen Kaffeeschuhn mit Zucker Mhm.
00:19:15: Aber ohne Milch?
00:19:16: Ohne Milche, genau.
00:19:17: Okay.
00:19:19: Was uns jetzt zu der Frage bringt hat auch ein bisschen was mit Zucker zu tun.
00:19:22: Das ist die Frage der Fragen.
00:19:24: Okay
00:19:25: ... Nutella.
00:19:26: Ah okay.
00:19:27: Mit oder ohne Butter?
00:19:28: Nee, wenn mit...
00:19:30: Oder?
00:19:31: Ja absolut!
00:19:31: Ich will ja auch gleich sagen mit Butter.
00:19:34: Wenn schon denn
00:19:35: schon.
00:19:35: Absolut.
00:19:36: Genau.
00:19:37: Hörst du eher Podcast- oder liest du Bücher?
00:19:42: Also vorher habe ich ... Podcast gehört.
00:19:47: Aber aktuell bin ich ehrlich, überhaupt die zwei beiden.
00:19:49: Okay!
00:19:50: Außer die über Z-Stories.
00:19:51: Genau
00:19:51: richtig.
00:19:51: Die
00:19:52: hörst du ja sehr schön.
00:19:57: Was ist deine Meinung eher?
00:19:59: Führen oder Coaching?
00:20:02: Nee, Coaching auf jeden Fall.
00:20:05: Also ich möchte eher lieber Menschen entwickeln als ihnen ständig zu sagen was sie zu tun haben.
00:20:11: Ja
00:20:11: verstehe also das kannst du jetzt Entweder auf dich selber beziehen, oder welcher Kunde dir lieber ist.
00:20:19: Erster Kunde des Tages?
00:20:20: Oder letzter Kunde das Tages?
00:20:23: Also ich selber wäre eher der erste Kunde am Tag.
00:20:25: Ich sage mal, der Frühvogel fängt im Wurm.
00:20:30: Deswegen ganz klar erster Kunte.
00:20:32: Erste
00:20:32: Kunde dieses Tages.
00:20:34: Kaufst du mit Einkaufszetteln oder spontan ein?
00:20:37: Also eher spontan.
00:20:39: Ich lasse mich gerne inspirieren.
00:20:44: Das finde ich jetzt eine spannende Frage.
00:20:45: Risiko oder Sicherheit?
00:20:48: Schon Risiko, aber schon kalkuliert definitiv.
00:20:51: Also irgendwie so ein Skala wäre irgendwo in der Mitte mit links und
00:20:54: rechts
00:20:55: ausgelenkt.
00:20:56: Ohne Risiko geht es glaube ich auch nicht.
00:20:57: Aber sollte schon kalkuliert sein.
00:21:01: Skennst du lieber selber oder nutzt die klassische Kasse?
00:21:04: Nee,
00:21:05: die klassischen Kasse.
00:21:07: Wenn ich selbst kennen würde dann hätten wir schon die Kassenschlange wieder.
00:21:13: Deswegen eher die klassisch Kasse!
00:21:14: Verstehe.
00:21:16: Kochst du selber oder gehst du ins Restaurant?
00:21:19: Eigentlich beides gerne, aber auch das mit dem selber kochen wird momentan weniger, viel, viel weniger.
00:21:28: Momentan gehe ich eher ins Restaurant.
00:21:31: Hast du da eine Lieblingsrichtung oder hast du so ein Lieblungsgericht, was du gerne isst und kochst?
00:21:36: Was eigentlich nie schief geht sind Pasta-Gerichte.
00:21:39: Da kann nicht alle Freationen ... von A bis Z.
00:21:43: Ja, okay.
00:21:44: Als ehemaliger Matmeinjagd.
00:21:45: Das ist ja nicht ein Supermarktes!
00:21:48: Genau.
00:21:49: Ist das natürlich gut.
00:21:50: und wir kommen schon zur letzter Frage.
00:21:52: Und zwar geht es ums Thema Sport.
00:21:53: Bist du eher echter Athlet oder Couch-Potato?
00:22:00: Gut die Frage übt sich etwa selbst.
00:22:04: Also ich würde sagen, ich bin sportlich interessiert.
00:22:05: Das hört sich ein bisschen besser an als die
00:22:08: Couch Potato.
00:22:11: Sehr gut.
00:22:12: Danke dir fürs Mitspielen!
00:22:13: Bitte, bitte.
00:22:18: Du hast ja viele Jahre den Beruf des Kaufmanns auch wenn du sehr nah dran warst trotzdem noch mit so einer kleinen Distanz immer also beobachtet begleitet sag ich mal welche Erwartung hattest du eigentlich selber an die Selbständigkeit?
00:22:36: Also ich wusste natürlich aus meiner Zeit im Vertrieb was auf einen Kaufmann zukommt.
00:22:42: etwas unterschätzt habe, ist wie viel Verantwortung tatsächlich an einem selbst liegt.
00:22:48: Ich hatte schon erwartet dass es sehr sehr intensiv wird.
00:22:51: aber das man wirklich bei jeder Entscheidung selbst am Steuer sitzt merkt man erst wenn man es selbst auch
00:22:56: macht.
00:22:57: ja hat dich das auch überrascht?
00:23:00: oder gab's doch irgendwelche anderen Überraschungen die das Paket aufgemacht hat.
00:23:04: Klar, man wusste ja, dass viel Arbeit auf einen zukommt.
00:23:07: Dass es sich aber schon auch überreicht hat ist wie viele verschiedene Brüfe man dann plötzlich gleichzeitig hat.
00:23:13: Ja stimmt!
00:23:14: Also morgens startet man als Kaufmann und dann ist man der Problemlöser.
00:23:19: Auch wenn man zwei den Kinder hat, ist man dann auch mal der Techniker oder auch vielleicht ein Handwerker.
00:23:24: Manchmal ist man auch gefühlt sogar der Zwischologe.
00:23:26: Das kommt auch mit hinzu.
00:23:28: Definitiv.
00:23:29: Ja, das haben uns auch schon ... ja, total viele deiner Kollegen gesagt und da sind wir auch direkt eigentlich beim nächsten Thema.
00:23:35: dann also du führst dir an dein eigenes
00:23:37: Team.
00:23:38: Was hast Du aus Deiner Zeit als Führungskraft im Vertrieb mitgenommen?
00:23:44: Also was ich definitiv mitgenommen habe ist dass gute Führungen ganz individuell sein muss.
00:23:49: Nicht jeder Mitarbeiter braucht das gleiche.
00:23:52: Manche brauchen ganz klare Vorgaben andere brauchen dafür mehr Freiraum die anderen mehr vertrauen Und diese Erfahrungen aus dem Vertrieb hilft mir heute sehr.
00:24:02: Ja, ja ... Gibt es etwas, worauf du bei deinen Mitarbeitern besonders
00:24:06: achtest?
00:24:09: Also auf Zuverlässigkeit, Eigeninitiative und auch die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen.
00:24:15: Weil die Sache immer wollen geht vor Können.
00:24:18: Fachliches kann man alles lernen aber die Einstellung muss definitiv passen.
00:24:22: Das ist mein Set wie man so schön sagt.
00:24:27: Wenn ich jetzt zu deinem Team gehen würde ... Du lachst schon, oder?
00:24:32: Und wenn ich die fragen würde, na was ist denn so typisch Mahmut.
00:24:36: Was würden die mir wohl antworten?
00:24:38: Ich glaube schon.
00:24:40: wahrscheinlich würden sie sagen, dass ich sehr direkt bin, lösungsorientiert bin und manchmal auch etwas ungeduldig bin.
00:24:49: Dass ich mal eher hoffen würde oder wünschen würde, ist halt das zu sagen, der ist sehr fair hat immer ein offenes Ohr für seine Mitte.
00:24:57: Ja.
00:24:58: Und meinst du, wenn ich jetzt den Check machen würde bei deinem Team?
00:25:03: Ich glaube schon ja.
00:25:05: Also ich glaub die würden eher sagen, ihr ist hart in der Sache aber sehr fair.
00:25:12: Das würdet das Ganze so zusammenfassen.
00:25:15: Gibt es auch irgendwas was du jeden Tag im Markt irgendwie vorleben möchtest?
00:25:21: So eine bestimmte Eigenschaft oder
00:25:23: ... Ja, absolut.
00:25:25: Vor allem einen guten, offenen und respektvollen und fairen Umgang miteinander bei letztendlich Verbringung ein Großteil des Tages eh zusammen.
00:25:34: Und das ist mir auch sehr wichtig.
00:25:36: Was mich noch interessiert ist ... Du hattest gesagt, dass es mit dem Team gut zusammen funktioniert?
00:25:46: Da gibt es verschiedene Aktivitäten, die wir machen.
00:25:49: Angefangen vom Führungskreis besetzen Sie jeden Montag zusammen.
00:25:52: Also, dass wir einfach die Vorwoche noch mal reflektieren und auch eher gucken.
00:25:56: So was steht für diese Woche eigentlich an mit dem Gedanken jetzt endlich, dass das dann runtergebrochen wird?
00:26:01: Was wir aber auch machen ist, dass Wir mit den Ableidungsverantwortlichen uns auch nochmal zusammensetzen damit man auf wirklich die letzte Auslimskraft auch mit abholt.
00:26:10: Machen wir natürlich auch so regelmäßig Team-Events also ob es ein Sommerfest ist oder jetzt in Weihnachtsessen oder Brunchen gehen so dass wir auch da wirklich jemanden, der vielleicht nur zweimal die Woche abends für vier Stunden da ist, auch abholen können und mitnehmen
00:26:24: können.
00:26:25: Mahut, wir sind schon fast am Ende unserer Folge angekommen.
00:26:28: Total schnell irgendwie.
00:26:29: Zeit geht
00:26:29: super
00:26:30: schnell um!
00:26:31: Ein paar wenige Fragen habe ich noch.
00:26:34: Vielleicht mal weg vom Geschäft?
00:26:36: Mal mehr zu Personen selber ... Was begeistert dich eigentlich außerhalb des Handelses?
00:26:42: Hast ja eben gesagt, allzu viel Zeit ist gar nicht...
00:26:47: Ja, außerhalb des Handels steht für mich vor allem die Zeit mit der Familie und meinen Freunden natürlich im Vordergrund.
00:26:53: Ich reise sehr gerne, interessiere mich für Sport ein bisschen nach
00:26:57: ... Haben wir eben schon gehört?
00:26:59: Ja, passiv!
00:27:00: Und geließe auch gutes Essen.
00:27:03: Das ist für mich eigentlich so der beste Ausgleich zum Arbeitsalltag.
00:27:07: Nachfrage dazu, hast du einen Lieblingssport, den du gerne im TV anguckst oder im Stadion oder wo auch immer?
00:27:13: Fußball.
00:27:15: Das ist immer die Frage, also fragt man nach dem Verein.
00:27:18: Also welcher Verein?
00:27:19: Ja, ein Köln.
00:27:20: Okay, gut.
00:27:21: Wir
00:27:23: wollen ja hier keine Führung, die auslösend ist, deswegen wollte ich mal ganz locker nachfragen.
00:27:28: Gibt es vielleicht auch etwas was viele der Kolleginnen und Kollegen über dich noch gar nicht wissen?
00:27:36: Auch mit Sicherheit!
00:27:38: Also auch irgendwas, was du in der Welt mitteilen kannst, darfst möchtest ...
00:27:43: Ja, auch ich hab einen Feierabend-Modus.
00:27:46: Was vielleicht viele unvorstellbar ist ... Aber in Geschäft bin ich meistens schnell und sehr direkt privat.
00:27:52: Kannst bei mir auch mal ganz ruhig angehen
00:27:54: lassen?
00:27:55: Jetzt bist du ja seit fast einem Jahr Kaufmann!
00:27:59: Und es gibt wahrscheinlich auch viele Zuhörerinnen und Zuhöhrer, die sich jetzt sagen so, ah, das war irgendwie total sympathisch und der ist ganz frisch Kaufmann.
00:28:08: Man nennt das aber uns ja auf Jungkaufleute... Also, ganz gleich welchen Alter hat er damit gar nichts zu tun.
00:28:15: Aber die sich auch dafür interessieren zum Beispiel, Kaufmann oder Kaufraut zu werden?
00:28:20: Was hättest du für Tipps an diese Menschen?
00:28:25: Also mein wichtigster Tipp wäre eigentlich seit Neugierig.
00:28:28: Lernen so viel wie möglich.
00:28:30: Habt null Angst davor Verantwortung zu übernehmen.
00:28:34: Man muss nicht von Anfang an alles wissen und können.
00:28:37: Wichtig ist einfach offen zu bleiben, diese Wissbegede auch zu haben Fragen zu stellen und aus seinen eigenen Erfahrungen einfach zu lernen.
00:28:45: Wenn jemand irgendwann mal den Wunsch hat, selbstständig zu sein es gibt keine richtigen Zeitpunkt dafür oder so.
00:28:51: Da kann ich nur sagen traut euch und einfach nur machen.
00:28:55: Einfach nur machen?
00:28:56: Absolut!
00:28:57: Sehr guter Schlusssatz.
00:28:59: Vielen vielen Dank lieber Mahmut.
00:29:01: Ja danke dir Christiana.
00:29:02: Eine winzig kleine letzte Sache gibt's noch weil du bist ja hier weil du nominiert wurdest und natürlich darfst jetzt auch selber nominieren.
00:29:11: Okay, okay.
00:29:12: Also wer deiner Kollegin-Kollegen darf sein oder welches Thema würdest du gerne mal in unseren Bestzeitstorys hören?
00:29:22: Ich glaube was sehr interessant wäre ist auch nochmal so Richtung Einkauf vielleicht zu gehen.
00:29:27: da kenne ich einen Kollegen mit dem ich auch jahrelang zusammengearbeitet habe und ich würde den Dominico Devato.
00:29:34: Ah,
00:29:35: okay.
00:29:36: Also ... Ich will die Grüße schon mal!
00:29:38: Lieber Domenico, wir melden uns bei dir.
00:29:42: Okay... Ja vielen Dank.
00:29:43: noch einmal machen wir, dass du heute unser Gast warst.
00:29:45: Hat mir sehr viel Spaß gemacht
00:29:47: und
00:29:48: ich wünsch dir ja ganz, ganz viel Erfolg einen schönen ersten Geburtstag und dir und deinem Team alles Gute.
00:29:55: Das wünsche ich auch.
00:29:56: Danke.
00:29:58: Und wir bedanken uns auch ganz herzlich bei euch.
00:30:00: liebe Zuhörerinnen Haben euch die West-Zeit-Stories gefallen?
00:30:02: Dann abonniert uns, folgt uns, klickt aufs Glöckchen.
00:30:05: Bewertet und teilt uns auf Social Media!
00:30:08: Ihr findet uns überall da wo es Podcastes gibt.
00:30:10: Wenn ihr Fragen, Anregungen, Themen oder Gästevorschläge habt schreibt einfach eine Mail an podcast-west at rewe-group.com.
00:30:18: Wir hören uns wieder in zwei Wochen.
00:30:20: wir freuen uns drauf.
00:30:21: bis dahin Eine gute Zeit und bleibt gesund und munter.
Neuer Kommentar